Gaivan, Lilia:Landshut, Burg Trausnitz, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2025, URL: www.deckenmalerei.eu/666410b3-6dd2-4d14-bf3f-f811de3da1db

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Ein Brand im Jahr 1961 zerstörte fast vollständig die Innenräume der Landshuter Burg Trausnitz. Historische Fotografien zeigen jedoch noch die ehemalige Pracht der Räume, die Ende des 16. Jahrhunderts durch eine italienische Künstlergruppe unter der Leitung von Friedrich Sustris ausgemalt wurden.

Burg Trausnitz in Landshut

Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte

Auf einem Hügel über der Stadt ließ Herzog Ludwig I., der Keilheimer, 1204 – im Gründungsjahr der Stadt – die mittelalterliche Burg Trausnitz errichten.[1] Die älteste erhaltene Burg der Herrscherdynastie Wittelsbach bildete einst deren Stammsitz. Die damalige Burganlage umfasste zentrale Bauten wie den Palas, eine Kapelle und eine Dürnitz, die unter einem Satteldach zusammengefasst waren.[2] Ein weiterer Baukörper im Südwesten beinhaltete die Kemenate. Ergänzt wurde die Burg durch einen Bergfried – Vorgänger des Wittelsbacher Turms – sowie den Inneren Torbau. Eine Ringmauer schloss den Burghof im Süden und Osten ab. Diese großzügige Anlage war für große Hofhaltung geeignet, sodass sie sich während der Landesteilung 1255 für die jüngere herzogliche Linie als Residenz und Regierungssitz eignete und solche bis 1503 blieb.[3]

Die Umbauten und Erweiterungen der „Reichen Herzöge“ von Bayern-Landshut im 15. Jahrhundert bestimmen wesentlich das heutige Aussehen der Burg.[4] Aus der Regierungszeit Herzog Ludwigs IX. (1417–1479, reg. ab 1450) haben sich Baudokumentationen erhalten, die von einem groß angelegten Ausbau der Haupt- und Vorburg berichten.[5] 1451/52 wurde „ein neues Frauenzimmer“ errichtet. In diesem Zuge wurde wohl der alte Kemenatentrakt um ein drittes Geschoss erhöht sowie mit dem Palas zu einer Baueinheit, dem Fürstenbau, zusammengefasst. Bis 1475 – im selben Jahr fanden die Feierlichkeiten zur Vermählung seines Sohnes Georg mit Hedwig, der Tochter des polnischen Königs Kasimir IV. (die berühmte „Landshuter Hochzeit“) – wurden die Baumaßnahmen an der Burg abgeschlossen. Es entstand neben einer repräsentativen Anlage mit Festsaal und Frauenzimmer eine große Hofküche und ein Speisesaal sowie mächtigen Wehrbauten und Wirtschaftsgebäuden.

Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg und der Vereinigung Ober- und Niederbayerns 1504 verlor die Stadt Landshut für kurze Zeit ihre Funktion als Landesresidenz. Bereits in den Jahren 1514 bis 1545 diente die Landshuter Burg erneut als Herzogsresidenz im geeinten Bayern. Sie war der Wohnsitz des Mitregenten Ludwig X., in der er einige bauliche Veränderungen, wie u.a. die Neuausstattung der Wohnräume des Fürstenbaus, vornehmen ließ.[6] Trotz der Errichtung der Stadtresidenz[7] im Stadtkern Landshuts in den Jahren 1536 bis 1543 verlor die Trausnitz ihre Bedeutung als Hauptburg nicht. Einen Eindruck von der spätmittelalterlichen Burganlage liefert ein 1572 von dem Straubinger Drechselmeister Jakob Sandtner hergestelltes Holzmodell der Stadt Landshut.[8]

Nach dem Tod Ludwig X. diente die Burg als Prinzensitz des jeweiligen Nachfolgers. Unter dem Erbprinzen Wilhelm, dem späteren Herzog Wilhelm V., der 1568 bis 1579 auf der Burg Trausnitz seinen Erbprinzenhof hielt, folgte eine weitere Umgestaltung des Baus.[9] Im Jahr 1575 vollendete der Baumeister Georg Stern der Jüngere den seit dem 19. Jahrhundert sogenannten Italienischen Anbau mit der Narrentreppe, der als Risalit dem Fürstenbau auf der Stadtseite vorgesetzt wurde. 1576 wurde der spätgotische Wasserturm vor dem Fürstenbau durch ein zweigeschossiges Lusthaus durch den Maurermeister Georg Has unter Hinzuziehung des Münchner Hofarchitekten Wilhelm Egkl ersetzt. Ein Jahr später, 1577, wurde im Zwingergarten ein Vogelhaus errichtet und die Zwingermauern für die Raubtierhaltung adaptiert. Diese Arbeiten erfolgten wohl unter der Leitung von Georg Stern. 1578 wurde mit den mehrgeschossigen Laubengängen im Inneren des Burghofs begonnen, die Friedrich Sustris (um 1540–1600) zugeschrieben werden. Im Inneren wurden die Fürstenräume, inkl. der sog. Narrentreppe, mit anspruchsvollem Bildprogramm dekoriert. Hiermit war eine Gruppe italienischer Künstler unter der Leitung Friedrich Sustris betraut (Alessandro Paduano, Antonio Ponzano, Carlo di Cesare del Palagio). Die Wandmalereien im Barockstil kamen erst unter Kurfürst Ferdinand Maria (1636–1679, reg. ab 1651/54) hinzu, die 1675 bis 1679 der Landshuter Maler Franz Joseph Geiger (1644–1691) ausführte.[10] Die figürlichen Malereien der Narrentreppe und der Ritterstube hielt Max Heiler 1841 im Auftrag von König Ludwig I. (1786–1868, reg. 1825–1848) in einer großformatigen Aquarellfolge fest.[11]

Ab dem 17. Jahrhundert verlor die Burg Trausnitz ihre Nutzung als Fürstenhof. Im Spanischen Erbfolgekrieg diente die Burg als Kaserne und Internierungsstätte adliger Gefangener.[12] Von 1762 bis 1771 wurde in den Dürnitz- und Fürstentrakten sowie im Ballhaus im Äußeren Burghof die Kurfürstliche Wollzeug- und Seidenmanufaktur eingerichtet, wodurch in den Baubestand der historischen Räume stark eingegriffen wurde.[13] Ab 1753 dienten zudem einige Räume der Burg als Hofkammer-, Rent- sowie Bräu- und Salzregistratur.[12] Ab 1809 übernahm die Nutzung der Räume die bayerische Archivverwaltung, das spätere Staatsarchiv Landshut.[12] In den Jahren 1806–1813 sowie 1866 diente die Burg zudem als Kriegslazarett.[12] Zwischenzeitlich wurde in den Räumen auch ein Cholera-Hospital eingerichtet.[12]

Im Jahr 1869 ließ sich König Ludwig II. (1845–1886, reg. ab 1864) in den ehem. „Prinzenzimmern“ des zweiten Obergeschosses ein „Königliches Absteigequartier“ durch Leonhard Schmidtner und Georg Dollmann im Stil der Neorenaissance einrichten.[14] Um diese Zeit wurde zudem die Kapelle im spätromanischen Stil neugestaltet.[15]

