Köngen, Schloss
Inventarnummer: cbdd10549
Lage: Auf OpenStreetMap anzeigen
Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.
In Köngen hat sich im Schloss der freien Reichsritter Thumb von Neuburg ein vertäfelter Raum mit gemalten heidnischen und christlichen Kaiserporträts der Jahre 1534/50 und 1596 erhalten. Die christlichen Kaiser beziehen sich mit Sinnsprüchen auf den ganzfigurig dargestellten Sultan Süleyman.

Besitz und Baugeschichte von Schloss Köngen
Besitz- und mittelalterliche Baugeschichte
Köngen am Neckar wurde erstmals 1075 in einer Urkunde des Klosters Hirsau erwähnt, [1] nachdem es in römischer Zeit als Kastell unter dem Namen Grinario die Fernstraße Mainz – Augsburg gesichert hatte. [2] Um 1382 gelangte der Ort durch Heirat der Anna von Aichelberg mit Hans Thumb von Neuburg an das aus Graubünden stammende reichsfreie Rittergeschlecht der Thumb von Neuburg. [3] Die alsbald errichtete mittelalterliche Wasserburg löste im Zusammenhang mit dem Wassergraben und den damals bebauten Grundstücken einen 1398 beigelegten Streit aus. [4] Das Jahr 1398 wird deshalb als Baudatum angenommen. [5] Die dem Ritterkanton Neckar-Schwarzwald angehörenden Reichsritter Thumb von Neuburg besaßen das Schloss bis zu seinem schrittweisen Verkauf an Württemberg in den Jahren 1666 und 1739. [6] In der nahegelegenen Pfarrkirche St. Peter und Paul richteten sie ihre Grablege ein. [7]
Das Renaissanceschloss
Unter Hans Friedrich Thumb von Neuburg (gest. 1551), der ein engagierter Anhänger der Reformation war und 1532 um Aufnahme in den Schmalkaldischen Bund bat, erfolgte 1538/39 der Umbau zum Renaissanceschloss. [8] Damals wurden sämtliche heute noch bestehende Holzkonstruktionen mit allen Decken, Innen- und Außenwänden sowie das Dachwerk völlig neu errichtet. Sie ließen sich dendrochronologisch auf den Winter 1538/39 datieren. [9] Die Fassaden des Renaissanceschlosses bestanden aus ockergelb gefasstem Sichtfachwerk, das auf den Steinmauern des mittelalterlichen Schlosses errichtet wurde. [10] Der Architekt des Renaissanceschlosses ist nicht bekannt.
Ein Stein in der Portalarchivolte des Nordflügel trägt in die Jahreszahl 1557 (von Hergenröder und Krämer als 1551 gelesen), dürfte dort allerdings erst in Zweitverwendung angebracht worden sein. [11] Eine zugehörige Bauphase ließ sich im Rahmen der jüngsten, mit großem Aufwand betriebenen Bauuntersuchungen nicht feststellen. Das Wappen wurde erst 2000 in den Sprenggiebel eingefügt. [12]
1596 datiert die Inschrift über dem Portal zum heutigen sogenannten Rittersaal. Damals entstand unter der Ägide von Albrecht dem Jüngeren (1554–1613) das Kaiserprogramm des Saals, das in seiner heutigen Form jedoch bereits auf einem älteren Kaiserprogramm des Vaters Albrecht Thumb von Neuburg der Ältere (gest. 1567) fußte. [13] Albrecht der Jüngere stand in engem Kontakt zu Herzog Friedrich von Württemberg (reg. 1593–1608). In den Jahren 1614 und um 1620 war eigenen Angaben zufolge der württembergische Hofbaumeister Heinrich Schickhardt am Köngener Schloss tätig, [14] wo ihm ein Torhaus zugeschrieben wird. [15] Bereits 1599–1603 hatte er im Auftrag von Herzog Friedrich den Neubau der Ulrichsbrücke über den Neckar betreut. [16]
Nach dem Dreißigjährigen Krieg
1636 ging das Schloss nach Aussterben der Köngener und der Mühlhausener Linie der Thumben an die Stettener Linie der Thumb von Neuburg über.[17] Nach Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg [14] brannte das Schloss 1693 während des Pfälzer Erbfolgekriegs. [18] Von den im Anschluss an den Brand eingezogenen Stuckdecken hat sich die im Flur vor dem heutigen „Rittersaal“ erhalten. Außerdem wurden damals zahlreiche Fenster mit neuen Gewänden versehen. [18] Die Nordfassade wurde vermutlich damals verputzt, da sie sich in diesem Zustand auf einer Zeichnung von 1720 präsentiert. [19] Auftraggeber dieser moderaten Barockisierung dürfte Wilhelm Ludwig Thumb von Neuburg (1668–1745) gewesen sein, der das Schloss 1696 von seinem verschuldeten Vater übernahm. [20]
Wertigkeit und Bedeutung der Flügel
Bei Schloss Köngen handelte es sich ursprünglich um eine vierflügelige Wasserburg, die von einem etwa vier Meter breiten Zwinger und einem breiten, fast schon seeartigen Wassergraben umgeben war. [21] Von seiner weitgehend intakten Gestalt im Jahr 1792 zeugt ein sorgfältig erstellter, mit ausführlichen Legenden versehener Plansatz des in Balingen ansässigen württembergischen Werkmeisters J. Johann Martin Jacobi. [22]
Der Haupteingang, zu dem über den Wassergraben eine Brücke führte, lag in der Mitte des heute verlorenen Südflügels, wo er als rechteckiger Turmrisalit ausgebildet war. Ein weiterer Zugang führte über eine schmälere und zudem schräg verlaufende Brücke zum Nordflügel, dessen Portal die vermutlich in Zweitverwendung angebrachte Jahreszahl 1557 trägt. Die Haupttreppe befand sich schon damals im Nordflügel, sodass man nach Durchschreiten des Südflügels den Hof durchqueren musste, um zur Treppe zu gelangen.
