Rothenuffeln, Wentrupscher Freihof
Inventarnummer: cbdd10338
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Im 1. Obergeschoss des 1645 umgebauten Freihofs haben sich Reste eines "bemalten Zimmers" mit dekorativer Wandmalerei erhalten.

Der Wentrupsche Freihof

Baubeschreibung
Der zweigeschossige Steinbau hat Putzquaderungen und ein Krüppelwalmdach. Er wurde 1645 umgebaut.
Die Wandmalerei
Im ersten Obergeschoss haben sich Reste eines so genannten bemalten Zimmers erhalten. Es handelt sich um die unterteilte westliche Saalkammer. Nach Norden ist ein großer, annähernd quadratischer Raum erhalten. Im südlichen Bereich gibt es zwei hintereinanderliegende Räume mit einer gemeinsamen Wand. Der erste dieser beiden Räume war ehemals vollständig bemalt. Erhalten haben sich große Bereiche mit Vorhangmalerei im Lambrisbereich. Hinzu kommen mit aufgemaltem Beschlagwerk geschmückte Türständer sowie ein umlaufender Fries mit „erhaben gemaltem Blattwerk und mehrzeilige[n] Aufschriften in verzierten Kartuschen.“ Die ehemalige Nutzung des Raumes ist unbekannt.[1]
Bibliographie
- Literatur:
- Barthold, Freihof, 1996. – Barthold, Peter: Der Wentrupsche Freihof in Hille-Rothenuffeln. Zum Aufstieg und Niedergang einer Mindener Beamtenfamilie. In: Der Adel in der Stadt des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Beiträge zum VII. Symposion des Weserrenaissance-Museums Schloß Brake vom 9. bis zum 11. Oktober 1995, veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Institut für vergleichende Städtegeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Materialien zur Kunst- und Kulturgeschichte in Nord- und Westdeutschland, 25). Marburg 1996, S. 37-58.
Einzelnachweise
- ↑ Barthold, Freihof, 1996, S. 48-49.