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Himmelberg, Sommersitz der Äbte des Benediktinerklosters Metten

Aus Deckenmalerei-Lab
Dreyer, Angelika:Himmelberg, Sommersitz der Äbte des Benediktinerklosters Metten, in: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, hg. von Stephan Hoppe, Hubert Locher und Matteo Burioni, München 2022, URL: www.deckenmalerei.eu/309bb48f-4dc7-4447-a652-9f9b437eae7e

Inventarnummer: cbdd10307

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Der Text dieses Artikels steht – ausgenommen Abbildungen – unter der Lizenz CC BY 4.0. Dieser Artikel ist lediglich eine Kopie der Originalveröffentlichung auf deckenmalerei.eu und kann veraltet sein; maßgeblich ist die dortige Originalfassung.

In der Nähe der Stadt Deggendorf befindet sich auf dem sogenannten Himmelberg der ehemalige Sommersitz der Äbte des nahen Benediktinerklosters Metten. Die dazu gehörige Kapelle beinhaltet einen bedeutenden Freskenzyklus, der sich auf das Leben des Apostels Paulus bezieht.

Himmelberg, Schloss
Himmelberg, Schloss

Die Kapelle im ehem. Sommersitz von Kloster Metten: Lage und Geschichte

In der Nähe der Stadt Deggendorf befindet sich auf dem sogenannten Himmelberg der ehemalige Sommersitz der Äbte des nahen Benediktinerklosters Metten. Die dazu gehörige Kapelle beinhaltet einen bedeutenden Freskenzyklus, der sich auf das Leben des Apostels Paulus bezieht.

Lage

„Das Schlösschen liegt auf einem Bergkegel zwischen Metten und Neuhausen.“[1] Der Himmelberg ist „einer der anziehendsten Punkte in der nächsten Nähe Mettens, von dem er nur eine Viertelstunde entfernt ist, - eine Idylle mit allen Reizen schöner Landschaft und der ewig jungen Poesie der Natur.“[2] Seine Umgebung ist bis heute beinahe frei von störender Nachbarbebauung geblieben.

Entstehungs-, Bau- und Ausstattungsgeschichte

Das sogenannte Sommerschlösschen von Himmelberg[3] hatte einen Vorgängerbau. „Alte Rechnungen und Grundbücher berichten bereits im 16. Jahrhundert von einem ,Sommerhaus‘ des Klosters an dieser Stelle. Aus dem Jahr 1688 berichtet Abt Benedikt I. Ferg, dass das ,vast ganz ruinierte Sommerhauss [...] wiederumb repariert unnd in Stantt gesetzt worden‘ sei. [...] Abt Adalbert Tobiaschu war das alte Sommerhaus zu klein geworden. Er ließ es niederreißen und legte 1755 den Grundstein zu einem neuen, größeren Sommerschlössl, das ein Kirchlein, einen kleinen Festsaal und einige Wohnräume enthalten sollte.“[4] „Den Plan zu dem Neubau verfertigte nach der Tradition der Mettner Klosterbruder und Architekt Albert Schöttl.“[1]

Die Gesamtausstattung der Kapelle mit Hochaltarbild, Decken- und Wandgemälden, Stuckierung und Bildhauerarbeiten war 1758 beendet, wie das Chronogramm über dem Hochaltar verrät: „Altare orbIs praeDIcatorI saCrVM (= 1758).“[1]

Die neue Kapelle in dem Sommersitz ersetzte ein alleinstehendes Kirchlein mit dem St. Paulus-Patrozinium auf dem sog. Paulusberg. Um 1755 „hatte Abt Adalbert [...] den Bischof von Regensburg gebeten, das Kirchlein auf dem Paulusberg abbrechen zu dürfen und sein St. Paulus-Patrozinium auf das neu zu erbauende Kirchlein am Himmelberg zu übertragen, was auch genehmigt wurde.“[5]

Das Bauwerk

Himmelberg, Schloss

„Zweigeschossiger Walmdachbau, rauverputzt bis auf die lisenenartig glatt belassenen Ecken; kräftig profiliertes Dachgesims.“[6]

Der Außenbau ist ca. 23m lang und ca. 16,5m breit.

Die Kapelle: Beschreibung und Maße

Im Ostteil des dreiteilig angelegten Sommerschlösschens (Festsaal, Gang und Treppen, Kapelle) befindet sich die zweigeschossige Kapelle. Die „Frontseite der Kapelle wird durch zwei, durch zugesetzte Fenster gebildete Blendnischen besonders betont.“[1]

Der Grundriss zeigt in seiner Längserstreckung einen einschiffigen Raum mit vier Wandkompartimenten und einem annähernd halbrunden Chorschluss.

Übersetzt in die räumliche Nutzung dient die südliche Raumeinheit als Emporenbereich, woran sich zwei Langhaus-Travéen anschließen. Darauf folgen die Chor-Travéen in dem Halbrund.

Der gesamte Innenraum ist mit Pilastern korinthischer Art (in borrominesker Variante)[7]gegliedert, über dem sich schichteinheitlich ein Tonnengewölbe mit Stichkappen entwickelt.

Der entwerfende Architekt, der Laienbruder Albert Schöttl, differenzierte dabei in der Verwendung der Gliederung zwischen dem Langhaus und Chorbereich. Die Wandabschnitte des Langhauses werden jeweils als Wandstücke mit Doppelpilastern gebildet, während der Chorbereich als funktional bedeutenderer Raumteil ab dem trennenden Chorbogen eine weitere Pilasterschichtung besitzt.

Die Kapelle ist wegen der bestehenden Platzverhältnisse nicht traditionell geostet, sondern nach Norden ausgerichtet, weshalb der Haupteingang sich auf der Südseite genau dem Altar gegenüber befindet.

Der Innenraum wird insgesamt von zehn hohen Fenster belichtet, was der Sichtbarkeit und Wirkung der Ausstattung besonders zuträglich ist.

Die Kapelle weist eine Gesamtlänge von 14,90m auf, ihre Breite bemisst sich auf 6,95m.

Der Auftraggeber: Abt Adalbert Tobiaschu (1694–1771)

Himmelberg, Schloss

Der Auftraggeber des Sommerschlösschens und der darin untergebrachten Kapelle war Adalbert Tobiaschu (1694–1771), der von 1752–1770 dem Benediktinerkloster Metten als Abt vorstand.

„Franz Xaver Tobiaschu trat 1715 in das Kloster Metten ein und erhielt bei der Profess 1716 den Ordensnamen Adalbert. 1718 empfing er die Priesterweihe. [...] Nach dem Tod von Abt Columban Gigl wurde er 1752 als dessen Nachfolger zum neuen Abt des Klosters Metten gewählt.

Unter Abt Adalbert Tobiaschu [kamen mehrere Objekte entweder zum Abschluss oder wurden im Geschmack der Zeit neu ausgestattet]. Obwohl diese und weitere Maßnahmen, die den äußeren Glanz und das Ansehen des Klosters heben sollten, mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden waren, verbesserten sich unter Abt Adalbert Tobiaschu die wirtschaftlichen Verhältnisse des Klosters.

