Regensburg, Gesandtenstraße 3 5

Dreyer, Angelika:Regensburg, Gesandtenstraße 3-5, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2025, URL: www.deckenmalerei.eu/4d830958-d017-4180-b090-5cc1f31c8f20

Inventarnummer: cbdd20214

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Das Zant- und Ingolstetterhaus, Gesandtenstraße 3 bzw. 5, bildeten erst ab 1892 eine industriell genutzte Baueinheit. Während der Frühen Neuzeit erlebten beide zahlreiche Umbau- und Ausstattungsphasen, von deren qualitätvoller Wandmalerei sich noch bedeutende Zeugnisse erhalten haben.

Regensburg, Gesandtenstraße 3-5
Regensburg, Gesandtenstraße 3-5

Lage, Bau- und Ausstattungsgeschichte

Lage

Der großflächige Baukomplex der seit 1898 zusammengelegten Bernardschen Schnupftabakfabrik gehörte zu den beeindruckendsten Objekten der Regensburger Altstadt und setzte sich aus den zwei bedeutenden und benachbarten, aber bis 1812 voneinander getrennten Gebäuden des Zant- und Ingolstetterhauses zusammen.

Das großflächige Areal wird von der Gesandtenstraße auf der Nordseite, der Spiegelgasse im Osten, der Gasse Hinter dem Pfannenschmied im Süden und dem heutigen Gutenbergplatz auf der Westseite begrenzt. Die Benennung der Gesandtenstraße, im 18. Jahrhundert noch als ,lange Gasse‘, aber ab 1777 auch schon als ,Gesandtenstraße‘ bezeichnet,[1] verweist auf die Lokalgeschichte von Regensburg, denn nach Etablierung des Immerwährenden Reichstages ab 1663 logierten mehrere der zahlreichen Reichstagsgesandten „in dieser Straße oder ihrer nächsten Nähe.“[1]

Bau- und Ausstattungsgeschichte

Die bis zu ihrer baulichen Vereinigung 1898 voneinander getrennten mittelalterlichen Bauten des Zant- und Ingolstetterhauses erfuhren beide im Laufe der Jahrhunderte erhebliche Veränderungen an ihrer Bausubstanz.

Der an der Ostseite der Gesandtenstraße 3 stehende Gebäudekomplex ist im Mittelalter „aus zwei Patrizierburgen mit je einem Turm und je einer Hauskapelle zusammengewachsen.“[2] Er „gehörte ursprünglich den Zant, einer der reichsten Regensburger Patrizierfamilien des 13. und 14. Jahrhunderts“[2] und gilt als deren Stammhaus.[3] „Trotz vielfältiger Maßahmen seit der Renaissancezeit [...] [wurde das Zanthaus] jedoch nicht in den strengen Schematismus neuzeitlicher Bauten gezwängt, so daß die mittelalterliche Baugestalt in ihren Grundzügen bis heute erlebbar geblieben ist.“[4]

Bei den anstehenden Umbauten vor allem ab Mitte des 16. bis in das 18. Jahrhundert sind Veränderungen zu beobachten, „die sich jedoch weniger auf das Baugefüge als auf die Ausgestaltung und Ausstattung bezogen.“[5] „Die Tendenz, das Haus wohnlicher zu gestalten, setzt sich bis in das 18. Jahrhundert fort, ohne daß durch die nötigen Raumabschlüsse die Großzügigkeit des Hauses verlorenging. In diesem Stand, in dem jede Etage für sich lange Fluchten saalartiger Räume bildete, ist das Haus [1812] für die Schnupftabakfabrikation adaptiert worden, die trotz 180-jähriger Betriebsdauer nur sehr begrenzt Veränderungen erforderte.“[5]

„Der dreigeschosssige Gebäudekomplex, der westlich an das Zanthaus anschließt, ist wie dieser ein Zusammenschluß mehrerer, früher eigenständiger Hausparzellen. Sein heutiges Grundrißkonzept und sein äußeres Erscheinungsbild gehen zurück auf einen tiefgreifenden Umbau im 16. Jahrhundert in der Zeit der Renaissance.“[6]

„Für den Großumbau [...] kurz nach 1563 wird sehr stark in den mittelalterlichen Baubestand eingegriffen.“[7] Entscheidende Veränderungen erfuhren die Treppenanlagen zur Erschließung der Wohnräume im 1. und 2. Obergeschoss und die repräsentative Inszenierung der Säle. „Auch im Westtrakt wird grundlegend umgestaltet. [...] In beiden Obergeschossen entsteht entlang der Straße [Gesandtenstraße] ein saalartiger Raum, dessen Festlichkeit betont wird durch einen reich ausgemalten Eckerker. [...] Im ersten Obergeschoss ist diesem saalartigen Festraum eine Art Foyer vorgeschaltet, das von Westen über eine der zwei großen, neu eingebrochenen Fensterachsen belichtet wird.“[8]

