Altenburg Alsfeld, Schlosskirche von Schloss Altenburg
Inventarnummer: cbdd10386
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Hermann XX. von Riedesel zu Eisenbach ließ bei der Renovierung seines Alterssitzes, dem Schloss Altenburg, 1748-50 eine Kirche errichten, die auch als Grablege seiner Familie dienen sollte. An den Emporen sind 25 bauzeitliche Ölportraits alt- und neutestamentlicher Figuren angebracht.

Die Schlosskirche
Lage
Etwa zwei Kilometer südlich von Alsfeld liegt das Schloss auf einem bewaldeten Hügel am südlichen Ortsrand von Altenburg. Die Schlosskirche ist als auffälliger Solitärbau in der Mitte eines großen Innenhofes aufgeführt und wird von den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden flankiert. Heute im Vogelsbergkreis gelegen, war sie zur Erbauungszeit der barocken Schlossanlage ein Lehen der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt.
Bau- und Nutzungsgeschichte
Durch die Hügellage war der Standort zur Errichtung einer Befestigung prädestiniert und wurde spätestens ab dem späten 12. Jahrhundert mit einer entsprechenden Anlage besetzt.[1] Ein Vorgängerbau aus dem 14. Jahrhundert mit Ausbauten der folgenden Jahrhunderte wurde 1647 bei einem Angriff auf die Burg (vermutlich im Zuge des Hessenkrieges) teilweise zerstört und niedergebrannt. Die Reste der alten Burg dienten als Grundlage für den Ausbau zum Schloss des Freiherrn Hermann XIV. Riedesel zu Eisenbach, der ab 1681 erfolgte.[2] Seit 1434 bekleidete der Familienälteste von Riedesel das Hofamt des Erbmarschalls von Hessen; 1680 war Hermann XIV. in dieser Position außerdem zum Reichsfreiherrn erhoben worden,[3] was das Bedürfnis nach einem neuen, repräsentativeren Wohnsitz begründet haben dürfte.
1744 wurde ein neues Herrenhaus errichtet, das aus dem Nordflügel und dem sog. Kirchenflügel besteht, zwei Gebäudeflügel, die nördlich der Schlosskirche L-förmig aneinanderstoßen.[4]
Außerdem wurde eine mittelalterliche Burgkapelle, die möglicherweise bereits bei der Eroberung der Burg 1647 zerstört worden ist, durch die heute erhaltene Schlosskirche an derselben Stelle ersetzt. Bei dem Vorgängerbau handelte es sich um eine einst katholische Kapelle, die seit 1589 von den Burgherren als Dorfkirche der evangelischen Gemeinde zur Verfügung gestellt worden war.[5]
1748-50 wurde die neue Schlosskirche erbaut. Der Entwurf wird Johann Wiesenfeld aus Laubach[6] zugeschrieben.
Auftraggeber war der Freiherr Hermann XX. Riedesel zu Eisenbach (1682-1751, seit 1745 hess. Erbmarschall), der seit 1747 in Altenburg residierte. Der bis zum Generalleutnant aufgestiegene Hermann XX. schied in diesem Jahr aus den Diensten Kursachsens aus und stiftete die Kirche zum Dank für die schützende Hand, die Gott seiner Überzeugung nach im Laufe seiner Militärkarriere über ihn gehalten hatte, und bestimmte sie zu seiner Grablege[7].
Baubeschreibung
Die Altenburger Schlosskirche ist als Querkirche aufgeführt. Das längsrechteckige Kirchenschiff mit Mansarddach und Fußwalm wird im Nordwesten von einem Glockenturm und im Südosten von der Sakristei flankiert und weist an den unverbauten Seiten polygonale Abschlüsse auf. Die ersten drei Stockwerke des Turms sind auf quadratischem Grundriss errichtet, das oberste reicht bis zur Firsthöhe des Kirchenschiffs. Ein umlaufendes Gesims macht die Abtrennung vom Erdgeschoss zu den Emporen sichtbar, die im Inneren der Kirche stattfindet; das Traufgesims des Kirchenschiffs wird ebenfalls über die Turmfassade weitergeführt. Ein schiefergedecktes oktogonales Glockengeschoss und eine Laterne mit Wetterfahne schließen den Turm nach oben ab.