Im Jahr 1770 legte Abt Adalbert Tobiaschu, der bereits 1763 einen Schlaganfall erlitten hatte, sein Amt nieder. Nur ein Jahr später verstarb er im Kloster Metten.“[8]

Der Freskant Martin Speer (1702–1765)

Künstler und Datierung

Die Fresken der Himmelberger Kapelle schuf Martin Speer (1702–1765),[9] dessen Name und Datierung in der Westecke des Hauptfreskos mit dem Martyrium des Paulus erhalten ist: „M. Speer inv. fecit 1757.“[1]

Die Chorfresken

Himmelberg, Schloss

An der Chordecke sind insgesamt fünf Freskenbilder erhalten. Das zentrale Deckenbild befindet sich am Scheitel, ist farbig gestaltet und besitzt einen vierpaßförmigen Rahmen.

Die vier restlichen Bilder sind in den dreiseitigen Stichkappen über den Fenstern zu sehen. Ihre Formgebung ist hochoval und die gemalten Darstellungen sind in Grisaille ausgeführt.

Die Szenerien werden ergänzt von einer mittig über dem Altar angebrachten freskierten Schrifttafel, deren Großbuchstaben golden glänzen.

Das zentrale Deckengemälde (buntfarbig): Verherrlichung der Dreifaltigkeit

Ein große Schar von geflügelten Engelchen jubelt und freut sich auf die Ansicht des Auge Gottes in einem goldenen Dreieck und den Heiligen Geist in Taubenform, von dem ein Goldstrahl ausgeht. Der freudige Jubel drückt sich bei den Engelchen vor allem in ihren hochgerissenen und betenden Ärmchen und Händchen aus, während einer von ihnen heftig ein rauchendes Weihrauchfass schwenkt. Auf diese Weise wird eine motivische Verbindung mit den im Chor stattfindenden Messfeierlichkeiten hergestellt.

Das südwestliche Chor-Nebenfresko (Grisaille): Schiffbruch vor Malta

Auf der Seefahrt von Caesarea nach Rom geraten Paulus und seine Gefährten in einen gefährlichen Sturm, der so heftig wütete, dass bereits der Mast des relativ kleinen Schiffes gebrochen ist. Hilflos hält ein Begleiter den Mast in seinen Händen, während ein zweiter Mitsegler bestürzt und erschrocken den scheinbaren Untergang bereits zu beklagen scheint.

Hilfe aus dieser Natur-Katastrophe verspricht allein Paulus an Bord, der mit seinem Heiligenschein hervorgehoben ist. Das Überleben der Seefahrer garantiert Gott, den Paulus um Unterstützung angerufen hat und der als göttlicher Lichtstrahl auf dem weiten Mantel des Paulus die nahende Errettung andeutet.

Das norwestliche Chor-Nebenfresko (Grisaille): Auserwähltheit von Paulus

Die Bedrohung durch Vipern als Zeichen der Auserwähltheit von Paulus

Nach der göttlichen Errettung vom drohenden Schiff-Untergang landeten Paulus und seine Begleiter auf der Insel Malta. Die Einheimischen waren diesen freundlich gesonnen und bereiteten sogar eine Feuerstelle vor, um die Kleidung zu trocknen und die Gestrandeten aufzuwärmen. Bei diesem Vorgang schnellte ein Viper aus dem gesammelten Holz hervor und biss sich an Paulus fest.

Genau dieser Moment ist im Fresko dargestellt. Paulus, bekleidet mit einem schweren Umhang und mit Heiligenschein als ausgewählte Person kenntlich gemacht, sieht erschrocken auf die Viper, die sich aus dem Haufen Reisig löste und an seinem Unterarm hängt.

Im Ablauf der apostelgeschichtlichen Biographie von Paulus zeigt dies zweierlei: der anfängliche Verdacht der Einheimischen, Paulus sei ob dieses Zeichens eigentlich ein Mörder, verkehrte sich ins genaue Gegenteil. Denn als „sie aber eine Zeitlang gewartet hatten und sahen, dass ihm nichts Schlimmes geschah, änderten sie ihre Meinung und sagten, er sei ein Gott.“[10]

Das nordöstliche Chor-Nebenfresko (Grisaille): Steinigung des Stephanus

Die Steinigung des Stephanus und Anwesenheit von Saulus

Gezeigt wird nicht (wie aus dem Fresken-Vorlauf anzunehmen wäre) eine beispielhafte Szene aus der späteren Lebensphase von Paulus, sondern seine in der Bibel nur jeweils kurz erwähnte Anwesenheit bei der Steinigung von Stephanus. Diese fällt selbst in die Zeit vor seinem eigenem Erweckungs-Ereignis, der bekannten Bekehrung des Saulus vor Damaskus, die auf dem Hochaltarbild darunter veranschaulicht ist.

Im Wissen um diese narrativen Zusammenhänge steht deshalb die Steinigung des ersten Märtyrers Stephanus im bildlichen Zentrum. Augenzeuge dieses Geschehens war ein junger Mann namens Saulus, zu dessen Füßen die Zeugen, genauer gesagt die Mörder von Stephanus,[11] ihre Kleider niederlegten.[12] Dem Erzählungsgehalt angemessen, sitzt der bartlose Saulus am vorderen Bildrand, verfolgt erschrocken und angewidert die Tötung von Stephanus, während er über die ihm anvertrauten Kleidungsstücke als Nichtchrist noch beschützend seine Hände hält und das Vorgehen gegen die Christen rechtfertigt.[11]

Das südöstliche Chor-Nebenfresko (Grisaille): Gefangennahme von Paulus

Die Gefangennahme von Paulus

Solange die programmatischen Grundideen der Fresken in Himmelberg nicht gänzlich oder zum Teil annähernd entschlüsselt sind, muss die dargestellte Gefangennahme des Paulus im Vagen, Unkonkreten und damit inhaltlich Vieldeutigen bleiben.[13]

In einer schriftlichen und bildlichen Entsprechung würde sich am ehesten die Gefangenschaft des Paulus in Caesarea anbieten, bei der ein Hauptmann den Befehl erteilte, „Paulus weiter in Gewahrsam zu halten, jedoch in leichter Haft, und niemand von den Seinen [werde man] daran [...] hindern, für ihn zu sorgen.“[14]

Übersetzt in die freskale Darstellung ist diese Bibelstelle, bei der Paulus, ohne Heiligenschein, aber in römischer Militärkleidung, an Händen gefesselt, von einem gerichtlich Beauftragten zum Gefängnisturm geleitet wird, dessen Einlasstor bereits offen steht.

Die nördliche Chor-Inschrift: „ALTARE ORBIS PRAEDICATORI SACRUM“

„ALTARE ORBIS PRAEDICATORI SACRUM“.

Diese Aussage wird in vergoldeten Großbuchstaben über dem Altarauszug in einem grauen Feld mit schildartigem Rahmen präsentiert.

Das Hochaltarbild: Bekehrung von Saulus

Die Bekehrung von Saulus (Altarbild) und Predigt von Paulus (Auszug)

Das Hochaltarbild zeigt die Bekehrung von Saulus und damit das alles entscheidende Ereignis, das aus dem leidenschaftlichen Christen-Verfolger einen passionierten Christus-Verkünder machte.

Paulus, wörtlich übersetzt: der Kleine,[15] klein an Statur, Geist und Herz, ist auf dem Weg nach Damaskus, „um die Anhänger des (neuen) Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen. Unterwegs aber, als er sich Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte. Er stürzte zu Boden und hörte wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.“[16]

Im Auszug des Hochaltares wird mit der Darstellung der ersten Predigt von Paulus in Damaskus die göttliche Absicht mit der Bekehrung von Saulus zusammengebunden. Denn Gott wollte Saulus als sein „auserwähltes Werkzeug: Er soll meinen Namen vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen. Ich werde ihm auch zeigen, wieviel er für meinen Namen leiden muss.“[17]

Das zentrale Langhausfresko (buntfarbig): Martyrium von Paulus

Das Langhausfresko zeigt das Martyrium des Titelheiligen Paulus, das in seiner Dekapitation bestand.