„Dieser mit einem enormen baulichen Aufwand und unter Aufgabe großer Partien mittelalterlicher Bausubstanz entstandene Halleneinbau hatte keine lange Lebensdauer. Bereits in der Barockzeit wurde in beiden Obergeschossen die nördliche Partie abgetrennt und je zwei barock ausgestattete Räume eingerichtet. [...] Die neuen Stuben werden reich ausgestattet mit Wandmalereien und Stuckdecken. [...] Im Westtrakt bleibt der Saal erhalten und wird neu ausgestattet.“[9]

„Mit dem Verkauf des Anwesens im Jahre 1898 an die Gebrüder Bernard wurde der gesamte Gebäudekomplex einer industriellen Nutzung zugeführt. Die baulichen Eingriffe dafür waren gering [...].“[10]

„Nach genau 100 Jahren im Besitz der Gebrüder Bernard wurde das Anwesen Ingolstetter- bzw. Neufferhaus, wie es im 19. Jahrhundert genannt wurde, im Herbst 1998 zusammen mit den dazugehörenden Liegenschaften zwischen Gesandtenstraße, Spiegelgasse, Hinter der Pfannenschmiede und Gutenbergplatz veräußert, um alles einer neuen Nutzung zuzuführen.“[11]

Das Bauwerk

Der Gebäudekomplex, der erst Ende des 19. Jahrhunderts aus den zwei ehemals getrennten Baulichkeiten des Zant- und Ingolstetterhauses entstand, zeigt auf seinen vier Straßen- bzw. Gassenansichten jeweils ein andersartiges Aussehen.

Die dabei vorherrschenden formalen Auffälligkeiten wie unterschiedliche Geschosshöhen, verschiedene Fensterformen und –größen und ungleiche Dachbildungen sind hierbei Ausdruck der ereignis- und abwechslungsreichen Baugeschichte.

Auf der Gesamtfläche des Areals von 3600 qm verteilten sich bis 1812 die Geschäfts- und Wohnräume der beiden Patrizierhäuser, die im rückwärtigen Südteil zusätzlich zwei Innenhöfe besaßen.

Der Haupteingang lag in beiden Anwesen jeweils auf der Nordseite und war zur Gesandtenstraße hin orientiert. Von dort kam man jeweils in eine zweischiffige gewölbte Einfahrtshalle, deren Großräumigkeit bis heute beeindruckt.

Der Festraum im 1. OG des Zanthauses (4. Raum von O)

Im heutigen Zustand besitzt der ehemalige Festraum[12] des Zanthauses im Grundriß keine streng rechtwinklige Figur, weil die Ostwand leicht schräg verläuft. Deshalb ist der Raum an seiner Südseite mit 10,2m etwas breiter als im Norden mit 10m, während die Tiefe gleichbleibend 8m misst. Der 4,25m hohe Saal wird von den drei Nordfenstern belichtet.

Die Wandmalereien des 16. Jhd. an der Ostwand: Rollwerkdekoration und Fruchtgehänge

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde im Zusammenhang weitreichender Umbauten auch der große Raum oberhalb der Durchfahrt mit Wanddekorationen ausgestattet. „Dort lassen sich Reste von Fassungen [...] an der Ostwand [...] nachweisen. Es handelt sich um äußerst plastisch gemalte Rollwerkdekorationen, die wohl ursprünglich den [...] oberen Wandabschluß markiert haben.[13] Durch Geschoßveränderungen im 18. Jahrhundert ist dieser Zusammenhang jedoch heute etwas verunklärt. Die kräftig gelb angelegten Rollwerkformen sind mit unterschiedlichen Grau- und Schwarztönen konturiert und plastisch herausgearbeitet. Bunte Fruchtgehänge ergänzen die Dekoration.[14] Sie geben einen – wenn auch durch die geringe Dimensionierung der Befundöffnungen bescheidenen – Eindruck vom Dekorationsreichtum dieser Zeit.“[15]

Freiherr Wilhelm Leopold von Freidel als Auftraggeber der nördliche Raumfolge im 1. OG (Zanthaus)

Freiherr Wilhelm Leopold von Freidel als Auftraggeber der nördliche Raumfolge des 1. OG im Zanthaus (um 1720)

„Die bis heute weitgehend erhaltene letzte große Umbauphase [...] erfolgte [...] ab 1718 durch den damaligen Besitzer, Freiherr Wilhelm Leopold von Freidel [, der] eine repräsentative Raumfolge, die vermutlich durch eine Enfilade von Türen verbunden war, über die gesamte Breite des Anwesens entlang der Gesandtenstraße ein[richtete].“[16]

Freiherr Wilhelm Leopold von Freidel hatte sich 1717 oder 1718 mit Eleonore Salome, geborene Gräfin von Windischgrätz (1680–?) vermählt, die nach dem Tod ihres Gatten Freiherr Christoph Adam Jägenreuter das Anwesen geerbt hatte, das seit 1663 im Besitz der Jägenreuter war.[3]

Die ehem. Festhalle (um 1720): Stuckdecke und Wandmalerei-Reste

„Die bis heute erhaltene, kräftig durchmodellierte Stuckdecke [...] zeigt den hohen Anspruch, der mit der Anlage der Raumflucht verbunden war, auch wenn sich die Decken der übrigen Räume nicht erhalten haben.“[17] Das die Deckenfläche strukturierende Hauptmotiv bildet ein gelängtes Achteck mit konkaven Eckeinbuchtungen und einer markanten Mehrfachprofilierung. Innerhalb des Oktogons ist eine Vierpaßform und außerhalb ein Bogenviereck mit Ausstülpungen an den Diagonalseiten erkennbar, die auf die Muschelformen in den Ecken zustreben/zulaufen.

