Heilbad Heiligenstadt, Haus des ehem Reichshofs
Inventarnummer: cbdd20243
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Im so genannten Reichshof hat sich in drei Zimmern Decken- und Wandmalerei von ca. 1750 erhalten. Präsentiert werden Jagdszenen, Allegorien sowie Menschen in zeitgenössischer Tracht. Die offensichtlich von verschiedenen Künstlern ausgeführten Arbeiten sind von sehr unterschiedlicher Qualität.

Der ehem. Reichshof in Heiligenstadt
Kurzbeschreibung und Lage
Der sogenannte Reichshof[1] steht an der Nordseite der zentralen Wilhelmstraße in Heiligenstadt.
Bau-, Ausstattungs- und Nutzungsgeschichte
Das Haus wurde 1740 errichtet. Vermutlich wurden dabei die Grundmauern eines beim großen Stadtbrand 1739 zerstörten Mainzer Freihauses verwendet. Um die Jahrhundertmitte gelangte es an den Mainzer Vizestatthalter Johann Kaspar von Hagen, der das dritte Stockwerk aufsetzen ließ. Nach 1830 diente das Haus als Hotel, das ab 1903 den Namen Reichshof führte.[2]
Beschreibung
Es handelt sich um einen dreigeschossigen verputzten Fachwerkbau von acht Achsen Breite mit Mansarddach. Die mittleren zwei Achsen bilden einen leicht vortretenden Mittelrisalit unter Dreiecksgiebel. Der Eingang erfolgt durch eine zwei Achsen breite Tür im Erdgeschoss. Ganz links ist eine Einfahrt in den rückwärtigen Hof gelegen. In den drei straßenseitigen Räumen des ersten Obergeschosses haben sich bauzeitliche Stuckdecken mit Malerei erhalten. Die Räume werden von einem Mittelflur aus erschlossen.[3]
Der westliche Raum
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der Raum ist zusammen mit dem Haus 1740 entstanden. Seine Ausstattung erfolgte jedoch vermutlich erst Mitte des Jahrhunderts im Auftrag von Johann Kaspar von Hagen.[4]
Beschreibung
Der quergelagerte Raum an der Südwestecke des Hauses wird im Norden betreten und hat drei Fenster zur Straße im Süden. In der Nordostecke befindet sich eine Ofennische. An der Süd- und Westwand hat sich oberhalb eines Paneels großflächige Wandmalerei erhalten. Geringe Malereireste an der Nordwand deuten darauf hin, dass die Supraporten einst bemalt waren.[5]
Die Wandmalerei
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Wandmalerei ist vermutlich im Auftrag von Johann Kaspar von Hagen um 1750 von einem unbekannten Künstler in Öltechnik auf Putz gemalt worden.[6]
Beschreibung und Ikonographie
Oberhalb einer Sockelzone ist die Süd- und Westwand komplett mit einem durchgehenden Wandbild bedeckt, das auch um die Fenster herumreicht und Jagddarstellungen vor einer bewaldeten Mittelgebirgslandschaft in Abendlicht zeigt. Dabei sind verschiedene Bereiche thematisch, wenn auch nicht formal, zu unterscheiden. An der dem Eingang gegenüberliegenden Wand sind links und zwischen den Fenstern porträtartige Darstellungen von Jägern zu sehen. Ganz links sitzt ein blaugekleideter Jäger mit Jagdhund und Jagdbeute. Zwischen dem linken und dem mittleren Fenster steht aufrecht ein Jäger in roter Kleidung mit einem toten Hasen in der linken Hand. Zu seinen Füßen schläft ein Jagdhund. Zwischen mittlerem und rechtem Fenster steht ein Jäger mit geschultertem Gewehr und Hund an der Leine. Neben dem rechten Fenster ist eine Jagdszene zu sehen. Vor einem Baum wird ein von zwei Hunden angefallener Damhirsch von einem im Gebüsch versteckten Jäger erschossen. Die Malerei setzt sich unmittelbar auf der Westwand fort. Hier hat eine Hundemeute einen Bären angefallen. Weiter rechts erblickt man orientalische Jäger. In der Mitte jagen zwei Berittene zusammen mit einem schwarzen Diener einen Löwen. Die Szene ist hochdramatisch: Der Löwe hat ein Pferd gerissen, dessen Reiter zu Boden gestürzt ist. Der Diener wird den Löwen aber im nächsten Moment mit Pfeil und Bogen erlegt haben. Ganz rechts findet eine Leopardenjagd statt. Der Leopard hat gerade ein Pferd angefallen. Der Ausgang der Jagd ist noch unklar.[7] So sind drei verschiedene Themenbereiche dargestellt. Zum einen erfolgreiche mitteleuropäische Jäger, zum anderen die Jagd mit Hunden auf wilde Tiere und zum dritten die Jagd von Orientalen, die weniger erfolgreich verläuft und in ihrem Ausgang eher ungewiss ist.