1825 wurde die Südostecke des Schlosses mitsamt dem turmartigen Portal im Südflügel abgebrochen. [23] Der Ostflügel war als Verbindungsgang ohnehin schmäler ausgebildet gewesen. Das von da an nur noch winkelförmige Schloss erhielt seinen Haupteingang in der Mitte des Nordflügels. Die dortige Treppe, die bis dahin ja über den Innenhof von Süden betreten worden war, wurde umgebaut, [24] da sie seit dem Abbruch der Südostecke des Schlosses von Norden betreten wurde.
Die heutige Hauptansichtsseite des Schlosses zeigt den ehemaligen Nordflügel von Norden, in dessen linker Ecke sich der zu beschreibende, vermutlich seit dem 19. Jahrhundert so benannte „Rittersaal“ befindet. Rechts schließt der ehemalige Westflügel an. Der einstige Ökonomiehof vor dem abgebrochenen Südflügel lässt sich anhand der heutigen Bebauung (Landwirtschaftsbetrieb Schlossgut Köngen) noch erahnen. [25]
Beschreibung des Außenbaus
Der ehemalige Nordflügel, der heute die Hauptansichtsseite des Schlosses bildet, erhebt sich dreigeschossig mit zehn Fensterachsen im zweiten Obergeschoss. Das Erdgeschoss mit deutlich weniger Fenstern wird von einem gekehlten Gesims aus Hausteinen abgeschlossen. Ein weiteres Gesims trennt das erste vom zweiten Obergeschoss. Das Kranzgesims, das dem gesamten Außenbau umzieht, ist mehrfach profiliert.
Das Portal mit einer Blattmaske im Scheitel der rundbogigen Archivolte und Akanthusrosetten in zwickelförmigen Feldern Akanthusrosetten erhielt seine Ornamentik vermutlich nach dem Brand von 1693. Die in der Archivolte nicht zentral angebrachte Jahreszahl 1557 dürfte auf eine Zweitverwendung des Steines zurückgehen.
An der Nordostecke ist im zweiten Obergeschoss ein rot gefasster hölzerner Dienst mit Basis und ionisierendem Kapitell zu erkennen. Es handelt sich dabei um einen Eckständer des Renaissance-Fachwerks, der als „Fenster in die Geschichte“ sichtbar belassen wurde. [26] Er markiert von außen zugleich die Lage des Rittersaals“.
Räumlicher Kontext des im 19. Jahrhundert sogenannten Rittersaals
Der mit Kaiserporträts und Schriftenkartuschen ausgestaltete Raum in der Nordostecke des Schlosses erhielt seine Bezeichnung „Rittersaal“ vermutlich im 19. Jahrhundert. Das Schloss war 1823 von dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer Württembergs Jakob Friedrich Weishaar (1775–1834) erworben worden, der als einflussreicher Politiker bürgerlicher Herkunft dort einen herrschaftlichen, den Adel nachahmenden Lebensstil pflegte. [27] Die Stilisierung des aus der Renaissance überkommenen Raums als „Rittersaal“ könnte auf ihn zurückgehen.
Ursprüngliches Empfangszimmer eines Appartements mit Stube und Kammer
Der ursprüngliche räumliche Kontext des heutigen „Rittersaals“ ist den Plänen und der Beschreibung von Schloss Köngen zu entnehmen, die der württembergische Werkmeister J. Johann Martin Jacobi von 1789 bis 1792 anfertigte. [28] Gemäß dem Grundrissplan des ersten Obergeschosses [29] gelangte man im Nordflügel mit der Treppe auf den bis heute bestehenden Flur, der damals allerdings noch einen Steinboden besaß. [30] Er wurde beschrieben als Lit. i: „Der Gang ist ausgegypst, der Boden mit Platten belegt“. Von dort geht es geradeaus in den heutigen Rittersaal. Zu ihm schreibt Jacobi (Lit. o): „Ist ein Zimmer [!] ringsherum ausgetäfert, der Boden mit Fries und vierekichten Tafeln belegt“.
Im „Rittersaal-Zimmer“ gab es einen Ofen gleich links von der Tür, der vom Flur aus befeuert wurde zusammen mit dem Ofen der entlang der Nordfassade angrenzenden Stube. Zu der angrenzenden Stube heißt es in Lit. n: „Ein Zimmer, oben getäfert und so wie Lit. m gemacht“. Die Stube hatte ein Dreifach-Fenster nach Norden. Von dort ging entlang der Nordseite hinter dem Treppenschacht eine Kammer ab. Die Kammer, die an der Nordfassade mit einem Abort versehen war, trug die Bezeichnung Lit. m: „Eine Kammer, oben getäfert, neben herum bestochen, der Boden mit Brettern belegt. Die Kammer, die nicht zu heizen war, besaß damals ein Doppelfenster nach Norden. Stube und Kammer waren 1792 nicht vom Flur aus, sondern nur vom heutigen Rittersaal aus zugänglich. Er ist deshalb als ursprüngliches Empfangszimmer eines Appartements mit Stube und Kammer anzusprechen.