Diese graphisch-gratig gestalteten geometrischen Formen kontrastieren mit den Naturgebilden einer umlaufenden Laubgirlande und Blattranken und tragen auf diese Weise erheblich zur Belebung des oberen Raumabschlusses bei.

„Die dazugehörigen Wanddekorationen sind zumindest in den östlichen Räumen nachweisbar, doch sind die bisher durchgeführten Befundsondagen [...] nicht so groß, daß sich eine eingehende Beschreibung der Dekorationssysteme vornehmen ließe.“[18]

Georg Österreicher, Auftraggeber der bemalten Halle (16. Jhd) im 1.OG des Ingolstetterhauses

Johann Linckh verkaufte das Anwesen kurz nach 1563/64 an Georg Österreicher, der

das Gebäude bald danach umbauen und ausstatten ließ.[19]

Die bemalte Säulen aus dem 16 Jhd. in der Halle des Ingolstetterhaus (1. OG)

„Durch Umbauten im 18. und 19. Jahrhundert sind die Hallenstrukturen stark überformt und deren ursprüngliche Gestaltung nur in Ansätzen faßbar, doch lassen sich in der Halle im ersten Obergeschoss [...] [an] frei in der Mittelachse des Raumes stehenden Säulen [...] zumindest Reste der ersten Fassung nachweisen. Die Säulenschäfte waren in öliger Technik kräftig rot gefaßt und durch helle und dunkle Adern sowie in der Helligkeit differenzierte Flächen marmoriert. Vermutlich sollte der Eindruck von Rotmarmorsäulen vermittelt werden. [...] Die glatten Wandflächen [...] dürften ursprünglich weiß gefaßt gewesen sein. [...] Das raumbestimmende Architekturgerüst zeigte eine Betonung durch die Rotmarmorfassung, während die Wandflächen dazu in ruhigem Weiß kontrastierten. Über die Gestaltung der zugehörigen Flachdecken geben nur wenige Reste Auskunft. Sie waren vermutlich in der Erstfassung ockerfarben gefaßt und besaßen jeweils Randlinierungen im Anschlußbereich an die Wände bzw. den Mittelunterzug über den Säulen.“[20]

Die nördliche Raumfolge im 1. OG des Ingolstetterhauses: Eine Einführung

„Von besonderer Bedeutung in Bezug auf die erhaltenen Raumausstattungen ist die durch einen Umbau um 1720 entstandene Raumfolge im ersten Obergeschoß, welche die gesamte Hausbreite entlang der Gesandtenstraße einnimmt. [...] Die gesamte Raumflucht wurde mit Bandelwerk-Stuckdecken und umlaufenden, mit Profilen begleiteten Hohlkehlen ausgestattet, von denen sich lediglich die beiden östlichen Decken weitgehend erhalten haben.“[21]

„Die Befundöffnungen in allen vier Räumen zeigen eine Fülle unterschiedlicher farbiger Raumdekorationen, welche mit dem Umbau um 1720 einsetzen und bis in die Zeit des späten 19. Jahrhunderts reichen. Vor allem die zu den Stuckdecken gehörenden Wanddekorationen verdienen dabei besondere Beachtung.“[22]

Die Empfangshalle

„Durch die Abtrennung des nördlichen Teils der Halle aus der Zeit um 1563/64 bekam deren größerer südlicher Teil, in dem auch die Treppenerschließung gelegen hatte, die Funktion eines trotz der Verkleinerung immer noch repräsentativen Vorraums für die straßenseitig gelegene Raumflucht. Dieser Nutzung als großzügiger Empfangsdiele bzw. –halle entspricht auch die damals vorgenommene Neudekoration, welche sich an den beiden verbliebenen Säulen noch nachweisen läßt. Über einer hellen gelblichen Kalktünche liegt eine Bemalung aus feinlinigen braunen Ranken mit mandelförmigen Blättern, die ebenfalls braun angelegt und mit Schwarz verschattet sind. Ergänzt wird dieses zarte Rankenmuster durch gemalte Rosen.“[23]

Der Ostraum: Raum und Stuckdecke

Die ursprüngliche Größe des Ostraumes besaß eine Grundfläche von ca. 72 qm, bei einer Breite von 6,6m und einer Länge von 10,9m, bzw. nach deren Verkürzung in der Barockzeit um 1720 eine Grundfläche von ca. 45,5qm (6,6mB x 6,9mL); die Höhe von 4,3m war bei dieser Raum-Veränderung wohl gleich geblieben.