Die Decke und ihre Malerei
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Stuckdecke ist 1740 zusammen mit dem Haus entstanden. Sie wurde mehrfach übertüncht, wobei die Malerei sichtbar blieb. Der Stuck war großflächig zerstört und wurde anhand historischer Fotos im Rahmen einer Restaurierung 2005 ergänzt. Für die verschiedenen Malereien im Stuck wurden Farben mit verschiedenen Bindemitteln verwendet. Es gibt ölhaltige und Temperafarben.[8]
Beschreibung und Ikonographie
Die Voutendecke ist feingliedrig mit Ornamenten, Blumen, Früchten und Fabelwesen stuckiert. An den Schmalseiten befindet sich oberhalb der Voute jeweils mittig eine größere Kartusche mit Figurenbüsten. Zwei weitere kleine Büsten sind ohne Kartuschen an den Längsseiten zu sehen. In den Raumecken befinden sich Kartuschen mit Malerei, die stuckierte Adler flankieren. Den Deckenspiegel gliedert ein schwerer, geschwungener Stuckrahmen in einen äußeren und inneren Bereich. Von diesem hängen Füllhörner und Blumengirlanden herab. In den Ecken sind Kartuschen mit Malerei sichtbar, auf denen Sphingen ruhen. Anders gestaltet ist die Nordostecke, die eingezogen ist, da sich dort die Ofennische befindet. Zwischen den Sphingen befinden sich an den Schmalseiten weitere Kartuschen, die ebenfalls eine Malerei aufnehmen. Im Zentrum der Decke befindet sich eine stuckierte Stuckrosette inmitten von vier Kartuschen mit Köpfen und vier hängenden Girlanden. Rankenornamente verbinden die Kartuschen untereinander.
Der Stuck wird zusätzlich durch zahlreiche Malereien ergänzt. In die Voute sind Rocaillen mit Gittermuster in den Binnenflächen gemalt sowie oberhalb der Ofennische zwei Faune. Die vier Kartuschen in den Raumecken nehmen vier Bruststücke von Männern auf. Zwei von ihnen haben dunkle Haut, zwei eine helle. Drei tragen Kopfbedeckungen, die überwiegend exotisch wirken – einer der Dunkelhäutigen trägt einen Federschmuck. Eventuell soll es sich um Erdteilallegorien handeln. Die drei Kartuschen in den Ecken des Rahmens präsentieren monochrome Landschaften. In die Kartuschen an den Schmalseiten sind Tauben gemalt. Ebenfalls mit malerischen Mitteln sind an den Längsseiten zwischen den stuckierten Sphingen polychrome Pfauen und geflügelte Nixen dargestellt, die gemeinsam Girlanden spannen.[9]
Der mittlere Raum
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der Raum ist zusammen mit dem Haus 1740 entstanden. Die gegenwärtige Ausstattung erfolgte jedoch vermutlich erst Mitte des Jahrhunderts für Johann Kaspar von Hagen. Decken- und Wandmalerei stammen sehr wahrscheinlich nicht vom selben Künstler. An der West-, Ost- und Nordwand fanden sich Nägel mit Resten einer textilen Bespannung. Eventuell setzte sich die an der Südwand erhaltene Malerei hier fort.[10]
Beschreibung
Der Raum in der Mitte des Hauses ist hinter dem Mittelrisalit gelegen und hat zwei Fenster in einer gemeinsamen Nische zur Straße hin. Diese Wand ist komplett bemalt. In der Stuckdecke befindet sich ein großes Mittelbild.[11]
Die Wandmalerei
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Wandmalerei ist vermutlich im Auftrag von Johann Kaspar von Hagen um 1750 von einem unbekannten Künstler in Öltechnik auf geglättetem Kalkputz gemalt worden. 2004/05 wurde sie restauriert.[12]
Beschreibung und Ikonographie
Beiderseits der Fensternische ist die Wand oberhalb eines Paneels bemalt. Die Malerei zieht sich über die Nische herum. Vor einem blauen Hintergrund sind auf jeder Seite große groteskenartig angeordnete vegetabile Ornamente (überwiegend Akanthus) und je ein Baldachin gemalt. Unter dem Baldachin wird jeweils eine Gartendarstellung in einem ockerfarbenen Rahmen gezeigt, der den Blick in die Tiefe eines Gartens mit Zypressen gewährt. Vor diesen Gemälden befinden sich Bretter, auf denen scheinbar eine Dame bzw. ein Cavalier steht, sodass der Eindruck entsteht, sie befänden sich im Garten unter je einem Baldachin. Beide tragen modische zeitgenössische Kleidung. Die Dame links vor dem breiteren Wandfeld im Korsettkleid steht frontal vor den Betrachtenden und hält Handschuh und Fächer in Händen. Der Cavalier rechts vor dem schmaleren Wandfeld mit Frack und Dreispitz ist von der Seite dargestellt und schreitet mit einem Stock in der rechten Hand nach links. Die Malerei ist qualitätvoll und schnell ausgeführt. Gesicht und Kleiderborten wurden sehr filigran gestaltet.[13]