Der ursprüngliche Saal mit Zugang zum Sommerstüblein und zur Küche
Der 1792 als Saal bezeichnete Raum befand sich in der Nordwestecke des Nordflügels ebenfalls im ersten Obergeschosses. Er war quadratisch auf einer Grundfläche von 10 x 10 Metern, mit drei Fenstern nach Westen und zwei Doppelfenstern nach Norden. Wie der spätere „Rittersaal“ besaß er eine aufwendig geschnitzte Mittelsäule. Durch das Einziehen von Zwischenwänden wurde er in vier Räume aufgeteilt, wobei die Täferdecke der Renaissance nur in einem Viertel erhalten blieb. [31] Jakobi beschrieb ihn als Lit. k: „Der Saal, ist ganz ausgetäfert, biß an die Stockmauer, der Boden mit Tafeln belegt.“.
Jacobi hatte damals lediglich die Aufgabe, „bei jedem Zimmer zu bemerken, ob dieselbe getäfert, gegypßt, gewickelt, bestochen und geweißt, und was da vor Reparation zu der Zeit da der Augenschein eingenommen worden, vorgekommen“ ist. [32] Malereien auf den Täferungen beschrieb er nicht, sodass wir nicht wissen, ob der quadratische Ecksaal damals eine Bemalung in der Art des heutigen Rittersaals besaß. Er war jedoch räumlich privilegiert durch den Zugang zum aussichtsreichen Sommerstüblein im Nordwestturm der Zwingermauer. [33] Jakobi beschrieb es als Lit. l: „Das Rundöhl, oder Sommerstüble, ist ausgegypst“. Der Nordostturm des Zwingers, der ebenfalls im ersten Obergeschoss einen Raum besaß, der vom heutigen Rittersaal zu erreichen war, bestand 1729 nicht mehr.
Bei dem quadratischen Saal handelte es sich offenbar um den Speisesaal. Nur durch den Flur getrennt befand sich im anschließenden Westflügel die Küche mit Kamin. Lit. f: Eine Küchen, ist gewickelt und bestochen, der Boden mit Blatten belegt“. Daneben lag fensterlos Lit. e: „Eine Speiskammer, ist gewickelt und bestochen, der Boden mit Blatten belegt.“ Zugehörig war Lit. g: „Eine Nebenstüble, ist ausgegypst, der Boden mit Blatten belegt.“ und wiederum fensterlos Lit. h: „Die sogenannte schaurotische Stuben, die ist ringsherum ausgegypst, der Boden mit Blatten belegt.“.
Seit dem 19. Jahrhundert sogenannter Rittersaal
Beschreibung
Der heute sogenannte Rittersaal im ersten Obergeschoss erstreckt sich über die gesamte Tiefe des ehemaligen Nordflügels, sodass er zwei Fensterachsen nach Norden, vier Fensterachsen nach Osten und eine, ursprünglich jedoch zwei, Fensterachsen in den ehemaligen Hof nach Süden besitzt. Am Außenbau wurden die hier aufgezählten Fensterachsen um 1800 durch Brüstungsfelder gekennzeichnet. [34] Bis 1720 besaß die Ostwand anstelle der heutigen vier Fenster noch eine Fünfer-Fenstergruppe mit vorgehängter Ziehladenkonstruktion, die der Köngener Pfarrer Daniel Pfisterer auf seinen Zeichnungen dokumentiert hat. [35]
An der Südwand des Saals setzte in der östlichsten Achse ursprünglich der als Verbindungsgang anzusprechenden Ostflügel des Schlosses an. Der Türrahmen mit aufgemalter ionischer Ordnung hat sich bis heute erhalten. In der Nordostecke zweigte an der Ostwand die schon erwähnte Brücke zum ehemaligen Nordostturm der äußeren Zwingermauer ab, deren einstige deutlich kleinere Tür sich mitsamt dem Türblatt erhalten hat. Die Westwand besitzt als Innenwand keine Fenster. Ihre beiden Türen führen in der Südhälfte zum Flur, in der Mitte auf das ehemals angrenzende Zimmer mit zugehöriger Kammer. Beide Türen haben vollplastisch ausgebildete bemalte Gewände mit Vollsäulen. Die Tür zum Flur besitzt eine korinthisierende, die etwas kleinere zur Stube eine ionisierende Ordnung.