Die Enthauptung ist im unteren Drittel des Bildes zu sehen, das insgesamt drei verschiedene Inhalte miteinander kombiniert. Auf die grausame Todesart im irdischen Bereich folgt eine Zwischenzone, in der ein großer geflügelter Engel dem getöteten Apostel mit Lorbeerkranz und Palmzweig die Insignien für sein Märtyrertum bereithält. Die damit verbundene Aussicht auf ein jenseitiges Leben in himmlischen Sphären manifestiert sich im oberen Bilddrittel in Gestalt eines hellen Wolkenrunds, auf dem ein Engel und mehrere Engelchen nicht nur die Aufnahme des Märtyrers erwarten, sondern ihm auch ein Nachleben in himmlischer Harmonie versprechen.

Die Darstellung der Decollation des Paulus ist spektakulär inszeniert. Gezeigt wird nämlich nicht nur der grausame Tötungsakt, den ein halbnackter Henker mit einem Schwertstreich ausführte. Ausgeschmückt wird diese brutale Tötung mit dem Milchquellwunder, das auf die apokryphen Paulusakten zurückgeht.[18]

Das vom Rumpf des Heiligen abgetrennte bärtige Haupt springt dreimal am Boden auf und lässt an diesen vom Kopf berührten Stellen jeweils eine Milchquelle entstehen, die als hochschießende Fontänen sichtbar werden. Nicht nur der Henker, der erschrocken diesem wundersamen Phänomen zusieht, ist von diesem Ereignis sonderbar berührt, sondern auch anwesende Zuschauer reagieren vereinzelt darauf.

Unter den Leuten, die der Enthauptung beiwohnen, befinden sich Personen aus verschiedensten Sozialgruppen. Die außergewöhnlichste Erscheinung in diesem Menschengemisch ist allerdings eine aus dem Bildhintergrund auftauchende Frau in weißer Kleidung, die auf einem Schimmel heranreitet und Blickkontakt zum Bildbetrachter hält. Bei ihr handelt es sich vermutlich um „Plantillan, eine edle Römerin von der er [Paulus] ein Leinwandt oder Schnupfftuch [begehrte] zum Verbinden der Augen bey dem Schwerdt=Streich.“[19] In ihrer Nähe befindet sich ein Obelisk, der hier weniger, aber auch als „Kennzeichen antiker Örtlichkeiten“[20] zu verstehen ist. Vielmehr symbolisiert er als „Siegeszeichen Christi über die heidnischen Götter“[20] ein Denkmal des Triumphes, zu dem Paulus mit seiner Missionstätigkeit und seinem Märtyrertod einen wesentlichen Beitrag leistete.

Die Nebenszenen zum Langhausfresko in der raumrechten östlichen Deckenseite
Himmelberg, Schloss

Die topologisch-formale Anordnung der Nebenszenen in der raumrechten=östlichen Deckenseite: Struktur der Beschreibung von Nord nach Süd

Das Hauptbild ergänzen fünf Nebenszenen im Langhaus und anschließenden Emporenbereich. Diese heben sich von dem farbigen Hauptfresko durch ihre monochrome Graumalerei ab. In sich sind sie durch ihre Anzahl, flächenmäßige Größe und Formgebung der Rahmung voneinander unterschieden: auf der Deckenfläche sind die beiden größeren Darstellungen mit schildartiger Umrahmung angebracht, während die drei kleineren Grisaillen in den Stichkappen situiert sind und eine hochovale Form haben.

Die Beschreibung und Benennung der jeweiligen Szenerie folgt aus rein praktischen Gründen einer sukzessiven Darlegung, die im Norden des Langhauses beginnt und im Süden über dem Emporenbereich endet.

Nordöstliche Nebenszene (Grisaille): Entlassung des Paulus aus dem Gefängnis

Der gefesselte Paulus wird von zwei römischen Wärtern aus dem Turmgefängnis herausgeführt. Zwei Einwohner verfolgen die Szene, bei welcher der gestiefelte und damit höherrangige Wächter Paulus am Grenzstein außerhalb der Stadt Philippi mit einer entschiedenen Arm- und Handhaltung aus dieser verweist und ihm signalisiert, den Weg nach Caesarea einzuschlagen.[21]

Paulus, der in seinem missionarischen Eifer viele christliche Gemeinden besuchte und auch neu gegründete, erfuhr dort vielmals auch Anfeindungen von Seiten der mehrheitlichen jüdischen Einwohnerschaft, was öfters einen Gefängnisaufenthalt nach sich zog.

Von den in der Apostelgeschichte des Lukas ausgebreiteten Vita des Paulus sind davon mehrere erwähnt,[22] die wahrscheinlichere dürfte die Ausweisung des Völkerapostels aus Philippi sein, nachdem dort durch sein nächtliches Gebet wegen eines spontan einsetzenden Erdbebens die Grundmauern des Gefängnisses wankten.

Nordöstliche Nebenszene (Grisaille): Heilung des blinden Paulus

Auf einem Hocker sitzt Saulus in einem herrschaftlichen Raum, bekleidet mit seiner römischen Militäruniform und geschlossenen Augen als Zeichen seiner bei seiner Bekehrung zuvor erlittenen Blindheit.

Zu ihm hinzugetreten ist Hananias, ein christlicher Jünger, dem Gottvater befahl, Saulus wieder sehend zu machen, damit er als „auserwähltes Werkzeug“[17] den Namen Gottes zu den Völkern hinaustrage.

Hananias ist gerade durch die noch offen stehende Tür in das Zimmer eingetreten, legt seine Hand auf die Augen des blinden Saulus und verweist mit seiner rechten Hand auf den göttlichen Ursprung dieses Vorganges.[23]

Nebenszene in der Wandmitte (Grisaille): Flucht aus Damaskus

Auf einer aus Quadern gefugten, mit Zinnen bewehrten und Schießscharten versehenen Stadtmauer stehen zwei Männer, die gerade damit beschäftigt sind, einen großen Korb herunterzulassen, in dem sich der Prediger Saulus befindet.

Saulus, der sich zuvor bei den christlichen Jüngern in Damaskus aufgehalten hatte, erregte durch seine Predigten derart den Unmut der jüdischen Bewohner, dass diese sogar bereit waren, ihn zu töten. Nachdem Saulus der Mordplan bekannt geworden war, retteten ihn seine Jünger, indem sie „ihn bei Nacht in einem Korb die Stadtmauer hinab[ließen].“[24]

Südöstliche Nebenszene (Grisaille): Taufe des Paulus durch Hananias

Nachdem „Hananias, ein frommer und gesetzestreuer Mann“[25] Paulus wieder sehend gemacht hatte,[26] war diesem auch vorbehalten, den künftigen Völkerapostel zu taufen.

Der Taufakt findet in einer hochherrschaftlichen Architektur mit Säulenbestand statt. Paulus kniet und Hananias gießt Wasser über dessen leicht kahles Haupt, das eine Bedienstete mit einer Schüssel auffängt, wodurch symbolisch-rituell seine „Sünden ab[ge]waschen“[27] wurden.