Die Decke
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Decke wurde wohl bereits um 1740 stuckiert. Ob damals auch die Ölmalerei auf Putz mit roter Grundierung geschaffen wurde, ist unklar. Die Malerei wurde später übertüncht und war nach ihrer Freilegung im frühen 20. Jahrhundert stark beschädigt. Sie wurde 2004/05 restauriert und ergänzt.[14]
Beschreibung und Ikonographie
Die stuckierte Decke zeigt in den Ecken feuerspeiende Drachen. Ein kräftiges Stuckprofil rahmte in der Mitte ein vierpassförmiges Gemälde, das 4,30 auf 4,83 Meter misst. Es zeigt auf Wolken eine gekrönte Frau mit Zepter in der rechten Hand. Auf ihrer Linken sitzt ein Papagei. Von ihrem Haupt gehen Strahlen aus. Kopf und Oberkörper wurden bei der Restaurierung ergänzt, ebenso Wolkenpartien. Links hinter der Frau erblickt man einen Regenbogen. Weiter vorn ruhen zwei Pfauen. Rechts unten kommt aus der Wolke ein Putto hervor, aus dessen Mund ein kräftiger Wind bläst und aus dessen Händen Regen herabfällt.[15]
Vermutlich geht die Deckenmalerei auf eine Darrstellung der Juno oder eine Allegorie der Luft zurück, bei der im Gegensatz zur Vorlage derart viele Details fortgelassen wurden, dass eine Bestimmung nicht mehr möglich ist. Auf Juno deuten die beiden Pfauen hin, die ihren Wagen ziehen, sowie das Zepter, das sie hält und ihre Krone. Der Regenbogen gehört zu Iris und verweist sowohl auf Juno als auch auf die Luft. Der Putto, der den Wind bläst und die Regentropfen fallen lässt, steht ebenfalls für die Luft. Auch der Papagei verweist auf eine Allegorie der Luft. Vielleicht beruht seine Darstellung aber auch auf einer Fehlinterpretation des Malers.
Gestalterische Mittel – Komposition und Ansichtigkeit
Die Ansichtigkeit der Malerei ist auf die Eintretenden im Norden orientiert.
Der östliche Raum
Bau- und Ausstattungsgeschichte
Der Raum entstand zusammen mit dem Haus 1740. Seine endgültige Ausstattung erfolgte jedoch vermutlich erst Mitte des Jahrhunderts im Auftrag von Johann Kaspar von Hagen. Zwischenzeitlich war der Raum unterteilt.[16]
Beschreibung
Der Raum ist nach Süden zur Straße hin gelegen, wo sich zwei Fenster befinden. Er wird von Norden aus betreten.[17]
Die Decke
Befund – Entstehungs- und Erhaltungsgeschichte
Die Stuckdecke stammt von 1740. Eventuell wurde sie im Auftrag von Johann Kaspar von Hagen um 1750 verändert und erst damals mit Malerei versehen. Diese Malerei wurde in Öltechnik auf Putz ausgeführt. Aus der Zeit der Raumteilung rührt ein tief in den Raum herabreichender und die Decke teilender Unterzug her.[4]
Beschreibung und Ikonographie
Die Decke ist heute in zwei Bereiche getrennt. Diese Teilung gab es ursprünglich nicht. Während der große zentrale Stuckrahmen ein leeres Feld umschließt, sind in den Ecken vier herzförmige Kartuschen mit Malerei zu erblicken. Zu sehen sind Putten, die die vier Elemente allegorisieren. Für das Feuer steht ein Putto mit einer brennenden Fackel in der linken Hand. Das Wasser wird durch eine Putte, die auf einem Fisch reitet und in ihrer Rechten einen Dreizack hält, visualisiert. Die Luft wird durch eine Putte dargestellt, die auf einer geflügelten Kugel reitet und über ihrem Kopf ein geöffnetes Segeltuch hält. Für die Erde steht ein Putto mit Apfel in der rechten und Blumenfüllhorn in der linken Hand, der auf dem Erdboden sitzt.[18]
Bibliographie
- Literatur:
- Berg/Wagner, Einflüsse, 2012. – Berg, Corinna/Wagner, Uwe: Einflüsse italienischer Malkunst auf die Entwicklung der barocken Malerei in Thüringen, in: Aus der Arbeit des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie, NF 44 (2013), S. 84-98.
