Stralsund, Katharinenberg 14
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Das ehemals als Brauhaus zum Katharinenkloster gehörende Gebäude wurde nach der Reformation als Wohnhaus für die Direktoren des Gymnasiums umgenutzt. Im östlichen Raum im Erdgeschoss fand man eine vollständige Deckenbemalung aus dem 17. Jahrhundert.

Das Wohnhaus des Direktors des Gymniasus im ehem. Katharinenkloster
"Das ehemals als Brauhaus zum Katharinenkloster gehörende, mittelalterliche Gebäude wurde nach der Reformation als Wohnhaus für die Direktoren des Gymnasiums umgenutzt." [1]
Östlicher Raum im Erdgeschoss
"Im östlichen Raum konnte bei Bauarbeiten unter einer abgehängten Decke im Erdgeschoss eine vollständig erhaltene Deckenbemalung aus dem 17. Jahrhundert aufgedeckt werden." [1]
Bemalte Balkendecke
Die "bei Bauarbeiten unter einer abgehängten Decke im Erdgeschoss"[1] aufgefundene, bemalte Decke besteht aus seitlich bemalten Balken und fleischigen Akanthusmalereien auf den dazwischenliegenden Brettern.
Holzbalken mit unregelmäßigem Perlenstabfries
Die Seitenwandung der Balken zeigen einen Perlenstabornament in der Anordnung von je drei Perlen, auf die ein langer Stab folgt. Farblich ist die Malerei in Grau, Schwarz und Weiß gehalten.
Bemalte Bretter: Akanthusmalerei mit stilisierten Beeren

Die Bretter weisen ein Akantusornament auf, bei sich zwischen den fleischig-knorpeligen Blättern auch immer wieder orangefarbene Beeren finden lassen. Der Untergrund des ansonsten in schwarz-grau-weißer Farbigkeit gehaltenen Ornamentes ist in einem hellen (Himmel-)blau gehalten.
Bibliographie
- Thormeier, Bürgerhäuser, 2014 — Thormeier, Wolf: Stralsunder Bürgerhäuser. Wand und Deckenmalerei, Stralsund 2014 (2. Auflage), S. 48–49.