Der 13,3 x 6,6 Meter große Saal wird bei einer Höhe von 3,52 Metern von einer vertäferten Balkendecke überfangen, deren Unterzug in der Mitte von einer Holzsäule unterstützt wird. [36]
Datierung der Wandvertäfelung und ihrer Bemalung
Die Wandvertäfelungen des Rittersaals wurden nicht sofort 1538/39, der Bauzeit des Renaissanceschlosses, eingebaut, sondern erst einige Jahre später. [37] Aufgrund der Beschaffenheit der Fensterrahmen, die sich in der späteren barocken Vermauerung erhalten haben, ist ihr Einbau zwischen 1534 und 1550 zu datieren. [12] Bei den jüngsten restauratorischen Untersuchungen ließen sich unter der heutigen Bemalung Spuren einer älteren Bemalung in Form von Feldern beispielsweise unter der Darstellung des Sultans nachweisen. [38]
Die weiter unten im Detail zu besprechenden Kaiserporträts stammen zwei Ausstattungsphasen. Diejenigen Kaiserporträts, die Medaillen oder Münzbilden im Profil nachempfunden sind, stammen aus der Zeit vermutlich zwischen 1534 und 1550. Sie waren mit einer Umschrift dicht neben den Köpfen versehen, die sich auf den Porträts Karls des Großen [39] und Ottos des Großen nachweisen ließen. [40] Innerhalb dieser Gruppe lassen sich heidnische und christliche Kaiser unterscheiden, wobei den christlichen Kaisern die Vertäfelung der Westwand zugedacht wurde, die antiken Kaiser mit den Fensterwänden vorlieb nehmen mussten.
Die zweite Gruppe der Kaiserporträts zeigt die Herrscher frontal mit zeitgenössischen Kronen. Sie ist im Einklang mit der in der Rollwerkskartusche über den Eingang platzierten Jahreszahl 1596 zu datieren. [41] Als Parallele ist auf das 1695 von Abraham Bogaert in Antwerpen publizierten Buch „S. Schynvoets Muntkabinet der Roomsche Keizers en Keizerinnen in vaarzen beschreeven; met 70 kopere plaaten verciert“ zu verweisen. [42] Dort wurden laut Nummerierung 164 (laut Buchtitel 70) Kaiserporträts, zumeist in Rollwerkkartuschen inseriert. Da außer dem Porträt von Heinrich III., das zudem bei Bogaert im Darstellungsmodus aus der Serie herausfällt, kein weiteres Köngener Kaiserporträt mit Bogaert übereinstimmt, ist davon auszugehen, dass der Illustrator von Bogaert und der Köngener Maler von 1596 auf eine gemeinsame Vorlage zurückgriffen. Dennoch bietet das Buch, zumal mit seinen weichen Rollwerkkartuschen, einen wichtigen Anhaltspunkt für die Datierung.
1569 wurden alle Kaiserporträts, die im Profil und die erst damals entstandenen frontalen, von gemalten Rollwerkkartuschen umgeben. Die Rollwerk-Schriftkartuschen unterhalb der Kaiserporträts könnten teilweise ebenfalls eine Vorgängerversion besitzen, da Anja Krämer Buchstaben eines anders lautenden Sinnspruchs unter dem Porträt von Otto dem Großen ausmachen konnte. [40]
Die Restauratoren Annette und Hans Cabanis rekonstruieren den Vorgang folgendermaßen: „Die Vertäfelung im Rittersaal wurde [1596] unter Aussparung der Kaiserporträts übermalt, die mit zeitgemäßen beschlagwerkartigen Einfassungen versehen wurden, ähnlich den aus dem Jahr 1593 stammenden Handwerkermedaillons des Malers Peter Riedlinger, die sich im Esslinger Rathaus befinden.“ [43] Eine typologische und zeitliche Unterscheidung der Kaiserporträts im Profil und en face nehmen weder Krämer noch Cabanis vor.
Kaiserporträts an den Fensterwänden
Kaiserporträts im Profil mit Beschriftung dicht neben den Köpfen finden sich außer auf der Vertäfelung der Westwand auch über den Pilasterkapitellen der langen östlichen Fensterwand und zwar als magere Ölmalerei auf Putz. [44] Dargestellt sind laut Umschrift Julius Cäsar, Alexander der Große und Carus. Ein weiteres Porträt von Kaiser Konstantin findet sich als bemalte Holztafel über einer gemalten Säule an der Südwand. Es handelt sich durchgehend um heidnische Kaiser. Möglicherweise zeigt das Porträt über der gemalten Säule den Zustand der Fensterwände der Renaissance, der nach dem Umbau der Fenster im Barock über den Pilasterkaapitellen aufgegriffen wurde. Der Umbau der langen Fensterwand ist nach 1720 zu datieren, da auf den Zeichnungen von Daniel Pfisterer noch die Renaissancefenster zu sehen sind. [19]
Veränderungen nach dem Brand von 1693
Nach dem Brand von 1693 wurden an der Nordfassade die Fenster verändert. [18] Die Fenster der Ostseite erhielten ihre barocke Gestalt erst nach 1720, da sie auf den Zeichnungen von Daniel Pfisterer noch als Renaissancefenster zu sehen sind. [19] Als Fensterpfeiler entstanden im Inneren verputzte Wandflächen, die mit magerer Ölfarbe bemalt wurden. Zur Ausführung kamen Romulus und Remus, Herkules sowie die Königin Tomyris mit dem Haupt des Kyrus. Medaillons an den Pilastern in Form von Lambrequins wurden mit Reiterfiguren verziert. [44] Die Pilasterkapitelle bekrönen die schon genannten gemalten Kaiserköpfe im Profil, deren Akanthusornament allerdings eher um 1696 als nach 1720 zu datieren ist,.