Ein elaboriertes Portal im Erdgeschoss des Turms markiert den Haupteingang, an den Schmalseiten des Kirchenschiffs befindet sich zudem je ein weiteres, schlichtes Portal. Der Segmentgiebel des Turmportals nimmt das Wappen der Riedesel zu Eisenbach auf[8]und zeigt die Datierung 1748. Ein Spruchband mit der Inschrift HRFZEUA verweist auf den Stifter (H[ermann] R[iedesel] F[reiherr] Z[u] E[isenbach] U[nd] A[ltenburg]).
Der Kirchenraum
Das Erdgeschoss des Turms bildet einen Eingangsbereich, von dem aus sich das Kirchenschiff öffnet. Es wird durch Segmentbogenfenster im Erdgeschoss und Rundbogenfenster im Emporengeschoss von Tageslicht durchdrungen. Die Konzeption als Predigtkirche wird offensichtlich in der Ausrichtung des gesamten Kirchenraumes auf die an der dem Eingang gegenüberliegenden Längsseite des Raumes hängende Kanzel. Das Parterre ist mit Kirchenbänken bestückt, unter der Kanzel steht ein Altartisch. Dahinter führt eine unauffällig gestaltete Tür in die Sakristei und zu einer Treppe, über die die Kanzel zu erreichen ist.
Die Empore ist über Treppenstiegen links und rechts des Eingangs zugänglich und wird über drei Seiten des Kirchenraums geführt. Auf der längsseitigen Empore über dem Eingang befindet sich die Orgel aus der Erbauungszeit 1749/50 von Johann Georg Dreuth[9]. Das Hauptwerk des farbig gefassten Prospekts ist mit geschnitzten Ranken und Fruchtgirlanden verziert und zeigt zudem vier aufgemalte Engelsköpfe mit Flügeln. In die hölzernen Brüstungen sind die Portraits biblischer Figuren eingelassen, die ebenfalls der Originalausstattung aus der Erbauungszeit zugerechnet werden.
Der Portraitzyklus Alt- und Neutestamentlicher Personen an den Emporen
Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Insgesamt sind 25 Portraits in die in goldbrauner Marmoroptik gefassten Stirnseiten der Emporen eingelassen. Der Künstler ist nicht bekannt. Unterschiede in der Qualität der Ausführung lassen nicht ausschließen, dass auch mehrere Hände am Werk gewesen sein können. Es ist insgesamt davon auszugehen, dass sie Teil des bauzeitlichen Raumdekors sind. Im Verlauf des 2. Weltkriegs waren die Bilder abgenommen, wurden danach aber wieder eingesetzt.[10]
Es handelt sich um Brustbilder von Figuren des alten und neuen Testaments, ihre Namen stehen unterhalb der Bilder. Die fünf mittleren Bilder wirken durch die vor der Orgel konvex in den Kirchenraum vorgewölbte Form der Empore besonders hervorgehoben.
Die Portraitreihe an der südwestlichen Empore

An der südwestlichen Empore sind ausschließlich alttestamentlicher Figuren zu sehen. Am Anfang - ganz links - steht Moses, dargestellt mit zwei Steintafeln mit römischen Zahlen, die die zehn Gebote versinnbildlichen.
Ihm folgt sein älterer Bruder Aaron, der erste Hohepriester, im entsprechenden Ornat mit der Brusttasche Choschen und einer turbanartigen Kopfbedeckung. Links unten lugt einem Stier an seiner Seite. Dieser verweist auf den Stiergott, das „goldene Kalb“, den er auf Bitten der Israeliten als irdische Vergegenwärtigung ihres Gottes JHWH gießen ließ, während Moses auf dem Sinai weilte, und impliziert auch die darauf folgende Bestrafung für die Götzenverehrung.
Es folgt die Darstellung Abrahams, des Stammvaters Israels, neben ihm sein junger Sohn Isaak. Dessen demütig geneigter Kopf und der lange Dolch in Abrahams Hand deuten noch auf die Bereitschaft des Vaters hin, seinem Gott sein Kind zu opfern. Am unteren Bildrand lugt jedoch ein dunkler Widder hervor und verweist auf die Verschonung Isaaks als Lohn für Abrahams bedingungslose Gehorsamkeit.