Im Jahr 1961 zerstörte ein Brand den Großteil der Renaissanceausmalung im Fürstenbau sowie das Absteigequartier König Ludwig II.[16] Erhalten, jedoch schwer beschädigt, hat sich der Italienische Anbau mit seinen Kabinetten sowie die Narrentreppe, die aufwendig restauriert wurden.[17] Es konnten auch zwei Kachelöfen und eine von Geiger bemalte Wand geborgen werden. In den darauffolgenden Jahren folgte eine Vielzahl von Restaurierungsmaßnahmen. Der Fürstenbau wurde in seiner äußeren Form wiederaufgebaut und zu zwei Drittel für die Nutzung durch das Staatsarchiv adaptiert.[18] Einige der ehemaligen Fürstenzimmer wurden in der Grundrisseinteilung des 16. Jahrhunderts wiederhergestellt und für die museale Nutzung erschlossen. Eine Rekonstruktion der Malerei wurde nicht in Betrachtung gezogen. Die Räume im zweiteren Obergeschoss wurden in Anlehnung an die Renaissance mit holzsichtigen Kassettendecken rekonstruiert. Darüber hinaus konnte der Festsaal im Dürnitzstock, der Weiße Saal, wiederhergestellt werden, der 1761 für die Nutzung durch eine Seidenmanufaktur in zwei Geschosse unterteilt wurde.[19] Seit 2003 erfolgte die Sanierung aller Außenfassaden der Hauptburg.[20]

Beschreibung der Anlage

Die Burganlage mit einem Äußeren und Inneren Burghof ist von einer Zwingermauer mit Torbauten, Türmen und Bastionen umgeben, die heute weitgehend erhalten sind.[21] Die Vorburg war ehemals mit zahlreichen Wirtschaftsbauten dicht besetzt: ein freistehendes Ballhaus, der Große und der Kleine Marstall, das Kellereigebäude, ein Mesnerhaus, das Bräuhaus mit Malzderre und ein großer Getreidekasten, ein Falken-, ein Waffenturm und das Harnischhaus sowie die Hofschmiede, ein Brunnenhaus und eine Rossschwemme.[22] Erhalten hat sich lediglich der Große Marstall und das Kellereigebäude, die restlichen Bauten wurden im 17., 18. und frühen 19. Jahrhundert abgebrochen. Westlich hinter dem Fürstenbau liegt der Zwingergarten mit dem 1577 errichteten Lusthaus sowie einem Treppentürmchen und einer kleinen Küche.[23] Ehemals befand sich hier eine Inschrift: „Hic iter in Elysium nobis“ (dt. Hier führt uns der Weg ins Elysium). Hier befand sich zu Zeiten der Erbprinzenzeit des späteren Wilhelms V. ein Ziergarten mit einem Vogelhaus und Grottenwerk. Die Burganlage entspricht äußerlich heute noch einem Ensemble spätmittelalterlicher Wehr- und Burgenbauten von landesfürstlichem Anspruch.

Die Hauptburg[24] ist durch einen tiefen Halsgraben, der ehemals zur Tierhaltung diente, vom Äußeren Burghof getrennt. Der Hauptzugang zum Inneren Burghof erfolgt durch den östlich gelegenen Inneren Torbau (frühes 13. Jh.) mit einer steilen Giebelfront aus dem 15. Jahrhundert, die wohl im 16. Jahrhundert an den Ecken durch Segmentbogen-Bekrönungen ergänzt wurde.[25] Die Anordnung der Fenster ist Folge späterer Umbauten. Südwestlich schließen an den Inneren Torbau drei Nebengebäude an: das Pfaffenstöckl (1528), das Schlosspflegerhaus (1555) und das Brunnenhaus, das bereits 1453 dokumentiert ist.[26] An die Südwestecke der Anlage fügt sich der Wittelsbacher Turm (1479–1503) an. Dieser ist über eine Mauer mit dem Fürstenbau (ehemaligem Kemenatentrakt) verbunden. Den Bauflügeln im Süd- und Nordwesten, die auf ältere Baustrukturen zurückgehen, sind mehrgeschossige Laubengänge (1578) mit einer Brunnenfigur des Hl. Florians im Erdgeschoss aus dem 18. Jahrhundert vorgeblendet. Diese fassen den Fürstenbau (1451/52), mit dem Italienischen Anbau (1575), die Kapelle (frühes 13. Jh.) sowie den Dürnitzbau (frühes 13. Jh.) zu einer Einheit zusammen. Im nördlichen Eck der Anlage befindet sich die 1520 von Jacob Amberger errichtete Söllerstiege. Der nordöstliche Bauflügel bildet den Damenstock (1456, 1575/76 aufgestockt).[27] Der zum Hof offene Laubengang im Erdgeschoss (um 1575) geht auf die Bauzeit unter Erbprinz Wilhelm zurück. Im Sandner-Modell ist hier noch ein zweigeschossiges Gebäude (1456) mit Zwerchgiebeln zu sehen, das im Erdgeschoss die Hofküche und angrenzend einige Vorratskammern enthielt.

Der rustizierte Rauputz mit rahmenden Pilastern an den Laubengängen wird an den Nebengebäuden nur im Sockelbereich und in den Gliederungen wiederaufgegriffen.[28] Die Innenhoffassaden treten heute in einem einheitlichen Ockergelb auf. Befunduntersuchungen am Treppenturm des Fürstenbaus geben Hinweise auf eine ehemals farbige Architekturgliederung.[29] Gelbe Fensterumrahmungen sowie gelbe Kanten und Geschossteilungen setzten Akzente auf einer sonst weißen Rücklage. Ob diese Farbgebung der Zeit Wilhelms V. oder Ferdinand Marias angehörte, ist nicht abschließend geklärt. Eine gemalte Burgansicht von 1770[30] zeigt die beschriebene farbige Architekturgliederung am Treppenturm, die Hauptflügel gelb und den Damenstock wie auch die nach außen gerichteten Fassaden der Burganlage weiß getüncht.

Der Fürstenbau und der Italienische Anbau


Ausstattungsphase von 1575–1580 – Auftraggeber und Künstler

Der spätere Herzog Wilhelm V. ließ während seiner Erbprinzenzeit in Landshut die Räume der spätmittelalterlichen Burg Trausnitz mit Renaissancemalerei ausstatten.[31]Die Wandmalereien im Fürstenbau der Burg Trausnitz folgen einem anspruchsvollen ikonografischen Programm, das sich an italienischen Palazzi und Villen sowie an der Landshuter Stadtresidenz Ludwig X. orientiert. Die Gestaltung der Räume entsprang dabei häufig den Überlegungen humanistischer Hofgelehrter. Die wiederholt auftretenden Devisen des Fürstenpaars – „Vincit vim virtus“ (Tugend besiegt die Gewalt) und „Cynosura duce obdurandum“ (Unter Gottes Führung muss man aushalten) – deuten auf ein inhaltlich tiefgründiges Programm hin, das sich mit den Pflichten und Tugenden eines Fürsten auseinandersetzt.