Die Auftraggeber Albrecht Thumb von Neuburg der Ältere (gest. 1567) und Albrecht Thumb von Neuburg der Jüngere (1554–1613)
In Anbetracht der zwei Ausstattungsphasen der Kaiserporträts ist davon auszugehen, dass das Programm von Albrecht dem Älteren Thumb von Neuburg veranlasst und von seinem Sohn Albrecht dem Jüngeren erneuert und weitergeführt wurde. [45] Der „im besten Mannesalter“ verstorbene Albrecht Thumb von Neuburg der Ältere studierte seit circa 1540 in Tübingen. Das Gut Köngen teilte er sich mit seinem Bruder Johann Konrad, von dem jedoch angenommen wird, dass er nicht im Schloss lebte. [46] Albrecht der Ältere war seit 1560 Beisitzer im Hofgericht. Verheiratet war er mit Margarete von Liebenstein (gest. 1589). Sein Bruder Konrad, der ebenfalls in Tübingen studierte, war zeitweise Obervogt von Göppingen. [47]
Albrecht Thumb von Neuburg der Jüngere besuchte seiner Leichenpredigt zufolge in Denkendorf, Esslingen und Urach die Schule, bevor er zum Studium nach Straßburg und Tübingen geschickt wurde. [48] Er war Mitglied des Ausschusses des Ritterkantons Neckar-Schwarzwald, was ihm als „Ritterrat“ den Titel „Kaiserlicher Rat“ einbrachte. [49] Albrecht Thumb der Jüngere blieb unverheiratet und lebte zusammen mit seiner Schwester Anna im Schloss. [50] 1603 ließ er von sich und seiner Schwester zwei künstlerisch eindrucksvolle halbfigurige Porträts malen. [51]
1612 ließ Albrecht Thumb der Jüngere die Köngener Pfarrkirche ausmalen, deren Inneres mit einem Apostelzyklus auf den Emporenbrüstungen Daniel Pfisterer 1721 bildlich festgehalten hat. [52] Die Rollwerkkartuschen am Triumphbogen mit einigen Gedärmwerk-Spangen könnten von dieser Kampagne zeugen. Noch vor seinem Tod 1613 veranlasste Albrecht Thumb der Jüngere sein Grabmal in der Pfarrkirche mit einer Auferstehungsszene im Auszug. [53]
Heidnische Kaiserporträts zwischen den Fenstern
Heidnische Kaiserporträts im Profil mit Zackenkrone oder Lorbeerkranz, umgeben von einer umlaufenden Beschriftung dicht neben den Köpfen, finden sich als Malerei auf Putz über den Pilasterkapitellen der langen östlichen Fensterwand (IMP CAIVS [IVLIVS CAESAR?], ALEXANDER MAG, CARVS). Sie sind aufgrund der Akanthusrosetten in den Zwickeln in die Bauphase kurz nach 1693 zu datieren, greifen jedoch allem Anschein nach die Dekoration von 1534–1550 auf. Dafür spricht das an der Südwand auf einer Holztafel über einer gemalten Säule gemalte Profilporträt von Kaiser Konstantin. [54] Säule und Porträtmedaillon könnten den Zustand der Fensterwände der Renaissance wiedergeben, der im Barock nach dem Umbau der Fenster aufgegriffen worden wäre.
Christliche Kaiserporträts von 1534/50 und 1596 auf der Vertäfelung
Die christlichen Kaiserporträts, die, wie oben dargelegt, aus zwei Ausstattungsphasen stammen, wurden auf die Vertäfelung der fensterlosen Westwand rechter Hand des Ofens gemalt. Sie flankieren die Tür zur Stube. Durch die gegenüber und seitlich im Raum angebrachten Fenster sind sie optimal belichtet und gut zu sehen. Ihre Darstellung folgt chronologisch ihrer Regierungszeiten.