Vier bärtige Männer sind Zeugen dieses Vorganges, das unter der Patronage von Jesus sich ereignet, der als Nischenfigur über der ganzen Szenerie teilnimmt.

Südöstliche Nebenszene (Grisaille): Totenerweckung in Troas

Vor einer hügeligen Landschaft ereignet sich ein dramatisches Geschehen. Am Boden liegt ein Toter, über den sich der mit Heiligenschein bewehrte Paulus beugt.

Die im Fresko Anwesenden, ein Männerpaar bildlinks und zwei Arbeiter auf einem Baugerüst sind noch völlig aufgeregt, weil sie den Sturz des jetzt toten jungen „Mannes namens Eutuychus“[28] aus dem dritten Obergeschoss eines Hauses, in dem Paulus predigte, beobachteten.

„Paulus lief hinab, warf sich über ihn, umfasste ihn und sagte: Beunruhigt euch nicht: Er lebt.“[29]

Die Nebenszenen zum Langhausfresko in der raumlinken westlichen Deckenseite
Himmelberg, Schloss

Die topologisch-formale Anordnung der Nebenszenen in der raumlinken=westlichen Deckenseite: Struktur der Beschreibung von Nord nach Süd

Das Hauptbild ergänzen fünf Nebenszenen im Langhaus und anschließenden Emporenbereich. Diese heben sich von dem farbigen Hauptfresko durch ihre monochrome Graumalerei ab. In sich sind sie durch ihre Anzahl, flächenmäßige Größe und Formgebung der Rahmung voneinander unterschieden: auf der Deckenfläche sind die beiden größeren Darstellungen mit schildartiger Umrahmung angebracht, während die drei kleineren Grisaillen in den Stichkappen sich befinden und hochovale Form haben.

Die Beschreibung und Benennung der jeweiligen Szenerie folgt aus rein praktischen Gründen einer sukzessiven Darlegung, die im Norden des Langhauses beginnt und im Süden über dem Emporenbereich endet.

Nordwestliche Nebenszene (Grisaille): Abreise nach Rom

Die in der Apostelgeschichte des Lukas beschriebene Vita des vom missionarischen Eifer getriebenen und deshalb vielreisenden Paulus strotzt aus diesem Grunde mit entsprechenden Abschieds-Darstellungen wie eine davon in Himmelberg zu sehen ist.

Aus der Vielzahl dieser möglichen Abreise-Szenarien[30] lässt sich die Abfahrt von Caesarea nach Rom, wo Paulus sein Martyrium erleiden wird, als das bedeutsamste herauskristallisieren.[31]

Im Fresko wird diese Begebenheit gesten- und tränenreich veranschaulicht, indem die anwesenden Frauen laut klagend und still leidend Paulus am Strand auf seine letzte Reise verabschieden. Ein junger Begleiter des Apostels drängt auf die bevorstehende Abfahrt, da das bereitstehende Schiff bereits das Segel in Stellung gebracht hat.

Nordwestliche Nebenszene (Grisaille): Paulus und die Wahrsagerin

Das Fresko zeigt Paulus mit Heiligenschein auf der Stufe eines Altares stehend. Er wendet sich um und zeigt mit seiner segnenden rechten Hand auf eine rückwärts stürzende Frau, deren Mund ein Geist in Baumform entfährt. Aufgefangen wird sie von einem Bärtigen, der beseelt zu Paulus sieht.

Mit dieser Darstellung wird auf eine Begebenheit verwiesen, das sich auf einer der vielen Missionsreisen ereignete.

In Philippi, in der sich Paulus mit seinen Begleitern einige Tage aufhielt,[32] verfolgte ihn eine Magd, „die einen Wahrsagegeist hatte und mit der Wahrsagerei ihren Herren großen Gewinn einbrachte.“[33]

Nach mehreren Tagen wurde Paulus der Wahrsagerin überdrüssig und so ärgerlich, dass er sich umwandte „und zu dem Geist [sagte]: Ich befehle dir im Namen Jesu Christi: Verlaß diese Frau! Und im gleichen Augenblick verließ er sie.“[34]

Nebenszene in der Raummitte (Grisaille): Taufe / Empfang des Heiligen Geistes

Taufe der Johannesjünger von Ephesus oder: Taufritus mit Empfang des Heiligen Geistes

Paulus mit Heiligenschein steht aufrecht vor einem mit Säulen hervorgehobenen Bauwerk und hält beide Hände geöffnet über einen vor ihm Knienden. Beide sind umgeben von vielen Personen, die entweder erstaunt oder erschrocken auf das sich ihnen dargebotene Geschehen reagieren, weil sie alle die Anwesenheit des Heiligen Geistes in Taubenform sehen und/oder spüren.

Dargestellt ist ein besonders wichtiges Ereignis, das sich auf die Taufe und die Anwesenheit des Heiligen Geistes konzentriert. „[Paulus] traf einige Jünger und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt. Da fragte er: Mit welcher Taufe seid ihr denn getauft worden? Sie antworteten: Mit der Taufe des Johannes. Paulus sagte: Johannes hat mit der Taufe der Umkehr getauft und das Volk gelehrt, sie sollten an den glauben, der nach ihm komme: an Jesus. Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen Jesu, des Herrn, taufen. Paulus legte ihnen die Hände auf, und der Heilige Geist kam auf sie herab [...].“[35]

Südwestliche Nebenszene (Grisaille): Geißelung

Paulus, an seinem Heiligenschein erkennbar, ansonsten außer einem Lendentuch um seine Hüften ganz nackt, wird gerade an eine Säule gefesselt, während sich ein zweiter Mann anschickt, mit einer Rutengarbe den Apostel zu schlagen.

Verwiesen wird damit auf eine biographische Begebenheit aus dem Leben von Paulus, als er in Philippi auf Missionstätigkeit war. Dort hatte er eine Wahrsagerin von ihrem sie plagenden, unchristlichen Geist befreit, was wiederum die Gewinne von ihren Herren erheblich minderte.

Erbost über diese Geschäftsschädigung klagten sie Paulus der Unruhestiftung an, woraufhin das aufgebrachte Volk von den römischen Beamten dessen Geißelung und Gefängnishaft verlangte, was man auch genehmigte.[36]

Südwestliche Nebenszene (Grisaille): Steinigung des Paulus

Am Boden sitzend und von einer Gebirgsformation hinterfangen, die seinen Körperumrissnachbildet, harrt der mit einem Heiligenschein versehene Apostel Paulus seiner Steinigung.

Paulus, der sich bemühte, das Evangelium zu verkünden, um das unchristliche Volk von den „nichtigen Götzen zu dem lebendigen Gott“ zu bekehren, wurde von Juden aus Antiochia und Ikonion angefeindet. Ihr Eifer gegen Paulus ging soweit, die Volksmenge gegen ihn aufzubringen und den Apostel mit einer Steinigung zu Tode zu bringen.

Dies gelang aber nicht. „Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt.“[37]

Dieser letzte Teil der Geschichte, die in Lystra stattfand, ist nicht Gegenstand des Freskos, sondern die Anwesenheit von drei Peinigern will die aussichtslos erscheinende Situation sichtbar werden lassen, in der sich Paulus befand, als er dem Tode näher als dem Leben schien.

Die wunderbare Errettung durch Gott, der Paulus, sein auserwähltes Werkzeug, noch zur Verkündigung seiner Botschaft benötigte, ist deshalb im Fresko allein durch den Heiligenschein angedeutet, im Vordergrund stand hingegen die ständige Bedrohung, der Paulus bei der Verkündigung der göttlichen Botschaften permanent ausgesetzt war.

