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Schmidmühlen, Unteres Schloss Hammerschloss

Aus Deckenmalerei-Lab
Weißer, Katrina:Schmidmühlen, Unteres Schloss (Hammerschloss), in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2023, URL: www.deckenmalerei.eu/6898be5c-c2b5-4edd-ba37-548483cca60d

Inventarnummer: cbdd10334

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Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.

Das Untere Schloss oder auch Hammerschloss ist eines von drei Schlössern in Schmidmühlen und zeugt von dessen Status als Zentrum der Oberpfälzer Eisenindustrie. Die heutige Erscheinung des Schlosses, das zu den wichtigsten Bauwerken des Landkreises gehört, ist vom italienischen Barock geprägt.

Bauwerk

Baugeschichte

Das Untere Schloss in Schmidmühlen entstand als Wohnhaus eines Hammergutes, in dem der Besitzer des wasserbetriebenen Eisenhammers residierte, der sogenannte Hammerherr.[1]Von einem Schmiedlehen ist in den Quellen bereits 1285 die Rede, während die Bezeichnung des Hammers urkundlich erstmals 1311 auftaucht.[2]Seine heutige Gestalt erhielt das Hammerschloss durch den repräsentativen Umbau unter Johann Hector II. Freiherr von Vischbach (gest. 1717) in der Zeit von 1700 bis 1705.[3]Dabei blieben im Erdgeschoss Teile des ursprünglichen Gebäudes, darunter der Hausflur, der sogenannte Flez, und die beiden westlich anschließenden Keller erhalten.[4]Diese ältesten Bauteile müssen ab 1465, nach der erstmaligen Ausstellung des Lehensbriefes an die damaligen Besitzer, die Familie Altmann, entstanden sein.[5]Auf spätere Bauphasen um die Mitte des 16. Jahrhunderts weisen die Kreuzgratgewölbe der beiden südlichen Kammern im Erdgeschoss hin.[6]Die direkten Vorgängerbauten des heutigen Schosses geben die Landkarten von Schmidmühlen und Umgebung aus den Jahren 1600 und 1623 zu erkennen.[4]Der barocke Umbau um 1700 im Stil eines italienischen Stadtpalastes, der die Aufstockung um das zweite Obergeschoss umfasste, wird einem Graubündner Baumeister aus dem Umfeld Giovanni Antonio Viscardis (1645-1713) zugeschrieben.[7]Er erlaubte die Einrichtung einer achsensymmetrisch angelegten Raumfolge im oberen Stockwerk mit einem großen Saal und zwei weiteren Räumen, die ab ca. 1703 mit Deckenstuck und Fresken ausgestattet wurden.[8]Während das Stuckdekor im zweiten Geschoss stilistisch mit Arbeiten Francesco Marazzis (ca. 1670–1724) vergleichbar und somit einer verwandten italienischen Werkstatt zuzuordnen sind, kann Hans Georg Asam (1649-1711) als Urheber der freigelegten Deckenmalerei im heute sogenannten Herrenzimmer gelten.[9]Nach dem Kauf durch die Marktgemeinde 1857 wurde das Schloss zunächst als Schul- und Armenhaus genutzt und stand seit 1978 leer.[10]Erst 1988 wurde das Gebäude teilweise instandgesetzt und von 1999 bis 2003 als Gemeinde- und Pfarrzentrum grundlegend renoviert.[11]

Baubeschreibung

Außen

Das Untere Schloss bildet einen dreigeschossigen, rechteckigen Massivbau mit einem Walmdach, das von Zwillingskaminen bekrönt wird.[12]Die in Grau gehaltene Fassade wird durch Eckrustika und horizontale Bänder in dunklem Anthrazit gegliedert, welche die Aufteilung der einzelnen Stockwerke hervorheben.[13]Die Rahmenlinien und Fugenstriche sind zusätzlich durch weiße Farbe abgesetzt, sodass die Architekturgliederung plastisch wirkt.[14]Während die Längsseiten des Gebäudes je über fünf Fensterachsen verfügen, weisen die schmalere Nordfassade vier und die Südfassade drei Achsen auf. Das oberste Geschoss wird durch den aufwändigeren Fensterschmuck mit alternierenden Dreiecks- und Segmentbogengiebeln als Piano nobile ausgewiesen, das hauptsächlich Repräsentations- aber auch Wohnzwecken diente.[15]Um die Einheitlichkeit zu wahren wurden die gerahmten Kreuzstockfenster der oberen Stockwerke im Erdgeschoss aufgrund der dort fehlenden großen Fenster durch vorgeblendetes Rahmenwerk fortgesetzt.