Es folgt das Bild desselben Isaak als alter Mann mit schütternem Haar. Es ist dargestellt, wie er die Hand auf die Stirn seines Sohnes Jacob legt und ihm den Erstgeborenensegen erteilt. Jacob hatte sich diesen sowie das gesamte Erbe durch List von seinem älteren Zwillingsbruder Esau und dem erblindeten Vater erschlichen. Aus Furcht vor Esaus Rache verlässt Jacob danach seine Heimat.
Das nächste Portrait zeigt Jacob erneut, diesmal allein und als erwachsener Mann. Er ist ohne eindeutige Attribute dargestellt, etwa das Linsengericht, mit dem er seinem Bruder das Erstgeborenenrecht abtauschte, die Himmelsleiter, die ihm auf seiner Flucht erscheint, oder dem Engel, in dessen Gestalt Gott selbst mit ihm ringt und den er niederwirft. Dennoch sind diese Ereignisse in seiner Person gegenwärtig. Jacob wird von Gott mit Nachkommen gesegnet, aus seinen zwölf Söhnen werden die Stämme Israels hervorgehen.
Auf Jacob folgt sein Sohn Josef, den er vor seinen älteren Söhnen bevorzugt, weil er das Kind seiner Lieblingsfrau Rahel ist. Nachdem er von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft worden war, stieg Joseph in Ägypten zum Traumdeuter und Wesir auf, der sich am Ende mit den räumütigen Verwandten versöhnte. Josef ist als alter, bärtiger Mann dargestellt, in den Händen hält er einen Stab und einen Zügel. Durch Josef, dem die Brüder mit ihren Familien folgten, gelangten die Israeliten nach Ägypten, in dem sie später versklavt wurden und aus dem Moses sie wieder fortführte.
Nach Josef wird die unmittelbare Aneinanderreihung der Söhne ab Abraham scheinbar abgebrochen und stattdessen Samuel gezeigt. Er hält ein Horn in der Hand, aus dem er Öl ausschüttet. Samuel selbst verbrachte sein Leben im Dienst Gottes und wird in den Rollen eines Propheten und Richters beschrieben. Die Darstellung mit dem Horn verweist auf die Salbung Davids als neuer König von Israel, die Samuel auf eine göttliche Weisung hin durchführt. David war ein Nachkomme von Jacobs Sohn Juda, die Erzählung von der Geschichte des Volkes Israel bricht also auch ohne dessen explizite Darstellung nicht ab.
Die Darstellungen auf der südwestlichen Empore werden beschlossen durch das Bild des Iesaiasin einem vergleichsweise detailreichen Gewand und einer roten Kopfbedeckung, die dem Priesterhut des Aaron ähnelt. Iesaias‘ Prophetien verkündeten den Israeliten das Weltgericht und das Heilsversprechen. Außerdem sagte er die Geburt des Messias voraus.
Die Portraitreihe an der Orgelempore (nordwestliche Empore)

An der Brüstung der Orgelempore setzt sich die Reihe der großen Schriftpropheten fort, die Iesaias am Ende der südwestlichen Emporenbrüstung begonnen hatte.
Ganz links steht das Bild des Jeremias, der ein Schriftband mit der Aufschrift „Klage, Ach und Weh“ trägt. Dies verweist gleichzeitig auf die von ihm prophezeite Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier, mit deren Eintreffen die Geschichte des Hauses Juda endet und die in den ihm zugeschriebenen Klageliedern beschrieben wird, und auf die in den Konfessionen dargestellte Verzweiflung des Propheten über sein Los, die Unbekehrbarkeit seiner Mitmenschen und sein daraus resultierendes Ringen mit dem eigenen Glauben.[1]Seine Darstellung gewinnt an Eindringlichkeit, da er als einziger im Profil portraitiert ist – während dem Betrachter im Kirchenraum das Spruchband gezeigt wird, blickt er nach rechts, wo sich die Bilderreihe fortsetzt, und verdeutlicht mit einer Geste die Richtung. Dies kann als Hinweis gedeutet werden auf die Erneuerung des Bundes mit dem Haus Israel, die Gott für ein neues Zeitalter in Aussicht stellt, in dem sich die Menschen seinen Geboten beugen.
Jeremia’s Geste kann auch als Bestärkung seiner eigenen Visionen durch jene des nach ihm dargestellten Propheten Ezechiel verstanden werden, der ebenfalls sowohl die Zerstörung Jerusalems als auch eine mögliche Rehabilitation der Israeliten durch die Erneuerung ihres Glaubens prophezeite. Ezechiel wird als alter Mann mit einer aufgerollten Schriftrolle gezeigt.