Das Wandbild im Langhaus: Heiliger Florian

Der heilige Florian steht auf einem zweistufigem Podest. Gekleidet ist er als römischer Soldat mit Helm, der auf lässige Weise sein rechtes Bein auf einer Miniwolke abstützt. Seine ihn kennzeichnenden Attribute, ein rotes Banner und ein über einem brennenden Haus ausgekippter Wasserkübel werden nicht von ihm selbst, sondern von kleinen Engelchen gehalten.

Der Heilige ist in Körper- und Blickrichtung ganz auf das Martyrium des Paulus an der Decke des Langhauses konzentriert und reagiert damit gestalterisch auf das im Langhaus dargestellte Szenario.

Die Brüstungsbilder an der Empore

Himmelberg, Schloss

Die drei farbigen Brüstungsbilder sind über die Rahmungen zwar formal angeglichen und damit vereinheitlicht, sie unterscheiden sich aber erheblich in ihrer Größe und den gezeigten Darstellungen. Auf diese Weise ergibt sich eine formale und inhaltliche Konzentration auf das Mittelbild, das, im Unterschied zu den beiden seitlichen Fresken, einen Innenraum zeigt, in dem ein theologisch bedeutender Disput stattfindet.

Ostseite: Paulus wird von Christus nach Athen geschickt

Das in der Apostelgeschichte nicht ganz genau zu identifizierende dargestellte Ereignis könnte mit großer Wahrscheinlichkeit darauf bezogen werden, als die Paulus und seinem Missionseifer feindlich gegenüber stehenden „Juden von Thessalonich“[38] ihn daran hinderten, „auch in Beröa das Wort Gottes“[39] zu verkünden.

Die darauf folgende Hinwendung des Apostels zu seinem neuen Missionsziel Athen übernehmen seine Begleiter,[40] im Fresko wird der innere Entscheidungsprozess von Christus selbst bestimmt, der mit seiner linken Hand nicht nur eine andere Orts-Richtung andeutet, sondern auch den Fokus auf das Mittelbild mit dem chronologisch folgenden Aufenthalt in Athen lenkt.

Brüstungsmitte: Die Rede des Paulus vor dem Areopag in Athen

In einem symmetrisch angelegten Innenraum mit gleichhohen Arkaden unterschiedlicher Ausrichtung (Zentralraum mit sechs oder acht Arkadenöffnungen) sind rechts und links des freistehenden Altaraufbaues mit der Inschrift „IGNOTO DEO“ zwei Menschengruppen zu erkennen.

Auf der rechten Seite ist Paulus in seiner traditionellen Kleidung mit grünem Gewand und rotem Umhang und Heiligenschein erkennbar. Mit seiner linken Hand deutet er auf den Altar mit der genannten Inschrift, mit der rechten Hand weist er nach oben, was als Ausdruck seiner vom göttlichen Geist inspirierten Rede vor dem Areopag zu deuten ist. Die hinter ihm versammelten Personen haben fast alle ihren Blick gegen Himmel gerichtet, was den hohen Überzeugungsgrad der rhetorischen Fähigkeiten des Paulus hervorheben soll.

Ihm gegenüber steht die gestalterische Formelhaftigkeit eines Philosophen, welche die epikureische und stoische Haltung repräsentieren soll, wie sie in der Apostelgeschichte vorformuliert ist.[41]

Die Darstellung verbindet wesentliche Inhalte des Aufenthaltes von Paulus in Athen:[42] es zeigt „die Stadt voll von Götzenbildern“ (Zeus und Diana), gegen die er das Evangelium setzt. Es zeigt genauso den Disput mit den antiken Philosophen, nachdem er einen Altar mit der Aufschrift ‚Ignoto Deo‘ gefunden hatte und der den Anlass bot, die Botschaft über „Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr“[43] zu verkünden. Und es zeigt auch, dass seine Darlegungen spontan einige Personen zum christlichen Glauben führten, „unter ihnen auch Dionysius, der Areopagit, außerdem eine Frau namens Damaris und noch andere mit ihnen.“[44]

Westseite: Das Apostelkonzil in Jerusalem und Aussendung von Paulus und Barnabas

Das Apostelkonzil in Jerusalem und Aussendung von Paulus und Barnabas durch Petrus

Die dargestellte Szene versammelt in relativ freier Kombinationsgabe drei Motive, die in der Apg. 15,1–23 dargelegt sind: erstens das sog. Apostelkonzil, bei dem in Jerusalem die Apostel und Ältesten zusammen traten, um eine virulente Streitfrage mit Paulus und Barnabas zu diskutieren. Zweitens wird die Rede von Petrus, in dem er den Heiligen Geist als göttliche Bestätigung des Glaubens reklamiert, mit der Anwesenheit der Taube dokumentiert. Und drittens werden am Ende der apostolischen Zusammenkunft Paulus und Barnabas erwählt, den heidnischen Völkern die christliche Botschaft zu verkünden und, nicht bibelgerecht, von Petrus persönlich in die unchristlich-heidnische Diaspora geschickt.

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Programm und Synthese

Programm und Synthese

Obwohl die Kapelle den beiden Aposteln Petrus und Paulus geweiht ist, liegt der thematische Schwerpunkt in den freskalen Darstellungen eindeutig auf Paulus.

Der uns nicht bekannte Programm-Entwerfer des Paulus-Zyklus` verzichtete damit auf ein in der Deckenmalerei beliebtes Sujet, die beiden Apostel als Grundpfeiler der jungen christlichen Kirche herauszustellen. Beide Apostel zeugen mit ihren unterschiedlichen Lebensaufgaben und Martyrien für den neuen Glauben, wobei Petrus als personalisierter Grundstein der Kirche, Paulus hingegen als der charismatische Sender, der leidenschaftliche Verbreiter des Evangeliums gilt.[45]

Die Auswahl der Szenen und ihre damit verbundene Aussagen „konzentrieren sich zentral auf [...][den] Heiligen, dessen Handlung[en] mit großer und empathiefördernder Dichte“[46] wiedergegeben sind. Die literarisierte Grundlage für die Darstellungen zu Leben und Leiden des Paulus sind einerseits der Apostelgeschichte des Lukas und andererseits den Paulusbriefen entnommen. In dieser Vorgehensweise zeigt sich ein charakteristischer Zug der katholischen Aufklärung, die seit Muratori eine Rückkehr zu den Quellentexten der Bibel als ikonographische Ausgangsbasis einforderte.[47]

Mit dem Rückbezug auf biblische Darstellungen verbunden waren zugleich einerseits eine übersichtliche Klarheit in der Präsentation der Darstellungen und ihrer räumlichen Zuordnungen (Chor, Langhaus, Empore) und andererseits eine klare Übersichtlichkeit in der Abfolge der Szenen, die nicht einer komplexen Strukturierung gehorchen, sondern das Leben von Paulus als chronologisch ablaufenden Rapport vortragen, der in der Bibel nachzulesen und deshalb leicht nachzuvollziehen ist.

Aus der räumlich erlebbaren Sicht eines damaligen Gläubigen (und heutigen Betrachters) ergaben (ergeben) sich beim Begehen des Kapellenbaues mehrere Inhaltsachsen, die, für sich alleine betrachtet, dem gestalterischen Prinzip der Einfachheit gehorchen.