Die Porträts im Profil mit ehemals einer Umschrift nahe am Kopf sind zwischen 1534 und 1550 zu datieren. Die Porträts en face stammen von 1596. Die weichen Rollwerkrahmen und die ebenfalls in Rollwerkkartuschen eingeschriebenen Sinnsprüche datieren von 1596. Anja Krämer hat in den Sinnsprüchen Botschaften an den neben dem Kamin in voller Größe dargestellten Sultan Süleymann erkannt. [55]
Theodosius I. „THEODOSIVS. MAGNVS.“ (reg. 379–394), im Profil
Der im Profil mit Blick zur Stubentür gemalte Kaiser trägt einen Lorbeerkranz und einen purpurfarbenen Mantel. Der Sinnspruch in der Kartusche darunter lautet: „Symb: Nimm das Gewehr dem, welcher sich erhitzet, und dessen Zorn als ein Gewitter blitzet“. [56]
Karl der Große „CAROLVS. MAGNVS.“ (reg. 800–814), im Profil
Der im Profil mit Blick zur Stubentür gemalte Kaiser trägt einen Lorbeerkranz und einen grün-goldenen Mantel. Der Sinnspruch in der Kartusche darunter lautet: „Symb: Nur Christus ist der Herr der Herlichkeiten. Der Siges Fürst, der Todt der Sterblichkeiten“. [56]
Otto der Große „OTTO. I., MAGNUS” (reg. 962–973), im Profil
Der im Profil mit Blick zur nördlichen Fensterwand gemalte Kaiser trägt einen Lorbeerkranz und einen purpurfarbenen Mantel. Der Sinnspruch in der Kartusche darunter lautet: „Symb: Gib darauff […] oder […]. Der Nacht-W[…] ruff von […]“. [56]
Heinrich III. “HENRICVS. III. NIGER“ (reg. 1039–1056), en face
Der frontal gezeigte Kaiser trägt einen goldenen, vor der Brust von einer Brosche zusammengehaltenen Mantel. Bekrönt wird er von der Krone ähnlich der allerdings erst 1602 in Prag für Kaiser Rudolf II. gefertigten habsburgischen Hauskrone. Der Bart ist schwarz. Als Vorlage könnte eine Radierung gedient haben, die Abraham Bogaert als Nr. 134 in seiner Geschichte der Kaiser verwendet hat. [42] Der Sinnspruch in der Kartusche darunter ist zu zwei Drittel verloren. [57]
Friedrich Barbarossa „FRIDERICUS I. BARBAROSSA“ (reg. 1155–1190), en face
Der frontal den Betrachter anblickende Kaiser trägt über einem Harnisch eine goldene Gliederkette. Den Reif der Spangenkrone ziert ein roter Stein zwischen goldenen Blättern. Der Bart ist entsprechend dem kaiserlichen Beinamen rot. Der Sinnspruch in der Kartusche darunter lautet: „Symb: Verstellen lehret wie man soll klug regieren, Wer diß nicht weiß kan keinen Scepter führen“. [40]
Rudolf I. von Habsburg „RVDOLPHVS I. HABSBVRG“ (reg. 1273–1291), en face
Als jüngster der dargestellten Kaiser trägt der ebenfalls en face gegebene Kaiser Rudolf I. von Habsburg die Insignien Schwert, Reichsapfel und eine Spangenkrone. Der Mantel ist purpurfarben, der Bart weiß als Variation der zuvor schwarz und rot gemalten Kaiserbärte. Der Sinnspruch in der Kartusche darunter lautet: „Symb: Besser ist es wohl regieren, als die Gräntzen weiter führen“. [58]
Sultan Süleyman „SOLIMANNVS“ von 1596
Als Gegenspieler der christlichen Kaiser, auf den sich laut Anja Krämer die Sinnsprüche der Kaiser beziehen, tritt Sultan Süleyman der Prächtige (reg. 1520–1566) auf. Er wurde als ganzfiguriges, mit seinem Namen beschriftetes Porträt zwischen Eingangstür und Kamin auf die Vertäfelung gemalt. Sultan Süleyman war einer der bedeutendsten Herrscher der Osmanen. In seinem Expansionsstreben war er der Gegenspieler des in Köngen nicht dargestellten Kaisers Karl V. von Habsburg.
Sultan Süleymann steht mit leicht gespreizten Beinen frontal vor dem Betrachter. Er trägt einen blauen Mantel, dessen Saum den Blick auf einen kostbar mit Goldstickerei verzierten roten Mantel freigibt. Sein Turban ist mit Broschen, darunter einer Brosche mit Halbmond besetzt. In der Rechten hält er einen Streitkolben als Herrschaftszeichen, [59] in der Linken einen weiteren, nichtmehr richtig zu erkennenden Gegenstand. Die der Darstellung vermutlich zugrundeliegende graphische Vorlage konnte noch nicht eruiert werden.
Fensterpfeiler nach 1720
Als bald nach 1720, dem Jahr, in dem Daniel Pfisterer das Schloss mit seinen damals noch teilweise erhaltenen Renaissancefenstern dokumentierte, die Fenster der Ostwand barock umgebaut wurden, erhielten die Fensterpfeiler eine Bemalung auf Putz mit ganzfigurigen Personen der griechischen und römischen Geschichte sowie der Mythologie. Sie zeigen von Nord nach Süd Romulus und Remus, Herkules sowie Königin Tomyris mit dem abgetrennten Haupt des Perserkönigs Kyrus. Die Malereien wurden erst im Verlauf der jüngsten Restaurierung 2009 freigelegt. [60]
Romulus und Remus
Den nördlichen Fensterpfeiler ziert zu beiden Seiten eines Pilasters das römische Zwillingspaar Romulus und Remus. Sie sind beide gerüstet, der eine mit einem blauen, der andere mit einem roten Brustpanzer. Trotz ihrer Lebensnähe stehen sie wie farbig gefasste Skulpturen auf Sockeln, die in goldenen Lettern ihre Namen nennen.
Herkules
Der mittlere Fensterpfeiler gibt nur rechts des Pilasters ein großes Bildfeld frei. Hier steht Herkules als lebensecht gefasste Skulptur, unbekleidet, nur mit dem Löwenfell behangen auf einem Sockel. Der Sockel mit einem blauen Diamantquader trägt die Beschriftung „HERCULES“.