Die Ostwand des Raumes bildet zugleich die Abschluß- und Trennwand des Ingolstetter-Hauses zum benachbarten Zanthaus. Belichtet wird der Raum von den beiden Nordfenstern. Eine Westtür ist nachgewiesen, die Bestandteil der vierräumigen Enfilade war.

Die längsrechteckige Stuckdecke entwickelt sich über einer den ganzen Raum umlaufenden Hohlkehle. Stuckmotivisch gesehen ist es eine abwechslungsreiche Kombination aus Bandelwerkschleifen und Akanthusranken, die das Überlagern und Durchkreuzen der Bänder auf ihre Weise wiederholen.[24]

Das Zentrum der Stuckdecke bilden jedoch keine vegetabilen oder vinkulischen Formen, sondern ein geometrisch variantenreiches Gebilde aus fünf Kreisen. Diese durchschneiden sich, bringen auf diese Weise Mandelformen hervor und werden von spitzen Dreiecken ergänzt.

Umschlossen wird dieser Kreis-Nukleus von einem kräftigen Profilrahmen mit unterschiedlich angeordneten Elementen.

Die vier Bogensegmente auf den beiden Hauptachsen sind die übrig gebliebenen Reststücke eines Längsovals, das auf den vier Diagonalseiten eine zum Mittelpunkt verlaufende Schweifform aufweist. Diese Verlaufsrichtung scheint von einem spitzen Dreieck mit Diamantquaderung motiviert, das auf zwei Seiten von Akanthusranken begleitet wird, die auf einer w-ähnlichen Bogenform stehen. Die vier Restflächen der Raumecken füllen zwei sich überlagernde Akanthusranken, deren Basis Bandelwerk umfängt.

Sowohl die Längs-, als auch die Schmalseiten der Decke sind mit einer Kombination aus rautenbildendem Bandelwerk und Blattenden verziert.

Die Qualität der Deckenbildung ist an dem Bemühen des Stukkateurs zu ermessen, der die beiden von ihm verwendeten Motive auf belebende Weise variiert. Während auf den Diagonalseiten die Leisten und Bandformen im Gegensatz zu den Akanthusblättern sehr reduziert vorkommen, hat sich auf den Längs- und Schmalseiten der Aufbau des Dekors umgekehrt und die sich überkreuzenden Bändern bilden hier die Großform und Tragestruktur für die Blattenden.

Die Wandmalerei um 1720: Bandwerk

„Im östlichen Raum [...] zeigt sich in den Fensterlaibungen eine aufwendige Dekorationsmalerei mit orangerotem Bandwerk mit schwarzer Schattierung auf kühlgrauem Grund.“[25]

2. Raum von Osten: Wandmalerei um 1720: Rankenornament mit Blättern und Blüten

„Der [vom Ostraum aus gesehen] nach Westen anschließende Raum war dagegen zunächst einfacher mit grauen Wandflächen und die Fensternischen betonenden schwarzen Rahmungen gestaltet. Hier zeigt erst die zweite Fassung nach Einbau der Raumfolge aufwendigere Dekorationsformen. Auf einer grün lasierten Wandrücklage liegen in Grisailletechnik monochrom grau gemalte Rankenornamente, die durch weitere Blattranken und Blüten in Ocker mit weißen Licht- und rötlich-braunen Schattenlinien ergänzt sind. Gliedernde Profilteile und zugehörige Blattornamente sind zur Belebung grau vorgelegt und braun konturiert. Weiße Lichter und dunkle, braune Schattenlinien vervollständigen die fein und plastisch durchgearbeitete Dekoration.“[26]

2. Raum von Westen

Der zweite Raum von Westen wies bei einer Länge von 7,6m und Breite von 5,4m eine Grundfläche von abgerundet 41qm auf. Der von zwei Nordfenstern belichtete Raum war 4m hoch und die Positionen der Ost- und Westtüren waren auf die Enfilade-Struktur der vierteiligen Raumflucht ausgerichtet.

Die Wandmalerei um 1720: Gitterwerk und farbiges Ornament
 
Regensburg, Gesandtenstraße 5

Der 2. Raum von Westen „war um 1720 in den Fensterlaibungen durch ein ockerfarbiges Gitterwerk mit entsprechenden Licht- und Schattenlinien auf blaugrauem Grund dekoriert. Die zugehörige Fassung der Raumwände läßt sich ebenfalls als blaugraue Grundierung mit aufgesetzten ockerfarbigen und roten Ornamenten nachweisen, auch wenn hier durch spätere Überarbeitungen der Erhaltungszustand teilweise schlecht ist“[27]

Westraum mit Erker

 
Regensburg, Gesandtenstraße 3–5, sog. Erkerzimmer in der nördlichen Raumfolge im 1. OG des Ingolstetterhauses

Der Westraum ist der größte der vierteiligen Raumfolge und hat aufgrund seiner baugeschichtlichen Veränderungen einen unregelmäßigen und unrektangulären Grundriß.