Der im Zuge der Sanierung wieder freigelegte ursprüngliche Zugang an der Nordseite des Gebäudes ist durch ein sandsteinernes Portal mit Spitzbogen und dem Wappen der Familie Altmann (Mann mit Hut und zwei gekreuzten Partisanen), die den Kernbau des Schlosses ab 1465 errichtete, geschmückt.[16]Er wurde jedoch bald zugemauert und durch den Haupteingang an der Ostfassade des Gebäudes ersetzt, der über ein repräsentatives steinernes Portal mit rückgelagerten Pilastern und gesprengtem Segmentgiebel verfügt.[16]Unterhalb der Dachtraufe ist ein rundum laufender Fries aus den Buchstaben „JHAF“ und „MD(C)C“ angebracht, welche die Initialen des Bauherrn Johann Hector II. Freiherr von Vischbach und die Jahreszahl 1700 als Datierung des Umbaus wiedergeben.[15]

Innen

Der gewölbten und mit einfachem Rahmenwerk stuckierten Eingangshalle (sogenannter Flez) im Erdgeschoss, die von einer Säule aus Holz gestützt wird, folgen in südlicher Richtung zwei gewölbte Kammern.[16]Über der Tür der ersten Gewölbekammer haben sich Reste von Freskomalerei aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erhalten, die Muscheln erkennen lassen.[17]In der südlichen Raumhälfte führt eine zweiläufige Treppe in das erste Obergeschoss, dessen verwinkelte Raumanordnung die zugrundeliegende ältere Bausubstanz erkennen lässt.[17]Das in diesem Stockwerk vorhandene Stuckdekor an den Decken ist mit den schlichten Motiven aus Sonnen, stilisierten Muscheln, eckigen Bandornamenten und kleinen Diamantbossen in die Zeit um 1720 einzuordnen.[18]Im nordwestlichen Zimmer haben sich Reste von Wandmalereien im sogenannten Zopfstil erhalten, die mit zackigen Bändern Rahmungen vorgeben, welche mit Vasen, Blütengirlanden, Putten und Tieren gefüllt sind.[19]Sie werden in die Zeit um 1785/87 datiert, als Freiherr Ferdinand Leopold von Andrian das Hammerschloss neu erwarb.[20]

Das zweite Obergeschoss, welches um 1700 neu errichtet wurde, verfügt über eine achsensymmetrisch angelegte Raumfolge mit qualitätsvollem Akanthus-Stuckdekor aus der Zeit von ca. 1707. Dabei nimmt der große Saal die gesamte Breite des Schlosses ein. Durch einen schmalen Flur wird er von zwei Räumen getrennt, die zusammen genommen die Fläche des großen Saales einnehmen.[19]Der etwas kräftigere Deckenstuck im Flur steht am Anfang der Ausstattung des zweiten Obergeschosses ab 1703.[21]Im südwestlichen Zimmer wurde in dem von stuckierten Akanthus umrankten ovalen Mittelfeld bei der Restaurierung eine Malerei nach einer Probefreilegung zum Schutz wieder übertüncht.[22]Der südöstliche Raum, das heute sogenannte Herrenzimmer, weist an der Decke neben Akanthusranken stuckierte Waffen sowie im Mittelfeld ein Fresko der Bellona auf.[23]Einziger Schmuck des großen Saales bildet der Kamin aus rot-gelbem Stuckmarmor, der in einem flachen Relief Venus mit Amor in der Schmiede ihres Gatten Vulkan vor dem Hintergrund des Hammerschlosses und darüber ein von Waffen umgebenes Medaillon mit der Göttin Fortuna auf der Weltkugel zeigt.[24]Die ansonsten zurückhaltende Ausstattung in dem größten Raum des Schlosses deutet auf infolge des Bauprozesses zur Neige gegangene finanzielle Mittel.[19]

