Laß, Heiko:Straußberg, Burg, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/13ac36cc-b02e-4d11-82ac-88932ce55120

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Paul Lehfeldt berichtet 1889 von Deckenmalereiresten in der Schlosskapelle, die von 1581 stammten.

Schloss Straußberg und seine ehemalige Deckenmalerei

Baugeschichte

Schloss Straußberg[1] stammt aus dem Hohen Mittelalter und wurde 1267 erstmals erwähnt. 1356 gelangte es an die Grafen von Schwarzburg. Graf Wilhelm von Schwarzburg Frankenhausen ließ die Anlage 1581 umbauen. Er suchte das Schloss oft auf und ist hier auch 1597 verstorben. Erst nach dem zweiten Weltkrieg setzte ein zunehmender Verfall ein hin zur gegenwärtigen Burgruine.

Kapelle

Die ehemalige Schlosskapelle[2] wurde bereits 1870 restauriert und dabei stark verkleinert. Lediglich der ehemalige Chor blieb als Sakralraum erhalten, das Langhaus diente hinfort als Lagerraum.

Deckenmalerei

Paul Lehfeldt schreibt 1889: „Malereien an der Decke, an den Kirchenstühlen (siehe auch oben Chorgestühle) und den Brüstungen und Wänden der Emporen, vom Ende des 16. Jahrhunderts. An den Emporen Darstellungen aus der Geschichte Christi von der Verkündigung bis zur Auferstehung, (an der westlichen Empore :) die 12 Apostel, (an den Decken unter den Emporen :) Bilder aus dem alten Testament und Ornamente. Wasserfarben, sehr verblichen (A).“[3]

Bibliographie

  • Literatur:
  • Dehio, Thüringen, 2003. – Dehio, Georg: Thüringen (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler). Bearbeitet von Stephanie Eißing und Franz Jäger. 2. Aufl. München/Berlin 2003.
  • Lehfeldt, KDM, 1889. – Lehfeldt, Paul (Bearb.): Landrathsamt Frankenhausen (Unterherrschaft). Amtsgerichtsbezirke Frankenhausen und Schlotheim (Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens, 5). Jena 1889.

Einzelnachweise

  1. Dehio, Thüringen, 2003, S. 1189; Lehfeldt, KDM, 1889, S. 76-80.
  2. Lehfeldt, KDM, 1889, S. 77-80.
  3. Lehfeldt, KDM, 1889, S. 80.