Die neu ausgestatteten Räume im Fürstenbau erschlossen die Neue Ritterstube, die als Empfangsraum und Tafelstube diente und mit großflächiger Wand- und Deckenmalerei ausgestattet wurde. Südöstlich folgten zwei Räume mit flach kassettierten Holzdecken die Neue Wartstube und die Alte Tafelstube, die unter Wilhelm V. nur dekorative Grotteskenmalerei enthielten. Eine Verbindung zwischen der Ritterstube und den Wohnräumen des Herzogs stellte ein mit Deckenmalerei ausgestatteter Vorplatz her. Daran schlossen sich die fürstlichen Zimmer mit Holzdecken mit Groteskenmalerei an. Von hier hatte der Herzog einen direkten Zugang auf die Kapellenempore. Neben den fürstlichen Zimmern lag im Italienischen Anbau die Narrentreppe, die mit lebensgroßen Figuren und Szenen aus der italienischen Commedia dell’arte ausgemalt wurde.

Die Deckenbilder waren auf Leinwand gemalt und in aufwendig bemalte Holzdecken eingelassen.[32] In der Narrentreppe, in den Kabinetten im Italienischen Anbau sowie bei den Grotesken in den Fensterlaibungen sind die Wandmalereien vermutlich in Mischtechniken von Secco- und Freskomalerei ausgeführt. Die Zimmerwände waren zur Zeit Wilhelms V. überwiegend mit Ledertapeten und Tapisserien ausgestattet. Eine Ausmalung erhielten sie erst in den Jahren um 1675/79.

Für die Ausmalung der Räume des Fürstenbaus wurden italienische Künstler unter der Leitung von Friedrich Sustris am Landshuter Hof beschäftigt. Zu ihnen gehörte der Maler Alessandro Paduano (gest. 1596), der nach den Entwürfen Sustris figürliche Malerei schuf, der Maler Antonio Ponzano (gest. 1602), der die Groteskenmalerei ausführte, sowie der Bildhauer Carlo di Cesare del Palagio (1538–1598), der die Stuck- und Terrakottadekorationen fertigte.

Mit seinem Regierungsantritt 1579 verlegte Wilhelm V. seinen Hof nach München. Die Arbeiten in der Burg Trausnitz waren 1580 fertiggestellt.

Der Auftraggeber Erbprinz Wilhelm (V.)

Wilhelm von Bayern[33], geboren am 29. September 1548 in Landshut, war als Erstgeborener seines Vaters Herzog Albrecht V. der Thronfolger des bayerischen Herzogtums. Seine Jugendzeit verbrachte er in München, doch nachdem er Renata von Lothringen 1568 heiratete, bezog das Paar die Burg Landshut, wo es einen glanzvollen Hofstaat etablierte.

Musik und Commedia-Spiele schmückten den Erbprinzenhof.[34] Wilhelm widmete sich der Kultivierung exotischer Pflanzen und Tiere, gründete eine umfangreiche Kunstkammer und ließ für seine Gemahlin Renata einen französischen Lustgarten anlegen, der sich von der Stadtmauer bis zur Isar erstreckte.[35] Die großzügige Erweiterung und Modernisierung der Burg Trausnitz, für die Wilhelm italienische Künstler wie Friedrich Sustris nach Landshut holte, zeugt von seinem ausgeprägten Kunstverständnis.

Die üppige Hofhaltung führte jedoch zu einer erheblichen Verschuldung, sodass Herzog Albrecht V. finanzielle Einschränkungen erließ.[36] Gleichzeitig erkrankte Wilhelm schwer, was eine tiefgreifende Veränderung seines Lebensstils zur Folge hatte. Er wandte sich zunehmend religiösen Fragen zu und legte einen Teil seiner weltlichen Prachtentfaltung ab.

Der Maler Friedrich Sustris (um 1540–1600)

Friedrich Sustris[37] war der Sohn des niederländischen Malers Lambert Sustris, der in Venedig und Padua tätig war. Zunächst Schüler seines Vaters, führte ihn seine Ausbildung 1560 nach Rom. Unter der Leitung Giorgio Vasari war der Maler zwischen 1563 und 1567 für den Hof der Medici tätig. Hier war er an der Dekoration des Palazzo Vecchio in Florenz beteiligt. Seit 1564 war Sustris Mitglied der Florentiner Accademia del Disegno.[38] Ab 1569 war er als Leiter eines Künstlerkollektivs in Augsburg tätig, wo er die Innen- und Außendekoration des Wohnhauses von Hans Fugger gestaltete. Wohl auf die Empfehlung der Fugger berief der Erbprinz Wilhelm den Maler 1573 nach Landshut. Hier schuf er sämtliche Vorlagen für Ölbilder und Fresken für die Neuausstattung der Burg Trausnitz. Der Maler wurde aber auch für die Aufgaben eines Architekten und Baumeisters herangezogen. So gehen u. a. die Laubengänge im Inneren Burghof auf seinen Entwurf zurück. Nach Wilhelms Regierungsantritt folgte der Künstler dem Herzog nach München, wo er die Ausgestaltung der Grottenhoftrakte und des Antiquariums der Residenz leitete.

Der Maler Alessandro Paduano (gest. 1596)

Der aus Florenz stammende Maler Alessandro Paduano[39] war ein Schwager Friedrich Sustris, der mit Paduanos Schwester Brigida verheiratet war. In einer Signatur in der Pfarrkirche von Landsberg am Lech bezeichnete der Maler sich als „Alexander Paduanus florentinus Serenissimi Bavariae Ducis Pictor“.[40] Brigitte Volk-Knüttel konnte seine Abstammung der Familie Padovano, die prominente Spielkartenmacher waren, zuordnen.[40] Wie Sustris war er Mitglied in der Accademia del Disegno, in der er seit 1568 in den Reihen des corpo nachgewiesen werden kann.[38] Seit 1576 ist er in Landshut belegt. Im Dienst des bayerischen Hofs ist Paduano bis 1592, bis sich seine Spur in Venedig verliert, wo er 1596 nachweislich stirbt.[41] Er war Spezialist für figürliche Malerei, die er nach dem Entwurf von Friedrich Sustris in den Fürstenräumen der Burg Trausnitz ausführte.

Der Maler Antonio Ponzano (gest. 1602)

Über den Maler Antonio Ponzano ist nur wenig bekannt.[42] Seine Ausbildung genoss er wohl bei dem Maler Giulio Licinio in Venedig, mit dem er gemeinsam 1565 in Wien tätig war. Im Künstlerkollektiv unter der Leitung von Friedrich Sustris war er 1559 an der Ausstattung des Augsburger Fuggerhauses beteiligt und wechselt dann 1573 an den Erbprinzenhof in Landshut.[43] Hier führte er die Groteskenmalerei aus.