Ausstattung mit Malerei

Ursprünglich scheinen alle Räume des bereits um 1703 mit Stuck ausgestatteten zweiten Obergeschosses für Deckenmalereien vorgesehen, doch kann infolge einer ab März 1703 in der Nähe von Schmidmühlen stattfindenden Schlacht des Spanischen Erbfolgekrieges und damit verbundenen finanziellen Lasten eine mehrjährige Unterbrechung angenommen werden.[21]Ausgeführt wurden schließlich nur die Fresken im südöstlichen und südwestlichen Zimmer. Dabei wurde die Malerei in Letzterem bei den Restaurierungen 2002/2003 nur teilfreigelegt und wieder übertüncht, sodass allein ein dargestelltes Frauengesicht bekannt ist.[25]Im sogenannten Herrenzimmer im Südosten ist hingegen die Darstellung der Bellona, die Personifikation der Kriegskunst, trotz einiger Beschädigungen gut zu erkennen. Sie wird aufgrund stilistischer Übereinstimmungen mit der Figur einer Pallas Athene im Deckenfresko des ehemaligen Fürstbischöflichen Lyzeums in Freising Hans Georg Asam zugeschrieben.[26]Der Künstler war ab 1702 in Velburg und nach 1706 im nahe gelegenen Amberg ansässig, sodass eine Entstehung des Freskos in Schmidmühlen um 1707 anzunehmen ist.[27]

Herrenzimmer / Decke

Gesamtdecke

Die Decke des Herrenzimmers ist durch Stuckfelder gegliedert, von denen nur das kleeblattförmige Mittelfeld ausgemalt ist. An dessen breite weiße Stuckrahmung schließen sich je vier mit stuckierten Akanthusranken gefüllte Medaillons ab, deren Hintergrund gelb getüncht ist. Die Zwickelfelder in den Ecken tragen jeweils Waffentrophäen und Kriegswerkzeug aus Stuck vor rosafarbenem Hintergrund.

Deckenmalerei des Herrenzimmers

Der kunstfertig angeordnete Waffenschmuck des Deckenstucks bezieht sich inhaltlich auf die Darstellung der Kriegskunst im mittigen Fresko. Die weibliche Figur thront auf einer Wolke, flankiert von Putten sowie allerhand Kriegsgerät. Sie trägt einen Helm mit Federbusch sowie ein rotes Gewand, das am Oberkörper den Blick auf einen goldenen Brustpanzer freigibt. Während ihre linke Hand einen Lorbeerkranz als Siegeszeichen empor hält, liegt die rechte auf einem großen goldenen Gorgonenschild. Vor diesem lagert ein Putto, der eine kaiserliche Standarte mit dem Reichsadler präsentiert. Auf der rechten Seite reitet ein weiterer Putto spielerisch auf einer Kanone, vor der ein Holzfass mit Kanonenkugeln und der Kopf eines Rammbocks zu sehen sind. Die Farbigkeit des Freskos lässt sich trotz einiger Fehlstellen anhand des vornehmlich verwendeten Ockers bestimmen, das Gold imitiert, sowie durch Rot, Hellblau und Grau.[28]

Nicht nur im Herrenzimmer, sondern auch im Kaminschmuck des großen Saals wird das übergreifende Thema des Kriegshandwerks und der Schmiedekunst deutlich. Auch wenn die fehlende Freilegung der Deckenmalerei im angrenzenden Zimmer und die wohl ausgebliebene Ausgestaltung im großen Saal für eine lückenhafte Überlieferung sorgen, ist ein solch kriegerisches Programm durchaus angemessen für die repräsentativen Räume eines Herrensitzes und vergleichbar mit der Ausmalung anderer bayerischer Landschlösser.[29]Zudem lässt es sich in Zusammenhang mit dem Bauherrn Johann Hector von Vischbach und dessen Familie bringen, auf deren Erwerbszweig und Status als Besitzer eines Hammerwerkes hingewiesen wird. Darüber hinaus können das Kriegswesen und der ruhmreiche Sieg in der Schlacht, die in der Malerei auch angesprochen werden, direkt auf den Vater des Erbauers, Johann Hector den Älteren bezogen werden. Dessen militärische Verdienste in den Türkenkriegen verhalfen der Familie von Vischbach 1666 zur Erhebung in den Reichsadel durch Kaiser Leopold.[30]So kann die Ausstattung des Herrenzimmers als ehrende Memoria für den Vater gelten, dessen Kriegsdienst den hervorgehobenen Stand der Familie begründete.[31]Zugleich ist mit der kaiserlichen Standarte im Fresko die Bekenntnis und Treue zu Kaiser und Reich festgehalten.[31]Das Programm der repräsentativen Räume erschöpft sich aber nicht in der Glorifizierung des Krieges, sondern beinhaltet mit der Darstellung der Fortuna am Kamin im großen Saal auch eine Warnung vor dem schnell wechselnden Geschick.[31]