- Dehio, Thüringen I, 2025. – Dehio, Georg: Thüringen I (Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler). Bearbeitet von Stephanie Eißing, Franz Jäger und anderen; überarbeitet und erweitert von Kerstin Vogel und anderen. Berlin/Boston 2025.
- Rassow, Kunstdenkmäler, 1909. – Rassow, Walter: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Heiligenstadt (Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Sachsen und der angrenzenden Gebiete, 28). Halle a. d. Saale 1909.
- Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996. – Schmidt, Matthias/Wagner, Uwe: Barocke Raumdekorationen im thüringischen Eichsfeld (Eichsfelder kulturgeschichtliche Zeugnisse). Heiligenstadt 1996.
- Archivalien:
- Pohl, Reichshof, 2005. – Pohl, Antje: Dokumentation der Restaurierung der Decke und der Wandflächen Raum 2 und der restauratorischen Untersuchung der Decke in Raum 1 im „Reichshof“ in Heiligenstadt, Wilhlemstr. 43. Sülzhayn 2005. THLDA Erfurt, Archiv. 14-61.053.001. Heilbad Heiligenstadt. Wilhelmstraße 43 Amtsgericht, ehem, Reichshof., Dokus & Untersuchungen Band II.
Einzelnachweise
- ↑ Dehio, Thüringen I, 2025., S. 318-319; Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 47-5; Rassow, Kunstdenkmäler, 1909, S. 220-221.
- ↑ Dehio, Thüringen I, 2025., S. 318-319; Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 22, 47; Rassow, Kunstdenkmäler, 1909, S. 220-221. Pohl, Reichshof, 2005, S. 4.
- ↑ Berg/Wagner, Einflüsse, 2012, S. 91-96; Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 47; Rassow, Kunstdenkmäler, 1909, S. 220-221. Pohl, Reichshof, 2005, S. 4.
- ↑ 4,0 4,1 Pohl, Reichshof, 2005, S. 4.
- ↑ Berg/Wagner, Einflüsse, 2012, S. 91-96. Pohl, Reichshof, 2005, S. 4, 8.
- ↑ Dehio, Thüringen I, 2025, S. 319 ; Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 49. Pohl, Reichshof, 2005, S. 4.
- ↑ Dehio, Thüringen I, 2025, S.319; Berg/Wagner, Einflüsse, 2012, S. 91-96; Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 48-51. Pohl, Reichshof, 2005, S. 4, 8.
- ↑ Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 48. Pohl, Reichshof, 2005, S. 9-10.
- ↑ Dehio, Thüringen I, 2025, S. 319 ; Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 48. Pohl, Reichshof, 2005, S. 8-10.
- ↑ Pohl, Reichshof, 2005, S. 4, 6.
- ↑ Dehio, Thüringen I, 2025, S. 319; Berg/Wagner, Einflüsse, 2012, S. 91-96. Pohl, Reichshof, 2005, S. 4-8.
- ↑ Dehio, Thüringen I, 2025. S. 319; Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 49. Pohl, Reichshof, 2005, S. 4, 6, 8.
- ↑ Berg/Wagner, Einflüsse, 2012, S. 91-96. Pohl, Reichshof, 2005, S. 5-6.
- ↑ Pohl, Reichshof, 2005, S. 4-5, 7.
- ↑ Berg/Wagner, Einflüsse, 2012, S. 91-96; Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 51-52. Pohl, Reichshof, 2005, S. 4-5, 7-8.
- ↑ Pohl, Reichshof, 2005, S. 4. 11.
- ↑ Pohl, Reichshof, 2005, S. 4, 11.
- ↑ Berg/Wagner, Einflüsse, 2012, S. 91-96; Schmidt/Wagner, Eichsfeld, 1996, S. 52. Pohl, Reichshof, 2005, S. 11.