Der Bildhauer Carlo di Cesare del Palagio (1538–1598)

Über den aus Florenz stammenden Bildhauer Carlo di Cesare del Palagio ist ebenso wenig bekannt.[44] Dem aktuellen Forschungsstand nach hat er eine Ausbildung im Einflussbereich Giovanni Bolognas erhalten.[45] Zusammen mit Friedrich Sustris kam er ebenfalls über Augsburg nach Landshut und fertigte die Stuck- und Terrakottadekorationen in der Fürstenräumen der Burg Trausnitz in Landshut.[46] Ab 1590 ist der Bildhauer in Freiberg (Sachsen) an der Ausstattung des Doms fassbar.[45]

Der Baumeister Georg Stern d. J.

Über Georg Stern den Jüngeren und seine Familie ist nur wenig bekannt.[47] Der Sohn eines gleichnamigen herzoglichen Zeug- und Baumeisters hielt sich 1566 gefördert von Albrecht V. für das Studium des Festungsbaus in Antwerpen auf.[48] Nach seiner Rückkehr wurde Georg Stern 1567 nach Landshut berufen. Sein Name erscheint vorwiegend im Zusammenhang mit der Errichtung der Lustgärten und Wasserwerke.

Ausstattungsphase von 1675/1679 – Auftraggeber und Künstler

Unter Kurfürst Ferdinand Maria (1636–1679, reg. ab 1651/54) ergänzte der Landshuter Maler Franz Joseph Geiger die bestehende Renaissanceausmalung im Fürstenbau um Wandmalereien im Barockstil.[49] Die zuvor mit kostbaren Ledertapeten und Wirkteppichen ausgestatteten Räume erhielten nun eine illusionistische Malerei mit biblischen und mythologischen Motiven.

Die kurfürstlichen (ehem. herzoglichen) Zimmer wurden um die alttestamentarischen Wandmalereien „Urteil des Salomon“, „Besuch der Königin von Saba“, „thronender Salomon“ sowie „thronende Bavaria“ in gemalter Pilastergliederung versehen. Das ehem. Schlafzimmer erhielt eine gemalte Scagliola-Dekoration mit musizierenden und tanzenden Putten. Die Wände und Decken des Lauschkabinetts wurden mit Tugendallegorien, Herrscheremblemen und Gottheiten in reichem Ranken-, Kartuschen- und Rahmenwerk ausgemalt. In der Ritterstube wurden die vier freien Wandfelder der Nord- und Südwand mit Szenen mythischer Helden („Hochzeit von Perseus mit Andromeda“, „Opfertod des Marcus Curtius“, „Rettung des Anchises durch Aeneas“, „Kampf zwischen Hector und Achilles“) angereichert. Die Neue Wartstube erhielt eine Ausmalung mit einer Darstellung der vier Elemente sowie Putten als Allegorien der fünf Sinne in einer perspektivischen Scheinarchitektur.[50] Der gemalte Stuckmarmor wurde durch Darstellungen aus der Geschichte Josephs und der christlichen Tugenden sowie im Erker eine Darstellung von Samson und Delila ergänzt.

Der Landshuter Maler Franz Joseph Geiger (1644–1691)

Der Maler Franz Joseph Geiger kann zunächst in Landshut zur Wandausmalung der fürstlichen Räume auf der Burg Trausnitz, ab 1681 als Hofmaler in München lokalisiert werden.[51]

Die Wohn- und Repräsentationsräume des Erbprinzenpaares

Die Wohn- und Repräsentationsräume des Erbprinzenpaares erstreckten sich über die Räume des Fürstenbaus sowie des Italienischen Anbaus.[52] Im ersten Obergeschoss lagen die Räumlichkeiten des Erbprinzen. Im zweiten Obergeschoss waren die für Renate reservierten Fürstinnenzimmer. Im Kellerbereich des Italienischen Anbaus befand sich die Badstube, die wohl nie vollendet wurde.[53] Zu dem Komplex gehörte auch der 1577 angelegte Zwingergarten. Die folgende Beschreibung der Raumfolge stützt sich auf die jüngsten Erkenntnisse von Kristina Deutsch.[54]

Über die Außentreppen der hölzernen Loggien im Inneren Burghof gelangte man zunächst in die Neue Ritterstube, der wohl ehemals als Fest- und Speisesaal diente.[55] Nordwestlich schloss sich ein fensterloser Raum an, der in der Literatur auch als Erster Vorplatz bezeichnet wird. Über dieses gelangte man in einen Raum, der nordöstlich an die Georgskapelle grenzte. Deutsch interpretiert die Funktion des Raums als ein Vorzimmer[56] – entgegen bisheriger Forschung, die hier die Stube des Erbprinzen lokalisierte. Nordwestlich folgte dem Vorzimmer nach Deutsch das fürstliche Leibzimmer oder Stube.[56] Dieser Raum war ofenbeheizt und diente dem Erbprinzen wohl als Wohn- und Audienzzimmer. Die darauffolgenden Räume interpretiert Deutsch als den Rückzugsbereich Wilhelms. Dem Leibzimmer folgt die im Italienischen Anbau gelegene Leibkammer, also das Schlafzimmer des Erbprinzen.[57] Dem schloss sich ein studiolo an. Sowohl von der Leibkammer als auch vom studiolo aus konnte der Erbprinz die Narrentreppe betreten. Diese erschloss das zweite Obergeschoss mit den Fürstinnenzimmer sowie die Räume im Erd- und Kellergeschoss. Direkt unter dem Schlafzimmer befindet sich im Erdgeschoss ein weiterer gewölbter Raum, den Deutsch als Abziehstube deutet.[57] Diese schließt an die direkt darunter im Kellergeschoss liegende Badstube an. Deutsch sieht die vertikal angelegte Raumfolge aufgrund der räumlichen Gegebenheiten.

Deutsch konnte eine Teilung in einen repräsentativen Bereich und einen für die Öffentlichkeit eingeschränkter Rückzugsbereich nachweisen. Diese spiegelt sich auch in der Ikonographie der Wand- und Deckenausstattung wider.[57] Die Ausstattung der repräsentativen Räume prägte ein staatstragendes Programm, während die Darstellungen der freien Künste, Themen der Zügelung der Leidenschaften und der Unantastbarkeit der göttlichen und herrschaftlichen Ordnung die als Rückzugsort vorgesehenen Räume beherrschen.

An die Neue Ritterstube schlossen sich südöstlich zwei weitere Säle an: das zum Laubengang gelegene Zimmer der Elemente sowie das zum Isartal gelegene Erkerzimmer. Die kleinen, fensterlosen Kammern zwischen der Ritterstube und dem Studierzimmer dienten als Lauschkabinette.

Wartstube

Im 16. Jahrhundert fungierte der Raum sowohl als 'kleiner Saal' als auch als 'Wartstube'.[58] Der nahezu rechteckige Saal im ersten Obergeschoss erstreckte sich über die gesamte Breite des Fürstenbaus.[59] Sein direkter Zugang erfolgte von der Außentreppe der Laubengänge im Inneren Burghof. Drei nach Südwesten ausgerichtete Fenster gegenüber dem Eingangsportal sorgten für eine gute Ausleuchtung des Raumes und boten einen Ausblick auf das Isartal. Ein weiteres Fenster befand sich in der Nordostwand, angrenzend an die Tür.[59] Zwei zusätzliche Türen in den Nordwest- und Südostwänden erschlossen die benachbarten Räume.