Bibliographie

  • Altenbuchner, Klaus/ Schmid, Michael A.: Das Hammerschloss in Schmidmühlen. Zur Wiederentdeckung eines italienisch geprägten Schlosses und seiner bedeutenden Dekoration. in: Verhandlungen des historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg 143 (2003), S. 397–417.
  • Drexler, Jolanda/ Hubel, Joachim: Bayern. Regensburg und Oberpfalz. Bd. 5 (Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, hrsg. v. Georg Dehio). München, Berlin 2008.
  • Fleisser, Hannelore: Das Hammergut Schmidmühlen. In: Fleisser, Hannelore/Hirschmann, Norbert/Mahler, Fred (Hrsg): Die Oberpfalz, ein europäisches Eisenzentrum. 600 Jahre große Hammereinung (Schriftenreihe des BIM, 12/1). Theuern 1987, S. 307–324.
  • Karl, Raimund: Instandsetzung des Hammerschlosses in Schmidmühlen. In: Böning-Weis, Susanne (Hrsg): Denkmalpflege in strukturschwachen Regionen, Bd. 115 (Arbeitshefte des bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege). München 2003, S. 128–130.
  • Lampl, Sixtus: Oberpfalz. Ensembles, Baudenkmäler, Archäologische Geländedenkmäler. Bd. 3 (Denkmäler in Bayern). München 1986.

Einzelnachweise

  1. Fleisser, Hammergut, 1987, S. 307.
  2. Fleisser, Hammergut, 1987, S. 307; Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 398.
  3. Dehio, Oberfpalz, 2008, S. 720.
  4. 4,0 4,1 Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 401.
  5. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 402; Fleisser, Hammergut, 1987, S. 308.
  6. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 402-403.
  7. Dehio, Oberfpalz, 2008, S. 720; Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 410-411.
  8. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 412-414.
  9. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 412-415; Dehio, Oberfpalz, 2008, S. 720.
  10. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 397.
  11. Karl, Instandsetzung, 2003, S. 130.
  12. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 399; Lampl, Oberpfalz, 1986, S. 80.
  13. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 399.
  14. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 399-400.
  15. 15,0 15,1 Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 400.
  16. 16,0 16,1 16,2 Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 402.
  17. 17,0 17,1 Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 403.
  18. Als Urheber wird eher ein Putzer als ein Berufsstuckateur angenommen: Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 403.
  19. 19,0 19,1 19,2 Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 404.
  20. Mit ihrer illusionistischen Wirkung sollte die Malerei eine kostbare Wandbespannung imitieren. Der Künstler wird in Regensburg verortet, wo ein Haus in der Gesandtenstraße ähnliche Grisaillemalereien von 1780 aufweist: Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 404.
  21. 21,0 21,1 Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 412.
  22. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 406-407.
  23. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 407-408.
  24. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 404-405.
  25. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 407.
  26. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 414.
  27. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 414-415.
  28. Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 408.
  29. Zum Vergleich bieten sich die Hofmarksitze Alteglofsheim und Arnstorf an. Zudem werden Schleißheim, Coburg, Sondershausen angeführt: Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 409.
  30. Im erweiterten Wappen der Familie von Vischbach treten seither neben den drei Fischen auch zwei aufgespießte Türkenköpfe auf: Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 409.
  31. 31,0 31,1 31,2 Altenbuchner/Schmid, Hammerschloss, 2003, S. 409.