Eine erste Inhaltsachse (I) bildet das Hochaltarbild mit der Bekehrung des Saulus zusammen mit dem Martyrium des Paulus im unteren Drittel des Langhausfreskos.

Eine zweite Inhaltsachse (II) ergeben die insgesamt vierzehn Grisaille-Bilder, die als den gesamten Raum (Chor, Langhaus, Empore) im Uhrzeigersinn umlaufendes Band das Leben und Wirken von Paulus als Biographie-Leporello ausbreiten. Die Lebensgeschichte des Apostels beginnt auf der östlichen Chorseite (Steinigung des Stephanus und Anwesenheit des Saulus) rechts oberhalb des Hochaltares und endet an der gegenüberliegenden Seite (Viper-Wunder auf Malta).

Eine dritte Erzähl-Einheit (III) befindet sich an der Emporenbrüstung. Dort zeigen drei Episoden den Völker-Apostel eher in seiner theoretisierenden Rolle als christlicher Philosoph (Rede vor dem Areopag in Athen) und Teilnehmer am ersten Apostelkonzil, der ersten „Verhandlung der Urapostel in Jerusalem mit den [...] Heidenmissionaren Paulus und Barnabas über die Anerkennung ihrer gesetzesfreien Heidenmission.“[48]

Bekehrung und Martyrium
Himmelberg, Schloss

Zu I: Auf der ikonographischen Erzählebene der ersten Inhaltsachse werden der unbegreifliche Gnadenakt Gottes (Bekehrung) und die Standhaftigkeit im gläubigen Leben (Martyrium) exemplarisch zusammengeführt, die Gott ausdrücklich einforderte.

Saulus, ein „erbitterte[r] Hasser und Verfolger“[49] des Christentums, war auf dem Weg „nach Damaskus, um die dortige Christengemeinde auszurotten. Da traf ihn vor den Toren der Stadt der Ruf des in himmlischen Doxa sich offenbarenden Gekreuzigten. Dieses Ereignis und seine Wirkung auf Paulus entzieht sich jeder psychologischen Erklärung.“[49]

„Seine ,Bekehrung‘ war nicht eine solche aus Gottlosigkeit und Sünde zum rechten Gottesglauben und einem frommen Leben. Sondern es gefiel dem nämlichen Gott [...] in einem unbegreiflichen Gnadenakt gerade ihn zu berufen, seinen Sohn in ihm zu offenbaren und ihn zum Verkündiger des Evangeliums zu erwählen.“[50]

Dieses von Gott auserwählte, künftige Leben als Prediger endet mit der Enthauptung von Paulus in Rom während der Neronischen Verfolgung. Auf diese Weise wird dem Betrachter wie in einem chronologischen Zeitraffer die Quintessenz der paulinischen Lebensart drastisch, aber umso eindringlicher nahe gebracht. Ein im christlichen Glauben geführtes Leben hat zwar eine irdische Endlichkeit, die allerdings unabdingbare Voraussetzung für ein himmlisches Endvergnügen ist, das allein aus der Kraft und Stärke des vollzogenen Lebens zu gewinnen ist.

Die gnadenvolle Erwähltheit des Paulus und seine eingeforderte Standfestigkeit im Gottesglauben, ausgedrückt im Märtyrertod, finden hiermit zu einem himmlischen Zusammen- und Abschluss.

Mission und Leiden

Zu II: Das Leben des Paulus nach seiner göttlichen Berufung wird in dem Erzählduktus eines fort- und umlaufenden Bild-Bandes erzählt. Die inhaltliche Gewichtung folgt in ihren wesentlichen Bestandteilen den Beschreibungen der Apostelgeschichte des Lukas und den Paulusbriefen. Ergänzt wird dieses biblische Quellenmaterial durch zeitgenössische bollandistisch geprägte Heiligen-Panegyrik à la Ribadeneira/Hornig, die den apostelgeschichtlichen Lebenslauf nachskizzieren, ihn allerdings zusätzlich mit einem Tugendkanon (Glaube, Hoffnung, Mäßigkeit, Gerechtigkeit, Beständigkeit, Großmüthigkeit, Strengheit gegen Körper, Demut) versehen.[51]

Das christliche Leben des Paulus wird dabei unter zwei Gesichtspunkten wiedergegeben: einerseits wird, dramaturgisch sehr effektiv, das oftmalige Leiden in den Vordergrund gestellt, das er auf seinen Missionsreisen zu ertragen hatte. „Was er für Bedrangnus ertragen“[52] musste, zählt der selige Hilarius in Kürze auf: „Der Apostel Paulus ward zu Philippi mit Ruten geschlagen, ins Gefängnis geworfen [...]. Zu Lystra ward er gesteinigt; zu Iconium und Thessalonich ward er von seinen Feinden verfolgt; [...] zu Damsacus in einem Korb über die Mauer gelassen; [...] zu Caesarea ward er geschlossen und angeklagt; er fuhr zu Schiffe nach Italien, da er bald ertrunken wäre; da er nach Rom kam ward er unter Nero verurteilt und getötet [...].“[53]

Diesen mit größter Demut erduldeten Mißlichkeiten im Missionsleben des Paulus sind in Himmelberg zur Seite gestellt Ausweise göttlichen Wirkens, die Paulus in Form „fortwührigen scheinbahrsten Wunderwercken“[54] tätigte. Hierzu zählen die Totenerweckung des Eutuychus, die Entlassung aus dem Gefängnis nach einem nächtlichen Erdbeben, welches das Gebet des Paulus bewirkte, die Befreiung einer Wahrsagerin von ihren bösen Geistern und das Vipern-Wunder auf Malta.

Herausgehoben aus diesem Lebens-Ablauf werden gestalterisch (Größe und Schild-Umriß) vier Szenen, von denen die beiden auf der östlichen Seite zwei Aspekte betonen, die nicht nur für das konkrete Leben des Paulus Bedeutung gewannen, sondern einen nachhaltigeren Charakter und Sinn-Gehalt für das christliche Glaubensverständnis insgesamt annahmen.

Dies betrifft zum einen die Szene, in welcher der nach der Berufung erblindete Saulus von dem christlichen Jünger Hananias geheilt wird. Dies geschieht allein aufgrund der Umstände, dass er einerseits betet und andererseits Gott ein auserwähltes Werkzeug aus ihm machen will. Die biblische Verheißung an Paulus lautet: „Du sollst wieder sehen und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.“[55]

Paulus wird auf diese Weise zum Exemplum der Geistesgabe der Timor Dei. „Nach Lucas à S. Bendicto treibt die Gabe der kindlichen Furcht die Seele des Gerechten an, mit Gott eherbietig umzugehen und alles zu vermeiden, was sie von ihm abwenden könnte. [...] Nach seiner Berufung haben die Kirchen in Judäa, Galiläa und Samaria Frieden.[56] „Sie [die Kirche] wurde gefestigt und lebte in der Furcht vor dem Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.“[57]

Diese Grundidee, Paulus speziell in Verbindung mit der Wirkung des Heiligen Geistes zu bringen, ist in Himmelberg an mehreren Beispielen nachzuvollziehen.

Der zweite weiterwirkendere Aspekt bezieht sich auf den neuen Tauf-Ritus, den Paulus bei den Johannes-Brüdern einführte. Diese Gläubigen, die noch im Modus von Johannes dem Täufer ihre Eingliederung in die christliche Gemeinschaft erhielten, waren ohne die spirituelle Kraft des Heiligen Geistes getauft. Im Fresko werden sie beispielhaft von Paulus nachgetauft, wodurch sie an dem geistlichen Gehalt teilhaben werden.