Die östliche Wandlänge bemisst sich auf ca. 8,9m, die westliche hingegen auf 9,6m. DieRaumbreite folgt einem Mittelwert von 12,6m, während die Höhe von 4m dem Raum gelagerte Proportionen verleiht. Die Belichtung des Raumes erfolgt durch je zwei Fenster auf der Nord- und Westseite.

Der Westraum erweitert sich um den Raumteil eines gerundeten Erkers, der ca. 2,4m lang und breit ist und vier hochrechteckige Fenster aufweist, die einen Überblick über die Straßensituation erlauben.

Die Wandmalerei um 1720: Büsten und Ornament

„Den Höhepunkt der Raumfolge bildet der große Eckraum im Westen mit dem Erker. Dies drückt sich in einer Reihe von dicht aufeinanderfolgenden, sehr qualitätvollen Dekorationen aus, die insbesondere im Erker durch Teilfreilegungen im größeren Zusammenhang erlebbar sind.

Die erste Raumfassung nach Einbau der Stuckdecken und Schaffung der gesamten Raumfolge war eine goldockerfarbige Wandfläche mit in Terrakotta-Manier gemalten ziegelrotfarbigen Büsten und ergänzenden Ornamenten. Die Feinheit der Detailgestaltung sowie der sorgfältige Umgang mit Licht- und Schattenlinien zur Erhöhung der plastischen Wirkung läßt den hohen Anspruch dieser Fassung erkennen.“[28]

Die Wandmalerei um 1750, im Auftrag des Churhessisch-Darmstädtischen Gesandten?

„Bereits um die Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte eine Neugestaltung der Räume mit kühl graugrünlich konturierten Figuren. Möglicherweise steht diese Neudekoration mit der Nutzung der Räume durch den Churhessisch-Darmstädtischen Gesandten im Zusammenhang, der für das Jahr 1750 belegt ist.

Diese Fassung zeigt den lockeren, duftigen Malstil einer eleganten Rokokofassung. Größere ikonographische Zusammenhänge der offensichtlich dargestellten Figuren sind aufgrund der nur begrenzt erfolgten Befundöffnungen allerdings nicht möglich.“[29]

Die Wandmalerei um 1790: Kasettenfelder und vegetabile Formen

„Diese Beschränkung der Befundöffnungen auf sehr kleine Bereiche [=Wandmalerei um 1750] hängt mit einer weiteren, sehr qualitätvollen Fassung zusammen, die in klassizistischer Manier ausgeführt ist. Sie dürfte um 1790/1800 entstanden sein.

Bei dieser Fassung handelt es sich um eine in verschiedenen Grautönen, mit weißen Lichtkasten und dunklen Schattenlinien betonten kassettenartigen Grundgliederung. Die einzelnen Kassettenfelder sind in einem kräftigen Blaugrau gehalten. In die Flächen gesetzte zentrierende Ornamente mit vegetabilen Formen sowie figürliche Dekorationen ergänzen diese Fassung und geben ihr die bis heute uneingeschränkt erlebbare Festlichkeit.“[30]

Die Wandmalereien im Erker: Genien gießen Wasser in vasenartiges Gefäß

„In einer größeren Teilfreilegungspartie im Erker sind etwa zwei kleine Genien dargestellt, die Wasser in ein vasenartiges Gefäß gießen. Auch diese Fassung zeigt eine künstlerische Qualität und sorgfältige Ausführung, die nahtlos an die Fassungen um 1720 und aus der Mitte des Jahrhunderts anschließen.

Möglicherweise stehen alle drei aufwendigen Dekorationen, die noch dazu in verhältnismäßig rascher Folge wechseln, mit der zeitweisen Nutzung der Räume als Sitz von Gesandtschaften am Reichstag in Zusammenhang, wie sie zumindest für die Fassung um 1750 wahrscheinlich ist. Sie würden dann durchgehend den hohen repräsentativen Anspruch der Gesandten unterstreichen, die jeweils bestrebt waren, sich auch in Geschmacksfragen auf der Höhe der Zeit darzustellen.

Daß sich dieses Repräsentationsbedürfnis ja ausschließlich auf Innenraumdekorationen beschränken musste, und nicht im Neubau aufwendiger Palais Ausdruck finden konnte“[31], lag an der Sonderrolle Regensburgs als Ort des Immerwährenden Reichstages. „Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, daß die Reichsstadt Regensburg aufgrund der Exemtion des Reichstagspersonals stets darauf geachtet hatte, daß die Gesandtschaften nur mieten konnten, um das Entstehen eines weiteren eigenen exemten Rechtsbezirks neben den verschiedenen geistlichen Immunitäten zu verhindern.“[32]

2. OG im Ingolstetterhaus: 2. Raum von Westen

Der rechteckige Raum weist bei einer Breite von ca. 12,7m und einer Länge von 10,5m eine Grundfläche von ca. 133qm auf. Die Höhe beträgt 3,5m, was dem gesamten Raum einen proportional gelagerten Charakter verleiht. Die Belichtung erfolgt durch vier Nordfenster, der Zugang von Süden durch eine westlich angebrachte Tür.