Königin Tomyris mit dem Haupt des Perserkönigs Kyrus
Der südliche Fensterpfeiler nimmt rechts eine Darstellung der Königin Tomyris mit dem abgetrennten Haupt des Perserkönigs Kyrus, links die eines Brunnens auf. Tomyris sitzt in einem rot-blauen Mantel mit nach links gewandtem Blick. Weit von sich gestreckt und dezidiert außerhalb ihres Blickfelds hält sie in ihrer Rechten das abgetrennte königliche Haupt. Sie ist dabei, es in ein Fass voll mit Blut zu tauchen. Damit erfüllte sie ihre Warnung, den Perserkönig mit Blut zu sättigen. Die Beschriftung „TAMIRIS“ ist unterhalb des Gemäldes in goldenen Lettern auf dem Rahmen zu lesen.
Programm und Synthese
Die renaissancezeitliche Ausmalung des vermutlich seit dem 19. Jahrhundert so benannten „Rittersaals“ im Köngener Schloss bezieht sich mit den Kaiserporträts im Profil (1534-1550) und en face (1596) auf die reichsunmittelbare Stellung der Ritter Thumb von Neuburg. Die Sinnsprüche der christlichen Kaiser enthalten Botschaften für den ganzfigurig dargestellten Sultan Süleymann (1596), was von Anja Krämer erkannt und auf die um 1596 von der Reichsritterschaft an den Kaiser zu entrichtenden Türkensteuer bezogen wurde. [61] Sultan Suleyman darf somit als Hinweis auf die unverzichtbare Rolle der Reichsritter bei der Türkenbefreiung gelten.
Bibliographie
- • Baum, Köngen, 2001 = Barbara Baum, Schloss Köngen. Eine Zwischenbilanz, in: Nachrichtenblatt der Denkmalpflege Baden-Württemberg, 30 (2001), S. 214–218. Online abrufbar: https://doi.org/10.11588/nbdpfbw.2001.4.12824
- • Baum/Goer, Köngen, 2011 = Barbara Baum / Michael Goer, Schloss Köngen als Thema der Denkmalpflege, in: Schloss Köngen, hg. vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, 9), Lindenberg 2011, S. 6–11.
- • Cabanis, Befunde Köngen, 2011 = Annette Cabanis und Hans Cabanis, Befunde und Restaurierung, in: Schloss Köngen, hg. vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, 9), Lindenberg 2011, S. 74–85.
- • Fastnacht, Köngen, 2007 = Kathrin Fastnacht, Köngen. Ein Schloss und seine Herrschaften. Zur Identität von Schloss und Dorf Köngen im 19. und 20. Jahrhundert, Weißenhorn 2007.
- • Hergenröder, Köngen, 1985 = Gerhard Hergenröder, Köngen. Geschichte einer Gemeinde, hg. von der Gemeinde Köngen, Köngen 1985.
- • Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011 = Anja Krämer, Die Baugeschichte von Schloss Köngen, in: Schloss Köngen, hg. vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, 9), Lindenberg 2011, S. 12–25.
- • Krämer, Köngen und Heubach, 2004 = Anja Krämer, Schloß Köngen und Schloß Heubach. Aspekte der Innenausstattung, in: Historische Ausstattung. Bericht über die Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung e. V. in Ravensburg vom 16. - 20. September 1999 (= Jahrbuch für Hausforschung, 50 (2004), S. 365–381.
- • Krämer, Rittersaal Köngen, 2011 = Anja Krämer, Die Baugeschichte von Schloss Köngen, in: Schloss Köngen, hg. vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, 9), Lindenberg 2011, S. 26–33.
Einzelnachweise
- ↑ Hergenröder, Köngen, 1985, S. 61.
- ↑ Hergenröder, Köngen, 1985, S. 15–49.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 14. Siehe auch Hergenröder, Köngen, 1985, S. 83–91.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 13–14. Hergenröder, Köngen, 1985, S. 87–89 (mit Quellennachweis), der die Bautätigkeit der Gemahlin Anna von Aichelberg zuschreibt.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 14.
- ↑ Fastnacht, Köngen, 2007, S. 48–50; Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 21, 23–24. Der vordere (südliche) Teil des Schlosses wurde 1666, der hintere (nördliche) Teil 1739 an Württemberg verkauft. Siehe auch Hergenröder, Köngen, 1985, S. 165 und 192–195.
- ↑ Hergenröder, Köngen, 1985, S. 89.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 16–19. Siehe auch Hergenröder, Köngen, 1985, S. 121–126.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 16. Die renaissancezeitlichen Dachstühle sind erhalten, lediglich die Abwalmungen der Dächer an den Flügelenden stammt aus dem 19. Jahrhundert (Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 18).
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 17; Cabanis, Befunde Köngen, 2011, S. 75.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 19. Die Lesweise als 1551 bei Hergenröder, Köngen, 1985, S. 133.
- ↑ 12,0 12,1 Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 19.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 21. Zu Albrecht dem Jüngeren (1554–1613): Hergenröder, Köngen, 1985, S. 135 sowie unten im Abschnitt zum Rittersaal.
- ↑ 14,0 14,1 Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 21.
- ↑ Fastnacht, Köngen, 2007, S. 35 und 40.
- ↑ Hergenröder, Köngen, 1985, S. 133 und 137–139.
- ↑ Fastnacht, Köngen, 2007, S. 35.
- ↑ 18,0 18,1 18,2 Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 22.
- ↑ 19,0 19,1 19,2 Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, Abb. 22.
- ↑ Zu Wilhelm Ludwig Thumb von Neuburg (1668–1745): Fastnacht, Köngen, 2007, S. 45.