Die Reihe der vier großen Schriftpropheten des Alten Testaments beschließt Daniel. Im Gegensatz zu den anderen ist er jedoch als bartloser Jüngling in einem goldbraunen Gewandt und rotem Tuch dargestellt. Daniels Geschichte beinhaltet mehrere Beispiele für die Errettung aus höchster Not durch seinen Glauben, seine Visionen und Traumdeutungen wiederholen jene der anderen Propheten und sagen das Kommen eines Menschensohns als großem König und das Weltgericht voraus.
Daniel ist die letzte Figur aus dem Alten Testament, die auf der Orgelbrüstung portraitiert ist. Ihm folgt Johannes der Täufer, dargestellt als junger Mann und in rotes Tuch gewandet. Das weiße Lamm, das er auf dem Arm trägt, weist auf das Opfer Christi für die Menschheit voraus und steht darüber hinaus für die Vorhersage des Weltgerichts.
Die zentrale Stelle in der Mitte der Orgelbrüstung nimmt schließlich Jesus ein. Die deutlich größere Feinheit, mit der sein Portrait gemalt ist, legt nahe, dass wenigstens dieses Bild nicht von derselben Hand stammt wie die übrigen, oder zu einem späteren Zeitpunkt großzügig retuschiert wurde. Jesus ist angetan in ein rotes Gewand mit blauem Überwurf, sein Haupt ist von einem dezenten Heiligenschein hinterfangen.
An das Bild Jesu schließt sich die Darstellung der zwölf Apostel an, die sein Wirken bezeugten und den 'wahren Glauben' verkünden sollten. Auf Jesus folgt Petrus, der ihm als Anführer der Gruppe der Gläubigen nachfolgte. Er hält den Schlüssel zum Himmelsreich in der Hand, mit dem Jesus ihn betraute. Rechts unten ist außerdem ein Holzkreuz angeschnitten, das für sein eigenes Martyrium steht.
Ihm folgt Paulus, der ein geschlossenes Buch in Händen hält und unter dessen Arm ein Schwert klemmt, das auf seinen unbeugsamen Glauben ebenso verweist wie auf seine Enthauptung.
Der folgende Andreas ist ebenfalls durch das Kreuz zu erkennen, an dem er sein Martyrium erlitt.
Das letzte Portrait an der Orgelempore zeigt Johannes den Apostel. Er hält einen Becher in der Hand, auf dessen Rand eine Schlange sitzt. Die Umstände seines Ablebens sind nicht überliefert, die Darstellung verweist aber auf einen der Versuche, ihn zu töten: Als ihm ein Becher mit Gift gereicht wurde, trank er davon, ohne Schaden zu nehmen.
Die Portraitreihe an der nordöstlichen Empore

An der nordöstlichen Seitenempore setzt sich die Apostelreihe fort mit Thomas. Er ist in ein gelbes Gewandt mit dunklem Überwurf gekleidet und hält ein Buch in der Hand, unter dessen Deckel er einen Finger klemmt. Die Darstellung der Apostel mit Büchern lässt sich bis in die Spätantike zurückverfolgen, bei Thomas im Speziellen verweist sie hier vermutlich zusätzlich auf ihm zugeschriebene apokryphe Texte.
Der folgende Jacobus der Ältere ist im Profil dargestellt und stützt sich ebenfalls auf ein aufgeschlagenes Buch. Während er eigentlich durch ein Schwert zu Tode kam, ist er hier mit einer Lanze dargestellt.
Jacobus der Jüngere, gehüllt in ein langes braunes Gewandt, ist mit einem gedrehten Stab in der Hand dargestellt – der Tuchwalkerstange, mit der er erschlagen worden sein soll.
Als Missionar mit einem Kreuzstab ist Philippus dargestellt.
Ihm folgt Bartholomäus, der im Profil dargestellt auf ein Messer starrt, das er in die Höhe hält – ein Verweis auf einen Teil seines Martyriums, bei dem ihm die Haut abgezogen wurde, bevor er am Kreuz starb.
Ebenfalls mit dem Werkzeug seines Todes abgebildet ist Simon Zelotes – er hält eine große Säge in der Hand, mit der er zerteilt wurde.