Das Medaillon an der Nordwand, 1790/1800: Medaillons und Kassettierungen

Auf der westlichen Leibung der westlichen Fensternische ist ein Freskenrest aus der Zeit des Klassizismus um 1790/1800 erhalten geblieben. Zu „erkennen ist ein graues Medaillon mit einer in Grisaille-Technik gemalten Blüte, um das Medaillon läuft ein grauer Rand. Der graue Rahmen ist mit Licht- und Schattenlinien strukturiert. Rechts über dem Medaillon sind auf einer hellen grünen Fläche dunklere grüne Linierungen zu erkennen, die mit der Krümmung des Medaillons laufen und nach unten zu einer Spitze ausbilden. Rechts des Medaillons setzt eine helle rote Fläche an. Es handelt sich anscheinend um eine Kassettierung, wobei etwa im oberen Drittel der Fensterleibung ein mittiges Medaillon gemalt ist. Die von oben kommende Füllung schließt bogenförmig an das Medaillon an. Die Rundung des Medaillons und die Rundungen der Füllung sind in die Grundierung eingeritzt, im Streiflicht sind die Ritzlinien deutlich zu erkennen.“[33]

2. OG des Ingolstetterhauses: Westraum

Der große Westraum besitzt aufgrund seiner baugeschichtlichen Veränderungen keinen rechten Winkel, d.h. die vier Wände haben einen unterschiedlichen Verlauf, nur die Süd- und Nordwand sind annähernd parallelisiert.

Wegen der angesprochenen Unterschiede weist die Nordwand eine Länge von ca.13,2m und die Südwand von 12,1m auf. Der Abstand beider ist mit ca. 9,3m annähernd gleich.

Die Raumhöhe beträgt 3,7m, weshalb er proportional eher gedrückt wirkt. An der Nordostseite befindet sich ein Erker, dessen vier Hochrechteckfenster einen offenen Straßenblick erlauben. Den Hauptraum belichten insgesamt vier Fensteröffnungen, je zwei auf der Nord- und Westseite.

Die östliche Wandmalerei: Rosenranken

Die südlich der Wandmitte durchgeführten Befundsondagen erlauben zwar nur einen eingeschränkten Blick auf die ehemals vorhandene Wandmalerei, aber allein die an diesem Wandabschnitt freigelegte Motivik lässt auf eine qualitativ hochwertige Ausstattung rückschließen.

„Die an dieser Sondageöffnung erkennbare Fassung 10 zeigt eine gebrochen weiße oder helle graue Grundierung. Darauf sind senkrechte braune Linien in einer Stärke von ca. 1 bis 1,5cm aufgemalt, die Linien zeigen an der linken Seite einen dunkelbraunen Ritzer, also eine Schattenkante. Auf der Wandfläche und auf den braunen senkrechten Linierungen sind dünne schwarze bzw. schwarzbraune Ranken mit grünen Blättern aufgemalt, die Blätter sind mit braunen und schwarzen Schattierungen modelliert. Zu dieser Bemalung gehören helle rote Rosen, die mit Dunkelrot und Grau schattiert sind und aufgesetzte Lichtlinien aufweisen.“[34]

„Die Raumfassungen auf der Ostwand des Raumes [...] lassen sich nicht mit den im westlichen Teil gefundenen Fassungen zuordnen, da ab dem 17. Jh., mit der 4. Raumfassung, die im westlichen Raumteil auf dem barocken Putz gezählt wurde, eine in Nord-Süd-Richtung laufende Trennwand eingezogen wurde.“[34]

Südliche Wandmalerei im Sockelbereich: Gehänge mit roten Blüten

„Nach oben zu wird die Sockelfläche von einem mit grauen und schwarzen waagrechten Linierungen aufgemalten Scheingesims begrenzt, unterhalb des Scheingesimes läuft ein dunkelgrüner Begleiter. Die darüber liegende Wandfläche zeigt eine graue Grundierung, darauf befinden sich wiederum Volutenornamente, die dunkelgraue Konturen und graue Schatten zeigen. [...] Die erste Fassung auf dem Putz der Zusetzung zeigt auf einer grünen Grundierung rote Girlanden, die in der Mitte, am tiefsten Punkt des Gehänges, rote Blüten aufweisen. Die Bemalung ist in Hell- und Dunkelrot mit grauen und weißen Lichtlinien gehalten, um die Bemalung ist eine graue Schattenlinie gezogen.“[35]

Die westliche Wandmalerei im Fensterbereich: Vorhanggehänge

Im Fensterbereich der Westwand führte man mehrere Befundsondagen durch, die in den Öffnungen eine qualitätvolle Malerei erkennen lassen.

