Rötha, 1969 gesprengtes und abgetragenes Herrenhaus Rötha

Burioni, Matteo:Rötha, 1969 gesprengtes und abgetragenes Herrenhaus Rötha, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2024, URL: www.deckenmalerei.eu/eb432b25-d4e8-4fdb-8d24-15df6c5bac18

Inventarnummer: cbdd10557

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Das 1696 gesprengte und abgetragene Herrenhaus Rötha im Auftrag von Carl Freiherr von Friesen 1662-1688 erbaut wies ein Deckengemälde von Heinrich Christoph Fehling mit der Apotheose des Herkules im Hauptsaal im 2. Obergeschoss auf.

Festsaal im 2. Obersgeschoss von Schloss Rötha, Apotheose des Herkules von Christian Heinrich Fehling
Festsaal im 2. Obersgeschoss von Schloss Rötha, Apotheose des Herkules von Christian Heinrich Fehling

Hauptsaal im 2. Obergschoss

 
Festsaal im 2. Obersgeschoss von Schloss Rötha, Apotheose des Herkules von Christian Heinrich Fehling

Carl Freiherr von Friesen ließ Schloss Rötha zwischen 1661-1688 von Christian Bodenstein und Hans Günther nach den Zerstörung des Dreißigjährigen Krieges und nach der Erhebung in den Reichsfreiherrenstand neu errichten. Im Hauptsaal des 2. Obergeschosses befand sich ein 1679 gemaltes Deckengemälde von Heinrich Christoph Fehling mit der Apotheose des Herkules. Schloss Rötha wurde 1969 gesprengt und abgetragen.

Bibliographie

  • Täuber, Ines: Adelige Projektion in antike Mythologie – Zwei Gruppenporträts der freiherrlichen Familie von Friesen von Samuel Bottschild (1641 – 1706) aus dem Jahr 1669 (Teil 1), in: Jahrbuch der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, 2009, Band 16, S. 147-155.

Einzelnachweise