Ihm folgt Judas Thaddaeus. Dieser lehnt sich auf die Keule, mit der er erschlagen wurde.
Die Reihe der Apostel beschließt Matthias, der nach dem Tod des Judas Iscariot als dessen Nachfolger im Kreis der Apostel ausgelost wurde. Er trägt ein rotbraunes Gewandt und hat die Hände zum Gebet zusammengelegt. Unter dem Arm trägt er ein Beil – wiederum das Werkzeug, mit dem er sein Martyrium erlitt.
Bibliographie
- Ellwardt, Kathrin: Kirchenbau zwischen evangelischen Idealen und absolutistischer Herr-schaft die Querkirchen im hessischen Raum vom Reformationsjahrhundert bis zum Sieben-jährigen Krieg; Petersberg 2004.
- Dr. Martin Luthers Werke: Kritische Gesamtausgabe, hrsg. von J.K.F. Knaake et al., Weimar 1883. URL: https://archive.org/details/werkekritischege49luthuoft/page/588/mode/2up (9.12.2024).
- Mengel, Karl August: Die Schloßkirche zu Altenburg, in: Mitteilungen des Geschichts- und Museumsvereins Alsfeld, Reihe 15, Nr. 6, August 1996, S. 111-127.
- Zietz, Peer: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland: Baudenkmale in Hessen: Stadt Alsfeld; Darmstadt 2002 (Kulturdenkmäler in Hessen).
Einzelnachweise
- ↑ Zietz, Peer: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland: Baudenkmale in Hessen: Stadt Alsfeld; Darmstadt 2002 (Kulturdenkmäler in Hessen), S. 192. URL: https://doi.org/10.11588/diglit.54520#0190.
- ↑ Ebd.
- ↑ Ellwardt, Kathrin: Kirchenbau zwischen evangelischen Idealen und absolutistischer Herrschaft die Querkirchen im hessischen Raum vom Reformationsjahrhundert bis zum Siebenjährigen Krieg; Petersberg 2004, S. 46. URL: http://www.gbv.de/dms/bsz/toc/bsz110256603inh.pdf (30.05.2022).
- ↑ Zietz: Denkmaltopographie Hessen: Alsfeld, 2002, S. 198.
- ↑ Ebd., S. 200. Entsprechend dem von Martin Luther geprägten Anschauung, dass alle Gläubigen gleich sind im Gebet und im Gespräch mit Gott, ein Fürst also seine Kirche allen öffnen sollte. Siehe z.B. „Predigt am 17. Sonntag nach Trinitatis (5. Oktober 1544), bei der Einweihung der Schloßkirche zu Torgau gehalten“, in: Dr. Martin Luthers Werke: Kritische Gesamtausgabe, hrsg. von J.K.F. Knaake et al., Bd. 49, Weimar 1883, S. 588ff.
- ↑ Ellwardt: Ellward, Kirchenbau, S. 46f. Es gibt auch eine Zuschreibung an Georg Koch aus Rodach, s. Zietz: Denkmaltopographie Hessen: Alsfeld, 2002, S. 202. Die große Übereinstimmung mit der Evangelische Kirche im nahen Ruppertsburg, die Johann Wiesenfeld 1750-57 errichtete, lässt für diese Attribution jedoch Argumente vermissen.
- ↑ s. Ellwardt: Ellward, Kirchenbau, S. 46, und Mengel, Karl August: Die Schloßkirche zu Altenburg, in: Mitteilungen des Geschichts- und Museumsvereins Alsfeld, Reihe 15, Nr. 6, August 1996, S. 111-127, S. 115.
- ↑ Das Wappen zeigt jeweils zwei diagonal gegenüberliegende Felder mit gekreuzten Turnierlanzen (Eisenbach) und einen Riedblätter fressenden Eselskopf (Riedesel), und einen zentralen Schild, der drei Türme zeigt (ebenfalls für Eisenbach). Darüber befinden sich die entsprechenden Turnierhelme mit vergleichbaren Symbolen
- ↑ Zietz: Denkmaltopographie Hessen: Alsfeld, 2002, S. 202.
- ↑ Mengel, Karl August: Die Schloßkirche zu Altenburg; Alsfeld 1996 (Mitteilungen des Geschichts- und Museumsvereins Alsfeld 15, 6), S. 124.