Die Wandmalerei in der Wartstube

Die Ausstattung des Raumes wurde bei dem Brand von 1961 zerstört. Unter Wilhelm V. waren die Wände nicht vollständig ausgemalt.[60] An den größeren Flächen der Nord- und Südwand des Saales waren Teppiche angebracht, die 1679 durch Malereien von Geiger ersetzt wurden.

Allegorische Darstellungen zur Verherrlichung des ruhmreichen Fürsten, dessen Macht auf seiner Tugendhaftigkeit und dem katholischen Glauben beruht, zierten die Wände und Decke des Rittersaals.[61]

Das Portal in der Nordostwand war flankiert von lebensgroßen gemalten Figurengruppen in Scheinräumen.[62] Die Darstellungen werden als folgende Szenen gedeutet: Graf von Törring vor Herzog Georg dem Reichen schwört, bei einem Turnier keine Zaubermittel anzuwenden, und herzogliche Trabanten ergreifen ihren Hofmeister Preysing, weil dieser eine ungerechtfertigte Soldkürzung angeordnet habe. Den Türsturz der Nordostwand krönt ein gemalter Giebelaufsatz mit einer Imperatorenbüste und folgender Inschrift: “GVIL. DEI. GRATIA. V.B.D.” (= Guilelmus Dei Gratia Utriusque Bavariae Dux).

Weitere Zugänge zu den angrenzenden Zimmern in den Nordwest- und Südostwänden waren von je zwei hölzernen Hochschränken mit auf den Türen gemalten Nischenfiguren flankiert.[63] Nordwestlich waren die Darstellungen des Apoll mit Lyra und Hahn sowie Minerva in Rüstung mit einer Eule zu sehen. An der Wand gegenüber trat der Kriegsgott Mars sowie Victoria mit Kranz und Palmzweig in den Händen und einem Adler zu ihren Füßen auf. Über den Köpfen der Figuren waren impresenhafte Medaillons und unter ihren Füßen Inschriften zu sehen. Mars und Apoll wurden von einer nicht mehr erkennbaren Tierdarstellung und der Inschrift “VINCIT VIM VIRTVS” begleitet. Neben den Darstellungen der Victoria und Minerva sind ein Medaillon mit einem Schiff, das seinen Kurs nach dem Polarstern (= Cynosura) richtet, und die Inschrift “CYNOSVRA DVCE OBDVRANDV(S)” zu sehen.

Die Fensternischen der Südwestwand zierten Groteskenmalerei mit Kartuschen mit folgenden Inschriften: “SIC ERIT VOBIS REQVIES LABORVM”, “SIC PORTVS PLACIDIA MANENS QVIETE”, “SIC PATENS VNVM MISERIS ASYLVM”, “PAVCI QVOS AEQVVS AMAVIT JUPITER” sowie “M.D. LXXVIIII – M. FEBRVARY”.[64] In den Fensterlaibungen war zudem das Allianzwappen Bayern-Lothringen zu sehen. In den Groteskenfeldern an den vier Wänden waren Tugendallegorien und die Wappen zwölf Städte des Herzogtums Bayern zu sehen.

Die Nordwest- und Südostwand des Saales wurde 1675/79 von Franz Joseph Geiger ausgemalt.[64] Dargestellt waren die Hochzeit von Perseus und Andromeda, der Opfertod des Marcus Curtius, die Rettung des Anchises aus dem brennenden Troja durch seinen Sohn Aeneas und der Kampf zwischen Hektor und Achilles. Die Darstellungen imitierten Wandteppiche. Kronthaler stellt die Vermutung auf, dass die gemalten Wandteppiche wirkliche Teppiche aus der Zeit Wilhelm V. ersetzten.

Die Deckenmalerei in der Wartstube
 

Die flach profilierte Holzdecke wurde von zwei Holzpfeilern gestützt.[65] Die Decke war in neun rechteckige Bildfelder unterteilt. Weitere sechs schmale Felder sowie die Deckenbalken mit vergoldeten Rosetten an den Kreuzungspunkten waren mit Grotesken bemalt. In der Groteskendekoration waren die Datierung 1580 sowie die Monogramme von Herzog Wilhelm und seiner Gemahlin Renata von Lothringen zu sehen.

Das mittlere rechteckige Feld der Decke zeigt die Präsentation der wahren Religion, ihrer Tugenden, Gebote und Sakramente.[66] Zwei ovale Felder flankieren die Mitte. Das nördliche Feld zeigt die Darstellung des Sakramentes der Eucharistie; in dem südlichen Feld ist die Lehre des wahren christlich-katholischen Glaubens zu sehen. Kronthaler interpretiert die dreiteilige Komposition als “Präsentation der Grundsätze des christlich-katholischen Glaubens, also der von Gott verliehenen irdischen Macht, der wahren kirchlichen Lehre und der Eucharistie”.[67]

Die seitlichen Felder sind der weltlichen Regentschaft gewidmet.[66] Das mittlere runde Feld an der Fensterwand zeigt die Belohnung des treuen Untertanen mit der Inschrift “FIGELI CERTA RAMIA”. Zwei achteckige Felder flankieren die Mitte mit den Darstellungen einer Folterszene im Norden und dem gehorsamen Untertanen im Süden. Das mittlere runde Feld an der Wand mit der Tür zum Laubengang zeigt den Sturz des im Glauben ungetreuen Fürsten vom Thron. Diese ist flankiert von den Darstellungen der Vergänglichkeit oder Unsterblichkeit der Seele (nördlich) und dem Tod und der Himmelfahrt des Herkules (südlich) in achteckigen Feldern.

Zwei Lauschkabinette

An die Neue Ritterstube grenzten ehemals zwei Lauschkabinette.

Das kleinere war mit schlichter Holzvertäfelung ausgestattet.[68] Der Raum diente zum Aufenthalt der Diener, die durch Wandschlitze einen Blick in die Ritterstube hatten.[69]

In dem größeren der beiden Lauschkabinette finden sich auch Sehschlitze zur Ritterstube. Unter Kurfürst Ferdinand Maria wurde der Raum zu einem Kabinett umgestaltet. Im Zuge dessen wurden die Wände und die Decke 1675/76 von dem Hofmaler Franz Joseph Geiger mit Tugendallegorien, Imperatorenbüsten und Göttern ausgemalt.[70]

Fensterloser Durchgangsraum
 

Der nordwestlich an die Wartstube angrenzende Raum war klein und fensterlos. Er diente als Durchgangsraum zwischen der Wartstube und dem Vorzimmer (nach Deutschs Interpretation). Der Raum war mit marmorierter Holzvertäfelung mit Groteskenmalerei ausgestattet.[71]

In die Decke war ein Ölgemälde mit der Ikonografie „Chronos und die drei Parzen“ als Allegorie der Vergänglichkeit eingelassen.2 Die gesamte Ausstattung des Raumes wurde bei dem Brand 1961 zerstört.