In einem übergeordnetem Sinne wird dabei deutlich, dass das post-berufliche, leid- und wundervolle Leben des Paulus in allen Lebenslagen „von keiner natürlichen Seel/ sondern von übernatürlichem Gnaden-Geist beherrschet und belebt wurde [...].“[58] „Gott aber/ dessen Vorsehung ihn zu höheren Dingen auserkohren [...]“[52] bleibt in den Bilder der unsichtbare Gnadengeist.

Interkulturelle Dispute im missionarischen Dienst
Himmelberg, Schloss

Zu III: (Emporen-Bilder)

Den allein durch ihren Anbringungsort ranghöheren Deckenbildern mit ihren eigenen Aussagen untergeordnet sind die drei Fresken auf der Emporenbrüstung.

Durch ihre rangniedere Positionierung bestätigen sie einerseits die aufklärerische Hervorhebung der Biographie des Apostel Paulus, die im Deckenbereich entfaltet wird.

Andererseits wollte der Programmierer nicht auf die Bedeutung relevanter philosophischer Diskurse verzichten, in die Paulus verwickelt war. Im darstellerischen Fokus steht beispielhaft je ein Disput: einerseits ein interkultureller Austausch zwischen dem christlichen Paulus und den Vertretern antiker Philosophenschulen (Stoiker, Epikureer) und andererseits ein intrakultureller Diskurs zwischen den Uraposteln.

Dieser als erstes Apostelkonzil bekannte Diskurs hatte zum grundsätzlich klärenden Gegenstand die Anerkennung der von Paulus (und seinem christlichen Mitbruder Barnabas) ausgeübte Form der gesetzesfreien Heidenmission.

„Veranlassung war die Kritik an der Missionsmethode der beiden Heidenmissionare von seiten einer bestimmten judenchristlichen Gruppe [...], welche die Beschneidung und das mosaische Gesetz überhaupt auch für die Heidenchristen für heilsnotwendig erachteten und durch ihre Gegenpropaganda die aufblühende Heidenmission aufs Schwerste gefährdeten. Demgegenüber waren Paulus und Barnabas, [...] um die Billigung ihrer Verkündigung durch die Urapostel bemüht. Nach dem lukanischen Bericht sind ,die Apostel und die Ältesten‘ mit der ganzen Gemeinde versammelt, und die Apostel und die Ältesten mit Zustimmung der Gemeinde entscheiden. Paulus, der Gal 2 im Rahmen seines Beweises für den Offenbarungscharakter und den göttlichen Ursprung seines Apostelamtes, also unter besonderem Gesichtspunkt, darauf zu sprechen kommt, hebt hervor, dass er sein Heiden-Evangelium, inbesondere den Autoritäten, den ,Säulen‘ Jakobus und Kephas und Johannes zur Entscheidung vorgelegt habe. Nach beiden Berichten wurde zugunsten der Heidenmissionare entschieden: Die Heidenchristen sind von Beschneidung und Gesetz frei.“[48]

Der interkulturelle Disput, der bedeutungsschwer in der Brüstungsmitte positioniert ist, übersetzt die berühmte Rede des Paulus vor dem Areopag in Athen in ein Bild, in der er den unbekannten Gott verkündet. „Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, andere aber sagten: Darüber wollen wir dich ein andermal hören.“[59]

Die beiden in der Emporenbrüstung dargestellten Diskurse finden jeweils einen inhaltlichen Reflex in dem Hauptfresko des Langhauses.

Der Aspekt der Heidenmissionierung in paulinischer Art findet seine bildliche Entsprechung in der Enthauptung des Paulus. Nachdem der Scharfrichter den Kopf vom Rumpf getrennt hat, floss zum einen kein Blut, sondern Milch aus dem Hals, zum anderen ist dieser „dreymahl aufgesprungen“[60] und nach jedem Sprung sei ein „Bronnen hervor gequellt [...].“[60]

Im 18. Jahrhundert interpretierte man dieses sogenannte Quell-Wunder auf zweierlei Weise: „Was war es aber wunder/ sagt der H. Ambrosius, daß der Nähr=Vatter oder vil mehr Säugamme der gantzen Kirch seye mit Uberfluß der Milch versehen gewesen.“[18]

Die zweite Lesart betont den ursprünglich göttlichen Auftrag der Verbreitung des Evangeliums und der Bekehrung der Heiden, die einen innerkirchlichen Disput auslöste. Im Himmelberger Fresko wird die paulinische Form der Heidenmissionierung noch einmal zum Thema: „Dieses letzte Wunderwerck rührete auff der Stell 35. Heyden das Hertz/ daß sie den christlichen Glauben angenommen [...].“[60]

Der gläubige Besucher (und heutige Betrachter) verlässt den Kirchenraum mit einem hoffnungsvollen Blick auf das engelsvolle Himmelsgeschehen, der durch seinen Perspektivwechsel im oberen Freskendrittel zusätzlich betont wird.

Dieses wird damit als lohnendes Endziel nicht nur dem enthaupteten Paulus als Märtyrer in Aussicht gestellt, sondern auch jedem Gläubigen, der den christlichen Botschaften mit seiner eigenen Lebensweise folgt, für deren erste und grundlegend völkerverbindende Verbreitung der Apostel Paulus sorgte.

Restaurierungen

In der Frühzeit der 1980er Jahre zeigten sich am Gebäude und in den Innenräumen erhebliche Schädigungen, die letztendlich auf einen großen Sturm (1928 oder 1930) zurückzuführen sind, der „Teile des Blechdaches herunter gerissen hatte. [...][D]em damaligen Abt Corbinian Hofmeister [kam] die Idee, gleichzeitig mit der Wiederherstellung das Walmdach mit Mansarden auszubauen und damit für seine Patres Quartiere für die Sommerferien zu schaffen. Der Mansardenausbau wurde durchgeführt, mit den Wohnungen für die Patres wurde es allerdings aus verschiedenen Gründen nichts. Die Veränderung der ursprünglichen Dachform und damit verbundene schwerwiegende statische Eingriffe hatten aber zur Folge, dass durch Wassereinbrüche der Dachstuhl ruiniert und das Mauerwerk in Mitleidenschaft gezogen wurde.“[61]

Georg Loibl, der Kreisheimatpfleger des Landkreises Deggendorf, setzte sich ab 1983 intensiv dafür ein, die am Sommersitz Himmelberg entstandenen Beschädigungen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, München, grundlegend zu sanieren und zu restaurieren.[62]

Insgesamt arbeitete man vier Jahre an der Instandsetzung von Himmelberg, wobei sich die gebotenen Maßnahmen in den ersten beiden Jahren (1984–1985) ganz auf die Wiederherstellung des Außenbaues konzentrierten. Im Zentrum stand hierbei die Rekonstruktion der ursprünglichen Dachform, die Sanierung des Dachstuhls samt neuer Eindeckung.

