Westerkappeln, Haus Cappeln
Inventarnummer: cbdd10329
Lage: Auf OpenStreetMap anzeigen
Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.
In Haus Cappeln haben sich eventuell Deckenbilder von ca. 1770/80 erhalten.

Haus Cappeln

Kurzbeschreibung und Lage
Haus Cappeln ist am nördlichen Ortsrand auf einer künstlichen Insel gelegen. Es wird von Süden erreicht. Im Westen befindet sich ein Wirtschaftshof (der ehemals auch von einem Graben umschlossen wurde), im Norden ein Garten.
Bau-, Ausstattungs- und Funktionsgeschichte
Haus Cappeln war seit dem 12. Jahrhundert Sitz der Ritter von Cappeln. Es folgten verschiedene Familien bis 1775 der Rittersitz an die Brüder Loen verkauft wurde. Diese bauten die Anlage ab 1777 tiefgreifend um und gaben ihr weitgehend das gegenwärtige Erscheinungsbild. 1812 gelangte das Anwesen an Baron von Longe und erlebte mehrere Besitzerwechsel, bis es 1965 an Walter Titgemeyer gelangte, der es in den folgenden Jahren umfassend restaurieren und ausbauen ließ.
Baubeschreibung
Das Hauptgebäude ist eine eingeschossige Dreiflügelanlage mit durchfenstertem Sockel und zweigeschossigem übergiebeltem Mittelteil. Es präsentiert an der Süd- bzw. Eingangsseite über einem Eingangsportal das Wappen der von Loen mit der Jahreszahl 1777.
Deckenmalerei
Fotos vor 1970 belegen für einen Raum eine Stuckdecke, in die ein zentrales Deckengemälde sowie mehrere Begleitbilder eingelassen sind. Die Bilder sind bislang weder datiert noch thematisch bestimmt. Auch ist unbekannt, ob sie bis heute erhalten sind.
Bibliographie
- Literatur:
- Dehio, Westfalen, 2011. – Dehio, Georg: Nordrhein-Westfalen II. Westfalen (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler). München/Berlin 2011.
- Gartenanlagen am Haus Cappeln, Westerkappeln. In: LWL-GeodatenKultur URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/252604 (Abgerufen: 14.12.2021).