Das Vorzimmer des Erbprinzen (Zimmer der Verschwiegenheit)

Das ehem. Zimmer der Verschwiegenheit liegt nordwestlich im Fürstenbau und grenzt nordöstlich an die Georgskapelle.[72] Deutsch interpretiert die Funktion des Raums als Vorzimmer[73] – entgegen bisheriger Forschung, die hier die Stube des Erbprinzen lokalisierte.

Die Ausstattung des Zimmers wurde bei dem Brand 1961 zerstört. Die Decke war mit Leinwandgemälden ausgestattet. Diese zeigten herrscherliche Tugenden[74]: zum einen die Allegorie der Weisheit oder Verschwiegenheit in Gestalt eines  Jünglings mit Argos-Augen, begleitet von der Allegorie der Geduld und der zur Versklavung des Menschen führenden Zügellosigkeit, zum anderen eine Allegorie der durch Reichtum belohnten Tugend mit einem nunmehr befreiten Sklaven.

Zur Zeit des Erbprinzen Wilhelm waren die Wände mit vergoldeten und verkleideten Tapisserien ausgekleidet.[75] Die vier illusionistischen Wandmalereien mit Darstellungen zur Geschichte Salomons sowie die Figur der thronenden Bavaria mit dem kurbayerischen und savoyischen Allianzwappen zwischen den Fenstern stammen von dem Hofmaler Franz Joseph Geiger (1678).[76]

Nach dem Brand 1961 wurden hier eine an die Wartstube anlehnende Holzkassendecke eingefügt und die aus der Wartstube erhaltenen Wandmalereien transferiert.[75]

Leibzimmer/ Stube des Erbprinzen (Ehrenlohnzimmer)

Im Westen schloss sich an das Zimmer der Verschwiegenheit das Ehrenlohnzimmer an.[77] Fassmann bezeichnete den Bärtigen im zentralen Bild in seinen Beschreibungen als „Ehren-Lohn“. [78]

Nach Deutsch diente der Raum als das fürstliche Leibzimmer oder Stube. [79] Dieser Raum war ofenbeheizt und diente dem Erbprinzen wohl als Wohn- und Audienzzimmer.

In das ovale Mittelfeld der Decke ist ein Leinwandgemälde eingelassen, das die Belehrung des Fürsten mit den Symbolen der Macht, des Ruhmes und der Fruchtbarkeit zeigt. [80] Es spielt wohl auf die Vermählung von Erbprinz Wilhelm mit Renata von Lothringen an. Begleitet wird das Mittelfeld von Personifikationen der Vier Jahreszeiten in den vier Ecken. In dem umlaufenden Fries sind Szenen der Commedia dell’arte zu sehen, als Vorausdeutung auf die folgenden Räume im „privaten“ Bereich.

Die Wände waren unter Wilhelm mit versilberten und vergoldeten Tapisserien verkleidet. Die Stuckmarmorvertäfelung mit musizierenden und tanzenden Putten geht auf 1679 zurück.

Von der ehemaligen Ausstattung hat sich die Groteskenmalerei von 1575/8 in den Fensterlaibungen sowie ein Fragment von der Bemalung Geigers über der Tür zum Kabinett erhalten. [81]

Das Schlafzimmer des Erbprinzen im Italienischen Anbau

Nordwestlich schloss an das Ehrenlohnzimmer ein Zimmer des Italienischen Anbaus an.[82] Nach Deutschs Überlegungen diente der Raum im ersten Obergeschoss des Italienischen Anbaus als Leibkammer, also als Schlafzimmer, des Erbprinzen.[73] Der Raum war kaminbeheizt.

Der Raum war mit einem Tonnengewölbe gedeckt. Vollplastisches Fruchtgehänge und gemalten Szenen aus Ovids Metamorphosen schmücken die Decke.[83] Die Ausmalung folgt teilweise erhaltenen Entwürfen von Friedrich Sustris. Der Gewölbescheitel war zweigeteilt: Das nordwestliche Feld zeigt die Darstellung des Sonnengottes Apoll, das südöstliche die Mondgöttin Diana. Große Lünetten zeigen im Norden den Triumph der Galatea und im Süden Minerva bei den Musen auf dem Helikon. In den östlichen Zwickeln sind Venus und Adonis sowie der Wettstreit zwischen Apoll und Pan dargestellt. Die westlichen Zwickel sind Orpheus und den Mänaden sowie dem Tod des Orpheus gewidmet.

Die Fresken waren bis 1952 übertüncht.[84] Die Ausstattung des Tonnengewölbes hat den Brand – wenn auch im schlechten Zustand – überstanden.

Studiolo des Erbprinzen

Der längliche, fensterlose Raum ist heute nicht mehr erhalten.[85] Deutsch interpretiert dessen Funktion als studiolo, der ehem. südöstlich an das fürstliche Leibzimmer grenzte und dem aus der Erbprinz direkt die Narrentreppe betreten konnte.[86]

An Decke war der Wettstreit zwischen Minerva und Arachne dargestellt.[70] Das zentrale Leinwandgemälde war begleitet von Darstellungen von Arachnes Teppich dargestellten Liebesabenteuern der olympischen Götter, ergänzt durch Castor und Pollux sowie Apoll und Daphne.[87] Ein Fries mit bemalten Holztafeln, dessen schlechter Erhaltungszustand bereits vor dem Brand bemängelt wurde, zeigte hier ehem. eine Gruppe von neun allegorischen Darstellungen der Wissenschaften[88]: die Geometrie (mit Vermessung des Martinsturms), die Kriegskunst als Supraporte, die Musik, die Astrologie, die Rechtskunde als Supraporte, die Theologie, die Grammatik, die Historie, als Supraporte (hier als Fama-Ruhm), die Rhetorik und die Dialektik.

Narrentreppe

Der Raum im Italienischen Anbau verbindet die Leibkammer und das Studiolo der fürstlichen Zimmer mit der Narrentreppe.[89] Ein Tonnengewölbe mit Rahmenstuck deckt den Raum. Die Ausmalung mit marmorierten Feldern geht auf Franz Joseph Geiger zurück (1675/76). Reste der Malerei finden sich an der Nordwand links der Tür.

Die heute noch erhaltene Narrentreppe diente ehemals zur Erschließung der Räume im Italienischen Anbau bzw. im Fürstenbau.[90] Um einen durch Säulenstellung und steigende Bögen geöffneten Kernschacht fügen sich kurze Stufenläufe überfangen von Kappengewölben zu einer Schachttreppe auf rechteckigem Grundriss. Die Ausmalung stammt von dem Künstlerkollektiv unter der Leitung von Friedrich Sustris.[91] 1679 wurde eine Farbauffrischung der Wandgemälde durch den Hofmaler Franz Joseph Geiger durchgeführt.[91] Die Gewölbemalerei wurde dabei zugetüncht. Nach dem Brand von 1961 wurde die Narrentreppe restauriert und die Malereien von Paduano und Ponzano freigelegt.[91]

Die Fresken zeigen Szenen aus der Commedia dell’arte, die ein Teil der höfischen Unterhaltung am Erbprinzenhof war und ebenso auf der Hochzeit des Erbprinzenpaares aufgeführt wurde. Die Hauptfiguren der Komödie – Pantalone, in roten Strumpfhosen, Zanni in weiter Kleidung mit federgeschmücktem Hut, Cortigiana und Capitano sowie weitere Nebenfiguren– begleiten den Begeher dieser Treppe als lebensgroß gemalte Figuren.[92] Zwischen der Zügellosigkeit der Komödianten sind in illusionistischer Malerei Skulpturen in Nischen dargestellt.[93] Von oben nach unten reihen sich die Personifikationen von Concordia und Ecclesia, Temperantia und Prudentia sowie Victoria und Pax, die auf den zugleich moralisierenden Sinngehalt der italienischen Komödie verweisen.