An der Fläche zwischen den beiden Fensternischen zeigte sich auf mittlerer Höhe als „4. Fassung auf dem barocken Putz [...] ein aufgemaltes Gehänge in der Art eines Vorhangs. Die Bemalung weist eine helle, grüne Grundierung auf, darauf sind schwarzgrüne Brokatornamente gemalt. [...] Im oberen Bereich zeigen sich gemalte, segementbogenartig nach unten hängende Bänder, im Bereich der Aufhängung sind ockerfarbene Kugeln dargestellt, darunter rote Quasten. Die roten Bänder und Quasten zeigen eine helle, rötlich-graue Fläche, sie sind mit einem mittleren und dunklen Rotton modelliert.“[36] Der Sockel zwischen den beiden Fensternischen zeigte als „4. Fassung auf dem barocken Putz [...] ein aufgemaltes Gehänge in der Art eines Vorhanges, deren Grundton ist grün, darauf sind schwarze Brokatornamente gemalt.“[37]

An der linken oberen Leibung der nördlichen Fensternische zeigt die „12. Raumfassung [...] Reste eines Ornaments, das aus roten Bändern schleifenförmig dargestellt ist, von der Mitte des Ornaments hängt eine Girlande nach unten. Die Fassung ist auf hellem roten Grund mit Dunkelrot schattiert und zeigt graue und weiße Licht- und Schattenlinien.“[38] Auf mittlerer Höhe dieser Fensternische „zeigt sich die 4. Raumfassung, gezählt auf der barocken Überputzung. Es handelt sich um ein Gehänge, einen Vorhang, der auf grüner Grundierung schwarze Brokatornamente zeigt.“[39]

Die Wandmalerei im Erker: volutenartige Rankenornamente

 
Regensburg, Gesandtenstraße 5

Auf der Nordseite des Erkers entdeckte man auf der Stirnfläche der Arkadenbögen im Bereich rechts über der dritten Konsole von Südosten die 15. Fassung, die „eine weiße Grundierung [hat], der Grundton ist goldocker, darauf zeigen sich grüne Rankenornamente, die an den Enden volutenartig gerollt sind. Genau in der Mitte der Konsole werden die Rankenornamente von einem Ring zusammengefasst.“[40]

Renovierung und Sanierung

Erste Maßnahmen für eine später angestrebte Sanierung und Renovierung des Gebäudekomplexes aus Zant- und Ingolstetterhaus setzten mit den Voruntersuchungen der Bauforschung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege in den 1980er Jahre ein. „Ab 1989 hat dann eine Gruppe junger Architekten und Bauforscher die Arbeit in engster Übereinstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege fortgesetzt. [...] Die umfangreichen restauratorischen Befunduntersuchungen leisteten die Firmen Siegfried Mühlbauer, Harald Richter und Frau Norma Zavodnik.“[41]

Einen wesentlichen Anteil bei der Bearbeitung des Großobjektes nahm auch deren zeichnerische Dokumentation ein, „da beide Häuser aus einer verwirrenden Anzahl unterschiedlicher Hausbereiche zusammengesetzt sind, [...][und] nur in dieser gezeichneten Zusammenschau verständlich werden.“[42]

1999 publizierte man die bauhistorischen und restauratorischen Untersuchungen, die von bau- und kunsthistorischen Auswertungen begleitet waren.[43] Zu diesem Zeitpunkt galten diese gesammelten Informationen „als weder vollständig, noch fehlerfrei und lassen viele Fragen offen [...].“[44] Eine solide Basis für die darauf folgende Umbau- und Sanierungsplanung boten sie auf alle Fälle, die 2007 abgeschlossen war.[45]

Bibliographie

  • Bauer, Regensburg, 2014 — Bauer, Karl: Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte, Regenstauf 2014 (6. Auflage)
  • Drexler/Hubel, Regensburg, 2008 — Drexler, Jolanda/Hubel, Achim: Bayern V. Regensburg und die Oberpfalz (=Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler), München/Berlin 2008 (2. Auflage)
  • Fastje, Baugeschichte, 1999 — Fastje, Heike: Zur Baugeschichte des Ingolstetterhauses, in: Fastje, Heike/Gieß, Harald/Paulus, Helmut-Eberhard/Schnieringer, Karl: Vom Handelshaus zur Schnupftabakfabrik. Dokumente zur Geschichte zweier Regensburger Patrizierhäuser (=Arbeitsheft des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Band 107), München 1999, S. 27–41
  • Fastje, Einführung, 1999 — Fastje, Heike: Einführung, in: Fastje, Heike/Gieß, Harald/Paulus, Helmut-Eberhard/Schnieringer, Karl: Vom Handelshaus zur Schnupftabakfabrik. Dokumente zur Geschichte zweier Regensburger Patrizierhäuser (=Arbeitsheft des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Band 107), München 1999, S. 8–10
  • Fastje, Handelshaus, 1999 — Fastje, Heike/Gieß, Harald/Paulus, Helmut-Eberhard/ Schnieringer, Karl: Vom Handelshaus zur Schnupftabakfabrik. Dokumente zur Geschichte zweier Regensburger Patrizierhäuser (=Arbeitsheft des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Band 107), München 1999
  • Gieß, Ausstattung, 1999 — Gieß, Harald: Zur Ausstattung von Zant- und Ingolstetterhaus, in: Fastje, Heike/Gieß, Harald/Paulus, Helmut-Eberhard/Schnieringer, Karl: Vom Handelshaus zur Schnupftabakfabrik. Dokumente zur Geschichte zweier Regensburger Patrizierhäuser (=Arbeitsheft des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Band 107), München 1999, S. 45–68
  • Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999 — Mühlbauer, Siegfried: Befunduntersuchung: Innenräume von Oberpfalz, Regensburg, Gesandtenstraße 5, Band 1 und Band 2 [beide Bände seit 25.09.2012 im Hauptstaatsarchiv München: ,Landesamt für Denkmalpflege 2663 und 2664‘ (die Farbdias befinden sich hingegen im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Keller)]
  • Petzet, Vorwort, 1999 — Petzet, Michael: Vorwort, in: Fastje, Heike/Gieß, Harald/Paulus, Helmut-Eberhard/Schnieringer, Karl: Vom Handelshaus zur Schnupftabakfabrik. Dokumente zur Geschichte zweier Regensburger Patrizierhäuser (=Arbeitsheft des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Band 107), München 1999, S. 6
  • Schnieringer, Baugeschichte, 1999 — Schnieringer, Karl: Zur Baugeschichte des Zanthauses, in: Fastje, Heike/Gieß, Harald/Paulus, Helmut-Eberhard/Schnieringer, Karl: Vom Handelshaus zur Schnupftabakfabrik. Dokumente zur Geschichte zweier Regensburger Patrizierhäuser (=Arbeitsheft des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Band 107), München 1999, S. 11–26