Die folgenden beiden Jahre benötigte man, die kunsthistorisch bedeutenden Innenräume des Sommersitzes in Himmelberg zu sichern, sanieren und restaurieren: einerseits die Stuckdecke im Festsaal und andererseits die Wand- und Deckengemälde in der Kapelle.[63]

Genau zehn Jahre nach dieser grundlegenden Renovierung waren der Innenraum und die Ausstattung der Kapelle zwischenzeitlich wieder verschmutzt. „Zudem [waren] durch Alterung und klimatische Einflüsse in Teilbereichen meist kleinere Schäden entstanden“ wie die Gutachter der Restaurierungs-Werkstätte der Firma Preiss, Parsberg, in einem Schreiben vom 23.07.1997 an P. Markus Haerding OSB, Metten, nüchtern konstatierten.[64]

Bibliographie

  • Aichinger, Metten, 1859 — Aichinger, Georg: Kloster Metten und seine Umgebungen, Landshut 1859.
  • Bauer/Büttner/Rupprecht, Corpus, Band 10, 2005 — Bauer, Hermann/Büttner, Frank/Rupprecht, Bernhard: Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, Band 10, München 2005.
  • Becker, Himmelberg, 1998/99 — Becker, Peter: Himmelberg, in: Alt und Jung. Metten, 65. Jahrgang, 2. Heft, Metten 1998/99, S. 162–179.
  • Benz, Legenda Aurea, 1963 — Benz, Richard: Die Legenda aurea des Jacobus de Voragine, Berlin 1963.
  • Brix, Niederbayern, 2008 — Brix, Michael: Bayern II. Niederbayern (Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bayern II. Niederbayern), München/Berlin 2008 (2. Auflage).
  • Deissler/Vögtle, Bibel, 2007 — Deissler, Alfons/Vögtle, Anton: Neue Jerusalemer Bibel, Freiburg/Basel/Wien 2007 (3. Auflage).
  • Dreyer, Mages, 2017 — Dreyer, Angelika: Die Fresken von Joseph Mages (1728–1769). Zwischen barocker Frömmigkeit und katholischer Aufklärung, Regensburg 2017.
  • Gewiess, Apostelkonzil, 1986 — Gewiess, Josef: Apostelkonzil, in: Höfer, Josef/Rahner, Karl: Lexikon für Theologie und Kirche, Band 1, Freiburg 1986, Spalte 754–755.
  • Gröber, Kunstdenkmäler, 1927 — Gröber, Karl: Die Kunstdenkmäler von Niederbayern. XVII Stadt und Bezirksamt Deggendorf (Mader, Felix (Hg.): Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Niederbayern, XVII. Stadt und Bezirksamt Deggendorf), München 1927.
  • Kretschmer, Lexikon, 2008 — Kretschmer, Hildegard: Lexikon der Symbole und Attribute in der Kunst, Stuttgart 2008.
  • Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710— Ribadeneira, Petrus/Hornig, Johannes: Die Triumphierende Tugend/ Das ist: Die außerlesneste Leben Aller Heiligen Gottes/ So aus denen bewehrteste Geschichtenschreibern zusammen getragen [...]. Der erste Theil: In sich haltend die sechs Monates deß Jahres/ vom Jenner/ beß End Brachmonats [...], Augsburg/Dillingen 1710.
  • Schmid, Paulus, 1986 — Schmid, Josef: Paulus, in: Höfer, Josef/Rahner, Karl: Lexikon für Theologie und Kirche, Band 8, Spalte 216–220.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Gröber, Kunstdenkmäler, 1927, S. 120.
  2. Aichinger, Metten, 1859, S. 63.
  3. Adresse: Himmelberg 1, 94560 Offenberg; Denkmal-Nr.: D-2-71-140-8.
  4. Becker, Himmelberg, 1998/99, S. 166.
  5. Becker, Himmelberg, 1998/99, S. 170.
  6. Brix, Niederbayern, 2008, S. 214.
  7. Die Eckstängel wachsen nicht in Richtung Boden, sondern strecken sich im Gegenteil zur Deckplatte hoch.
  8. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Adalbert_Tobiaschu&oldid=201811309[zuletzt abgerufen am 24.11.2021].
  9. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Martin_Speer_(Maler)&oldid=203634605[zuletzt abgerufen am 24.11.2021].
  10. Apg. 28, 4–6.
  11. 11,0 11,1 Apg. 22, 20.
  12. Apg. 7, 58.
  13. Als exegetische Ansatzmotive bieten sich an: Apg. 21, 27–34; Apg. 16, 23–24; Apg. 22, 24.
  14. Apg. 24, 23.
  15. Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710, S. 913; Deissler/Vögtle, Bibel, 2007, S. 1607–1609.
  16. Apg. 9, 2–5.
  17. 17,0 17,1 Apg. 9, 15.
  18. 18,0 18,1 Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710, S. 912–913.
  19. Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710, S. 912.
  20. 20,0 20,1 Kretschmer, Lexikon, 2008, S. 302.
  21. Apg. 16, 35–40, bes. 39–40.
  22. Apg. 22, 30; Apg. 23ff.; Apg. 25, 12.
  23. Apg. 22, 12–15, bes. 13.
  24. Apg. 9, 25.
  25. Apg. 22, 12.
  26. Apg. 22, 13.
  27. Apg. 22, 16.
  28. Apg. 20, 9.
  29. Apg. 20, 10.
  30. Apg. 13, 13; Apg. 15, 36–41; Apg. 17, 13–15; Apg. 18, 18; Apg. 20, 6; Apg. 20, 14; Apg. 21, 1–7.
  31. Apg. 27, 1.
  32. Apg. 16, 12.
  33. Apg. 16, 16.
  34. Apg. 16, 18.
  35. Apg. 19, 2–5.
  36. Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710, S. 907.
  37. Apg. 14, 20.
  38. Apg. 17, 1–9.
  39. Apg. 17, 13.
  40. Apg. 17, 15.
  41. Apg. 17, 18.
  42. Apg. 17, 16–34.
  43. Apg. 17, 24.
  44. Apg. 17, 34.
  45. Galater 1,16.
  46. Dreyer, Mages, 2017, S. 68.
  47. Dreyer, Mages, 2017, S. 69 und Anmerkung 386.
  48. 48,0 48,1 Gewiess, Apostelkonzil, 1986, Spalte 754.
  49. 49,0 49,1 Schmid, Paulus, 1986, Spalte 216.
  50. Schmid, Paulus, 1986, Spalte 217.
  51. Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710, S. 908–909.
  52. 52,0 52,1 Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710, S. 904.
  53. Benz, Legenda aurea, 1963, S. 476.
  54. Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710, S. 905.
  55. Apg. 9, 17.
  56. Bauer/Büttner/Rupprecht, Corpus, Band 10, 2005, S. 178.
  57. Apg. 9, 31.
  58. Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710, S. 908.
  59. Apg. 17, 32.
  60. 60,0 60,1 60,2 Ribadeneira/Hornig, Tugend, 1710, S. 913.
  61. o.A., o.J.: Himmelberg, in: BLfD, München: Ordner: Himmelberg, 94560, Gde. Offenberg, Lkr. Deggendorf: Korrespondenz vom Jahre 1929 bis 2.6.2008.
  62. Entsprechende Dokumente in: BLfD, München: Ordner: Himmelberg, 94560, Gde. Offenberg, Lkr. Deggendorf: Korrespondenz vom Jahre 1929 bis 2.6.2008.
  63. Abfolge in: BLfD, München: Ordner: Himmelberg, 94560, Gde. Offenberg, Lkr. Deggendorf: Korrespondenz vom Jahre 1929 bis 2.6.2008.
  64. BLfD, München: Ordner: Himmelberg, 94560, Gde. Offenberg, Lkr. Deggendorf: Korrespondenz vom Jahre 1929 bis 2.6.2008.