Die Anziehstube im Italienischen Anbau

Direkt unter dem Schlafzimmer befindet sich im Erdgeschoss ein weiterer gewölbter Raum, den Deutsch als Abziehstube deutet.[86] Diese schließt an die direkt darunter im Kellergeschoss liegende Badstube an. Deutsch sieht die vertikal angelegte Raumfolge aufgrund der räumlichen Gegebenheiten.

Die Ausmalung der Decke ist in einem schlechten Erhaltungszustand, was eine Deutung erschwert. Sie wurden erst 1965/66 freigelegt, nachdem sie bereits vor 1761 übertüncht wurden.[94]

In den beiden Feldern der Decke scheinen der Alte Bund (Ikonografie: Adam erhält die Weltkugel von einem Engel mit den Gesetzestafeln des Moses) und der Neue Bund (nicht ablesbar) dargestellt zu sein.[95] Auf der Fensterseite ist das Gleichnis vom Pfeilbündel dargestellt, gegenüber erscheint Justitia. Weiterhin sind zwei Feldherrn in einem Lager zu sehen sowie Alexander der Große mit seinem Leibarzt Philippus. Darüber hinaus sind weitere Krankenszenen erkennbar, die als Darstellungen des Pompejus am Krankenbett des Philosophen Posidonios sowie des jungen Antiochus Soter und seiner Stiefmutter Stratonice interpretiert werden.[96] Die Fresken in der angrenzenden Narrentreppe greifen ebenfalls diese Thematik auf: Zanni ist im Begriff, den Esel, auf dem Pantalone reitet, zu purgieren. Treppenaufwärts präsentiert Zanni eine Urinprobe. Deutsch sieht hier einen Hinweis auf die zum Bad gehörenden medizinischen Eingriffe, die hier wohl ebenso vorgenommen wurden.[97]

Zimmer der Elemente

Der beinah quadratische Raum grenzt südöstlich an die Wartstube.[98] Der Raum wurde bei dem Brand von 1961 gänzlich zerstört.

Die Holzdecke des Raumes war aus Rechteckfeldern mit geschnitztendreiteiligen Rosetten gebildet.

Die Wandmalerei stammt aus der Ausstattungsphase unter Ferdinand Maria im Jahr 1679. Dargestellt waren die vier Elemente in der Gestalt antiker Gottheiten – Ceres (Erde), Neptun (Wasser), Jupiter (Feuer) und Juno (Luft) –, Puttenszenen mit dem Thema die fünf Sinne –Gefühl, Geschmack, Geruch, Gesicht und Gehör –sowie Imperatorenbüsten und Fruchtbündel, die von Löwenköpfen gehalten wurden. Über den Türen war ehemals das kurbayerische Wappen mit dem Datum 1679 dargestellt. Aus der Ausstattungsphase Wilhelms V. hat sich bis zum Brand 1961 die Groteskenmalerei in den Fensterlaibungen erhalten.

Das Erkerzimmer

Der beinah quadratische Raum grenzt südwestlich an die Wartstube und konnte nur über das Zimmer der Elemente betreten werden.[99] Hier befand sich ein nach außen vor die Wand tretender Ecker, der für den Raum namengebend war. Der Raum wurde bei dem Brand von 1961 gänzlich zerstört.

Die Holzdecke war ähnlich gestaltet wie in dem angrenzenden Zimmer der Elemente.

Die wesentliche Ausstattung des Raumes stammte von Franz Joseph Geiger.[100] Hier war die Geschichte Josefs aus dem Alten Testament als Medaillonzyklus, begleitet von allegorischen Tugenddarstellungen, zu sehen.

Aus der Ausstattungsphase Wilhelms V. hat sich bis zum Brand 1961 Groteskenmalerei in den Fensterlaibungen erhalten.