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Bauer, Regensburg, 2014, S. 347.
  2. 2,0 2,1 Drexler/Hubel, Regensburg, 2008, S. 645.
  3. 3,0 3,1 Bauer, Regensburg, 2014, S. 349.
  4. Schnieringer, Baugeschichte, 1999, S. 11.
  5. 5,0 5,1 Schnieringer, Baugeschichte, 1999, S. 25.
  6. Fastje, Baugeschichte, 1999, S. 27.
  7. Fastje, Baugeschichte, 1999, S. 34.
  8. Fastje, Baugeschichte, 1999, S. 37–38.
  9. Fastje, Baugeschichte, 1999, S. 38.
  10. Fastje, Baugeschichte, 1999, S. 39.
  11. Fastje, Baugeschichte, 1999, S. 40.
  12. Begriff bei: Gieß, Ausstattung, 1999, S. 49.
  13. Farbabbildung 6, S. 50 in: Fastje, Handelshaus, 1999.
  14. Farbabbildung 7, S. 50 in: Fastje, Handelshaus, 1999.
  15. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 48.
  16. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 49.
  17. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 49; Abbildung 5, S. 49 und Abbildung 18, S. 95 in: Fastje, Handelshaus, 1999.
  18. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 49; Farbabbildung 9a, S. 50 in: Fastje, Handelshaus, 1999.
  19. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 56.
  20. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 56; Farbabbildung 12, 13a–c, S. 50 in: Fastje, Handelshaus, 1999.
  21. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 56; Abbildung 16, S. 56 und 27, S. 61 in: Fastje: Handelshaus, 1999.
  22. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 60.
  23. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 56–60; Farbabbildung 12, S. 50 und 17, S. 57 in: Fastje, Handelshaus, 1999; Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, S. 157–161.
  24. Abbildung 27, S. 61 in: Fastje, Handelshaus, 1999.
  25. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 60; Farbabbildung 19, S. 57 in: Fastje, Handelshaus, 1999; Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, S. 104–110
  26. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 60; Farbabbildung 18, S. 57 in: Fastje, Handelshaus, 1999; Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, S. 114–118.
  27. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 60; Farbabbildung 20, S. 57 in: Fastje, Handelshaus, 1999; Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, S. 122–123.
  28. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 60; Farbabbildung 21, 22, S. 58 in: Fastje, Handelshaus, 1999; Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, S. 126–134.
  29. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 60; Farbabbildung 24, S. 58 in: Fastje, Handelshaus, 1999.
  30. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 60–61; Farbabbilddung 23, S. 58 und 25, S. 59 in: Fastje, Handelshaus, 1999.
  31. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 61.
  32. Gieß, Ausstattung, 1999, S. 45; Farbabbildung 25, S. 59 in: Fastje, Handelshaus, 1999.
  33. Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, Band 2, S. 186 (B01).
  34. 34,0 34,1 Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, Band 2, S. 197 (B05).
  35. Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, Band 2, S. 201 (B10).
  36. Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, Band 2, S. 202 (B11).
  37. Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, Band 2, S. 202 (B12).
  38. Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, Band 2, S. 202 (B13).
  39. Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, Band 2, S. 203 (B14).
  40. Mühlbauer, Befunduntersuchung, 1999, Band 2, S. 193–194 (B02).
  41. Petzet, Vorwort, 1999, S. 6.
  42. Fastje, Einführung, 1999, S. 8–10.
  43. Fastje, Handelshaus, 1999.
  44. Fastje, Einführung, 1999, S. 10.
  45. Drexler/Hubel, Regensburg, 2008, S. 644.