- ↑ Zur Wasserburg des Mittelalters und der Renaissance; Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 13–21.
- ↑ HStAS A 259 Bü 221. Abbildungen der Pläne in: Landesamt für Denkmalpflege Köngen, 2011, vordere Umschlagklappe, Abb. 13–15 sowie Fastnacht, Köngen, 2007, Abb. 44. Der Grundriss des ersten Obergeschosses im Rahmen des Aufsatzes von Baum, Köngen, 2001 online abrufbar: https://doi.org/10.11588/nbdpfbw.2001.4.12824. Dort befindet sich der heutige Rittersaal unten links im Bild. Die Pläne erstellte der in Balingen ansässige württembergische Werkmeister J. Johann Martin Jacobi. Dies geht aus der den Plänen beiliegenden Erläuterung hervor. Die Angabe „T. Jacobi“ bei Krämer, Baugeschichte Köngen, 2022 beruht auf einem Lesefehler.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 25.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 23.
- ↑ Eine gute Aufnahme aus der Luft in: Hergenröder, Köngen, 1985, S. 78.
- ↑ Baum/Goer, Köngen, 2011, S. 10.
- ↑ Hierzu Fastnacht, Köngen, 2007, S. 118–129.
- ↑ HStAS A 259 Bü 221.
- ↑ HStAS A 259 Bü 221, Plan Nr. 7 mit Legende (Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, Abb. 14).
- ↑ Der Steinboden ist auf einem Gemälde von 1865 zu sehen (Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, Abb. 23).
- ↑ Cabanis, Befunde Köngen, 2011, S. 77; Krämer Baugeschichte Köngen, 2011, S. 25 und Baualterplan in der hinteren Umschlagklappe.
- ↑ HStAS A 259 Bü 221, beiliegende Beschreibung.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 23 mit Abb. 22.
- ↑ Cabanis, Befunde Köngen, 2011, S. 76. Baum/Goer, Köngen, 2011, S. 9. Für den Grundriss von 1792 siehe: DOI: https://doi.org/10.11588/nbdpfbw.2001.4.12824 Dortbefindet sich auf Abb. 4 der heutige Rittersaal unten links im Bild.
- ↑ Krämer, Rittersaal Köngen, 2011, S. 23 mit Abb. 22.
- ↑ Vgl. Krämer, Rittersaal Köngen, 2011, S. 27.
- ↑ Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 19. Krämer, Baugeschichte Köngen, 2011, S. 30.
- ↑ Krämer, Rittersaal Köngen, 2011, S. 31–32 mit Abb. 35.
- ↑ Krämer, Rittersaal Köngen, 2011, Abb. 37.
- ↑ 40,0 40,1 40,2 Krämer, Köngen und Heubach, 2004, S. 372.
- ↑ Vgl. Krämer, Rittersaal Köngen, 2011, S. 33.
- ↑ 42,0 42,1 Abraham Bogaert, S. Schynvoets Muntkabinet der Roomsche Keizers en Keizerinnen in vaarzen beschreeven; met 70 kopere plaaten verciert, Amsterdam 1695 (online abrufbar: CXVII. Ludovikus Pius., De Roomsche monarchy, Abraham Bogaert - DBNL).
- ↑ Cabanis, Befunde Köngen, 2011, S. 78.
- ↑ 44,0 44,1 Cabanis, Befunde Köngen, 2011, S. 82.
- ↑ Krämer, Rittersaal Köngen, 2011, S. 33.
- ↑ Fastnacht, Köngen, 2007, S. 34; Hergenröder, Köngen, 1985, S. 133–135.
- ↑ Hergenröder, Köngen, 1985, S. 134.
- ↑ Zitiert nach Fastnacht, Köngen, 2007, S. 34.
- ↑ Fastnacht, Köngen, 2007, S. 34–35.
- ↑ Hergenröder, Köngen, 1985, S. 135.
- ↑ Fastnacht, Köngen, 2007, Abb. 10–11. Die beiden Porträts befinden sich in Privatbesitz.
- ↑ Fastnacht, Köngen, 2007, S. 35 mit Abb. 17. Außerdem Hergenröder, Köngen, 1985, S. 177–180 mit Abb. 16–18.
- ↑ Fastnacht, Köngen, 2007, Abb. 13. Die Zeichnung von Pfisterer: Hergenröder, Köngen, 1985, Abb. 17.
- ↑ Cabanis, Befunde Köngen, 2011, Abb. 109.
- ↑ Krämer, Köngen und Heubach, 2004, S. 371.
- ↑ 56,0 56,1 56,2 Vgl. Krämer, Köngen und Heubach, 2004, S. 371.
- ↑ Die verbleibenden Buchstaben bei Krämer, Köngen und Heubach, 2004, S. 372.
- ↑ Vgl. Krämer, Köngen und Heubach, 2004, S. 372.
- ↑ Vgl. Krämer, Köngen und Heubach, 2004, S. 370.
- ↑ Cabanis, Befunde Köngen, 2011, S. 82 mit Abb. 119. Die Fensterwand vor Freilegung der Malereien: Krämer, Rittersaal Köngen, 2011, Abb. 26.
- ↑ Krämer, Köngen und Heubach, 2004, S. 371–272.