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Einzelnachweise

  1. Zu Burg Trausnitz: Knöpfler: Burg Trausnitz, 1924; Mader: Stadt Landshut, 1927, S. 320–405; Baader: Der bayerische Renaissancehof, 1943; Stahleder: Die Burg Landshut, 1980; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013; Stoiber/Franz: Die Burg brennt, 2021.
  2. Mader: Stadt Landshut, 1927, S. 322; Stahleder: Die Burg Landshut, 1980, S. 243; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 15–16.
  3. Mader: Stadt Landshut, 1927, S. 322; Stahleder: Die Burg Landshut, 1980, S. 244–246; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 18–19.
  4. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 21–28.
  5. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 23–27.
  6. Langer: Der Renaissancehof, 2009, S. 38–44; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 28–36.
  7. Zu Landshuter Stadtresidenz s. den Eintrag von Jan Lutteroth in deckenmalerei.eu: http://www.deckenmalerei.eu/cbdd10169.
  8. Jakob Sandtner, Modell der Stadt Landshut (Maßstab 1 : 750), München, 1571. Bayerisches Nationalmuseum München, Inv.-Nr. Mod 2, s. Reitzenstein: Die alte bairische Stadt, 1967.
  9. Baader: Der bayerische Renaissancehof, 1943; Beckenbauer: Der baierische Pracht, 1967; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 36–47; Deutsch: Die Badstube, 2017; Deutsch: Baden, 2020.
  10. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 49–51.
  11. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 54.
  12. 12,0 12,1 12,2 12,3 12,4 Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 52.
  13. Mader: Stadt Landshut, 1927, S. 322; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 52. Den Zustand dieser Zeit überliefern die Planaufzeichnungen des Landshuter Baumeisters Felix Hirschstötter (1762/63, Staatsarchiv Landshut), https://www.bavarikon.de/object/bav:GDA-OBJ-0000000000000036.
  14. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 54–55.
  15. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 58.
  16. Schelling: Die Wiederherstellung, 1978; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 59–60; Stoiber/Franz: Die Burg brennt, 2021.
  17. Schelling: Die Wiederherstellung, 1978, S. 113–114; Langer: Der Brand, 2021, S. 38.
  18. Schelling: Die Wiederherstellung, 1978, S. 112–113; Langer: Der Brand, 2021, S. 57–58.
  19. Schelling: Die Wiederherstellung, 1978, S. 115; Langer: Der Brand, 2021, S. 60.
  20. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 61.
  21. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 63–68.
  22. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 69–74.
  23. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 74–75.
  24. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 75–82.
  25. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 75.
  26. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 75–77.
  27. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 77.
  28. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 81.
  29. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 82.
  30. Beschreibung von Schloss Trausnitz bei Landshut in Niederbayern auf einem Gemälde von 1770, Staatsarchiv Landshut, https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Datei:Burg_Trausnitz_1770.jpg.
  31. Baader: Der bayerische Renaissancehof, 1943; Beckenbauer: Der baierische Pracht, 1967; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 36–47.
  32. Volk-Knüttel: Der Maler Alessandro Paduano, 1998; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 42.
  33. Baader: Der bayerische Renaissancehof, 1943; Beckenbauer: Der baierische Pracht, 1967; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 36–46.
  34. Beckenbauer: Der baierische Pracht, 1967.
  35. Lietzmann: Der Landshuter Renaissancegarten, 2001.
  36. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 39–40.
  37. Hock: Friedrich Sustris, 1952; Geissler: Neues zu Friedrich Sustris, 1978; Maxwell: The court art, 2011; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 40.
  38. 38,0 38,1 Volk-Knüttel: Der Maler Alessandro Paduano, 1998, S. 49.
  39. Volk-Knüttel: Der Maler Alessandro Paduano, 1998; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 41.
  40. 40,0 40,1 Volk-Knüttel: Der Maler Alessandro Paduano, 1998, S. 47.
  41. Volk-Knüttel: Der Maler Alessandro Paduano, 1998, S. 50.
  42. Partsch: Ponzano, 2021.
  43. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 41.
  44. Zu Erkenntnissen über seine Biographie s. inbs. die Forschung von Dorothea Diemer. Diemer: Bronzeplastik, 1986, S. 135–155; Diemer: Hubert Gerhard und Carlo Pallago, 1988; Lietzmann: Unbekannte Nachrichten, 1989; Keutner: Carlo di Cesare del Palagio, 1992; Diemer: Bronzeplastiker, 2004, S. 34–56.
  45. 45,0 45,1 Keutner: Carlo di Cesare del Palagio, 1992, S. 98.
  46. Volk-Knüttel: Der Maler Alessandro Paduano, 1998, S. 49; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 41.
  47. Lietzmann: Der Landshuter Renaissancegarten, 2001, S. 41–48; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 39f.
  48. Lietzmann: Der Landshuter Renaissancegarten, 2001, S. 42.
  49. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 49–52.
  50. Die nach dem Brand erhaltene Westwand wurde in den Raum 15 des öffentlichen Rundgangs überführt, vgl. dazu Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 51.
  51. Partsch: Geiger, 2011.
  52. Deutsch: Baden, 2020, S. 185.
  53. Siehe Überlegungen dazu bei Deutsch: Baden, 2020, S. 184–185.
  54. Deutsch: Die Badstube, 2017; Deutsch: Baden, 2020.
  55. Deutsch: Baden, 2020, S. 186.
  56. 56,0 56,1 Deutsch: Baden, 2020, S. 187.
  57. 57,0 57,1 57,2 Deutsch: Baden, 2020, S. 188.
  58. Mader: Stadt Landshut 1927, S. 348; Hock: Friedrich Sustris, 1952, S. 63–88; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 85; Vignau-Wilberg: In Europa, 2005, S. 83–87.
  59. 59,0 59,1 Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 85.
  60. Hock: Friedrich Sustris, 1952, S. 63.
  61. Hock: Friedrich Sustris, 1952, S. 63–88; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 87–92.
  62. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 87–88.
  63. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 88; Vignau-Wilberg: In Europa, 2005, S. 84–86.
  64. 64,0 64,1 Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 87.
  65. Mader: Stadt Landshut, 1927, S. 348; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 88 .
  66. 66,0 66,1 Hock: Friedrich Sustris, 1952, S. 68–69; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 88–92, Abb. 88–96; Vignau-Wilberg: In Europa, 2005, S. 86–87.
  67. Zit. n. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 90.
  68. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 120; Brunner: Landshut, Burg Trausnitz, 1956, S. 16.
  69. Brunner: Landshut, Burg Trausnitz, 1956, S. 16.
  70. 70,0 70,1 Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 120.
  71. Hock: Friedrich Sustris, 1952, S. 73; Brunner: Landshut, Burg Trausnitz, 1956, S. 15; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 94; Vignau-Wilberg: In Europa, 2005, S. 87–88; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 120; Deutsch: Baden, 2020, S. 186.
  72. Brunner: Landshut, Burg Trausnitz, 1956, S. 19–20; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 94–97, Abb. 100–104; Vignau-Wilberg: In Europa zu Hause, 2005, S. 88; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 129; Deutsch: Baden, 2020, S. 187.
  73. 73,0 73,1 Deutsch: Baden, 2020, S. 187.
  74. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 183.
  75. 75,0 75,1 Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 129.
  76. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 95; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 129.
  77. Brunner: Landshut, Burg Trausnitz, 1956, S. 18–19; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 97–98; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 127–128; Deutsch: Baden, 2020, S. 187.
  78. Deutsch: Baden, 2020, S. 187. Die bisherige Forschung lokalisierte hier das ehem. Schlafzimmer des Erbprinzen.
  79. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 184; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 127–128.
  80. Siehe Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. Anhang 2, 171.
  81. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 128.
  82. Brunner: Landshut, Burg Trausnitz, 1956, S. 18–19; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 98–101; Vignau-Wilberg: In Europa zu Hause, 2005, S. 88; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 124; Deutsch: Baden, 2020, S. 187.
  83. Vignau-Wilberg: In Europa zu Hause, 2005, S. 112; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 124.
  84. Vignau-Wilberg: In Europa zu Hause, 2005, S. 111.
  85. Hock: Friedrich Sustris, 1952, S. 73; Brunner: Landshut, Burg Trausnitz, 1956, S. 15; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 101–102; Vignau-Wilberg: In Europa zu Hause, 2005, S. 87; 106–108; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 120; Deutsch: Baden, 2020, S. 188.
  86. 86,0 86,1 Deutsch: Baden, 2020, S. 188.
  87. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 101–102.
  88. Hock: Friedrich Sustris, 1952, S. 73; Brunner: Landshut, Burg Trausnitz, 1956, S. 15.
  89. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 123.
  90. Brunner: Landshut, Burg Trausnitz, 1956, S. 16; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S.102–108; Vignau-Wilberg: In Europa zu Hause, 2005, S. 89; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 92–99.
  91. 91,0 91,1 91,2 Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 95.
  92. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 92–99.
  93. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 111.
  94. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 100.
  95. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 104–108; Vignau-Wilberg: In Europa zu Hause, 2005, S. 89; Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 100.
  96. Langer: Burg Trausnitz Landshut, 2013, S. 100; Deutsch: Baden, 2020, S. 189.
  97. Deutsch: Baden, 2020, S. 188–189.
  98. Mader: Stadt Landshut, 1927, S. 349; Brunner: Landshut, 1956, S. 14; Kronthaler: Profane Wand-und Deckenmalerei, 1992, S. 92.
  99. Mader: Stadt Landshut, 1927, S. 349; Brunner: Landshut, 1956, S. 14–15; Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 92–93.
  100. Kronthaler: Profane Wand- und Deckenmalerei, 1992, S. 92.